Die “Grünen” und die Zeitgeister: Die Aufarbeitungshysterie geht weiter

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 06 November 2013 ]

Die “Aufarbeitung ” vermeintlicher “pädophiler Strömungen”  bei der Partei “Die Grünen” in den 80er Jahren geht weiter.  Heuchlerisch kriecht man zu Kreuze und unterwirft sich dem Zeitgeist und einer Staatsdoktrin aus Missbrauchideolgie, Feminismus und einem gezielten Grundrechteabbau durch die Instrumentalisierung des Strafrechts. Dies belegt aktuell ein Beschluss des Regionalverbandes Frankfurt/Rhein/Main.

Dieser an Anbiederung kaum zu überbietende “Beschluss” der hessischen Grünen trägt den Titel:

 

Konsequente Aufarbeitung der Einflussnahme pädophiler – Strömungen auf die GRÜNEN Wahlprogramme der 80er Jahre

Der komplette Text kann im obigen Link nachgelesen werden. Einige Passagen daraus werden hier auszugsweise wiedergegeben:

 

“Während der zurückliegenden Monate ist ein schweres Versäumnis unserer Partei zu Tage getreten. Zu lange haben wir Forderungen von Einzelpersonen und einzelnen Gruppen nach einer Straffreiheit von Pädophilie, die in den Anfangsjahren der GRÜNEN in der Partei diskutiert wurden und teilweise sogar in Beschlüssen mündeten, ausgeblendet. Zu zögerlich sind wir bisher mit diesem Teil unserer Parteigeschichte umgegangen. Dies hat unsere Glaubwürdigkeit stark beschädigt. Diesem Kapitel müssen wir uns jetzt mit aller Konsequenz widmen.Wir begrüßen, dass der Bundesvorstand ein unabhängiges Institut mit der Aufarbeitung unserer Parteigeschichte zur Straffreiheit von Pädophilie beauftragt hat und sich die Landesverbände an diesem Projekt beteiligen. Darüber hinaus begrüßen wir, dass der Bundesvorstand parallel zur laufenden externen Aufarbeitung einen Kreis grüner Vertreterinnen und Vertreter, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Expertinnen und Experten berufen wird, der ebenfalls zu diesem Thema arbeiten wird. (…)  Darüber hinaus wollen wir aus dem Fehler des Verdrängens lernen, uns mit den Ergebnissen der Aufarbeitung auseinandersetzen und mögliche Konsequenzen erörtern. Die Grüne Partei hat dank konsequenten Widerstands, allen voran aus der Frauenbewegung, die Diskussion um die mögliche Straffreiheit von Pädophilie schon lange und eindeutig beendet und als falsch erkannt. Der Ausbau der Rechte und des Schutzes von Kindern ist eines unserer wichtigst en politischen Ziele. Auch aufgrund grüner Initiativen haben sich die Rechte und Schutzmöglichkeiten für Kinder verbessert. Wir werden diesen Weg konsequent weiter gehen. (…) Zum anderen soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern Forderungen zur Straffreiheit von Pädophilie in der damaligen Zeit Einfluss auf das gesellschaftliche Klima und das Verhalten von Menschen mit pädophilen Neigungen hatten.”

 

In völliger Verleugnung diverser Tatsachen und offenkundiger Ablehnung von Bürger- und Menschenrechten leiert man hier ein sachllich fehlerhaftes und über weite Strecken inhaltsleeres “Schuldbekenntnis” herunter in der Hoffnung auf “Vergebung” für “Fehler” der Vergangenheit, die im Grunde darin bestanden, dass die frühen “Grünen” noch offen waren für Systemkritik und sich unter anderem Gedanken darüber machten, welche Bestimmungen in ein Strafrecht gehören und welche nicht.  Als Maßstab erkannte man richtigerweise rechtsstaatliche Prinzipien sowie Grund- und Menschenrechte, die man damals – anders als heute – noch in ihrer eigentlichen Bedeutung richtig definieren konnte. Moral hat damals wie heute nichts in einem modernen auf den Grundlagen der Verfassung basierenden Strafrecht zu suchen. Annahmen, irrationale Mythen und ideologische Glaubenssätze sind nun einmal keine stichhaltigen Begründungen mit dem man ein schützenswertes Rechtsgut erschaffen kann. Angesichts obigen Textes stellt sich auch die Frage was man denn in diesem Kontext mit Konsequenz meint? Könnten es mögliche inquisitorische Säuberungsaktionen in den “eigenen Reihen” sein? Denkt man vielleicht daran weitere Verschärfungen im Sexualstrafrecht vorantreiben zu wollen um so Abitte für einst vernünftiges und humanes Denken in der Vergangenheit zu leisten?  Es fällt auch auf, dass immer wieder von einer frühreren Forderung nach Straffreiheit von Pädophilie die Rede ist. Stellt man sich bewusst dumm oder ist man dort bei den grünen Öko-Zeitgeistern einer allseits moralisch erziehenden Verbotskultur tatsächlich so blöde?  Pädophilie bezeichnet in einer oft ungenauen Definition eine sexuell-erotische Ausrichtung Erwachsener/älterer Jugendlicher  auf Kinder und ggf. jüngere Jugendliche. In neueren Defnitionen versteht man unter Pädophilie nur noch die auschließliche oder überwiegende sexuelle Ausrichtung auf Kinder im eher einstelligen Lebensalter, die von der Pubertät noch weit entfernt sind. Für sexuelle Neigung bezogen auf ältere Kinder und jüngere Jugendliche bis etwa 14 Jahre verwendet man zunehmend den Begriff “Hebephilie”, wobei die Schaffung immer kleinerer Schubladen natürlich keinerlei Sinn macht und der Vielschichtigkeit, Individualität und Konplexität menschlicher Sexualität komplett zuwiderläuft und lebensfern ist. Nun war aber Pädophilie nicht strafbar und ist es heute auch nicht. Gleiches gilt natürlich auch für Hebephilie. Im Strafrecht werden – jedenfalls bis heute – stets Handlungen inkriminiert und strafrechtlich verfolgt auch wenn sich gerade im aktuellen Sexualstrafrecht  immer deutlichere Tendenzen zeigen diesen Rahmen zu verlassen. Identitätsstifende Persönlichkeitsmerkmale stehen bisher jedenfalls nicht unter Strafe. Möchte man mit dieser Formulierung möglicherweise einen Paradigmenwechsel andeuten? Man könnte es ja als die ultimative präventive Form des ach so heiligen Kinderschutzes verkaufen.  Nun dienen menschenrechts- und verfassungswidrige Paragraphen wie u. a. §§ 176, 176a, 181b, 182, 184b und 184c StGB  sicher einigen systemtraagenden “Zwecken” aber bestimmt nicht dem “Schutz” von Kindern und Jugendlichen. Diesen werden hier lediglich auf eine tatsächliche missbräuchliche Art und Weise instrumetalisiert um dem Abbau von Grundrechten zu erleichtern und damit den Weg frei zu machen für ein repressives und zunehmend totalitäres System mit letztlich globaler Ausrichtung.  In diesem Zusammenhang von Rechten für Kinder und Jugendliche zu sprechen ist an Zynismus schwer zu überbieten, dienen die entsprechenden Bestimmungen im Sexualstrafrecht und andere Vorschriften zum “Kinder- und Jugendschutz” doch der völligen Entrechtung junger Menschen, damit man sie im Sinne des Systems leichter manipulieren und erziehen kann.

Natürlich macht man in dem oben zitierten Beschluss auch den obligatorischen Kniefall vor “Frauenbewegung” und Feminismus, denn immerhin stammt die unlogische, inhumane und wirre Missbrauchideolgie nicht zuletzt aus dieser Ecke und seit dem gesellschaftlich-politischen “Endsieg” des feminisischen Wahns heute systemtragende Staatsdoktrin, die weder hinterfragt noch offen kritisiert werden darf.  Dies gilt natürlich besonders ausgepägt für die “Grünen” als quasi politische Heimat des Feminismus und Öko-Faschismus.

 

Weitere Details und Informationen auf dieser Seite zu dem hier bereits ausführlich behandelten Themenkomplex  unter anderem hier:

 

Grüne sexualpolitische Heuchelei-nächster Akt :Trittin

 

Sexualpolitische Heuchelei Nachtrag Die-Grünen und die AHS

 

Grüner Nachschlag: Nach Trittin jetzt Volker Beck im Sumpf von Heuchelei und Lügen

 

Zur thematischen Aufklärung auch erwähnenswert:

 

Buchtipp: Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt…

 

Sieh auch hier:

 

K13- Online:  Bündnis90/Die GRÜNEN in Hessen arbeiten pädophile Einflüsse auf die Partei in den 1980er Jahren auf

 

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