Grüne Aufarbeitungshysterie – Exorzismus in Berlin – wie man den Teufel der Vernunft und sexueller Selbstbestimmung sicher austreibt – Teil 2

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 30 Mai 2015 ]

Im grünen Berliner Morast versucht man weiter den “Teufel” der Rechtsstaatlichkeit und sexualpolitischer Vernunft einer weit entfernten  Vergangenheit zu vertreiben. Betrachtet man diese “Aufarbeitung” genauer zeigt sich in  erschreckender Art und Weise ein kompletter Verlust des Realitätssinns bei dem Versuch den damaligen Kampf um Gerechtigkeit in ein heutiges abstruses ideologisches Einheitskorsett zu pressen. Hier nun die Fortsetzung des 1. Teils des Artikels.

 

Wie berichtet hat die sogenannte “Kommission” Aufarbeitung auch den ex- Grünen Zeitzeugen Kurt Hartmann befragt. Als vermutlich einziger lebender Zeitzeuge der damals bedeutenden schwulen Aktivisten in der Alternativen Liste Berlin (heute Grüne LV Berlin) steht Kurt Hartmann auch heute zu seinen politisch richtigen Überzeugungen im Sinne einer Humansierung und Liberlisierung des Sexualstrafrechts einschließlich der Abschaffung menschenrechtswidriger Paragraphen wie unter anderem die §§ 174, 176, 176a StGB. Im ersten Teil dieses Berichtes wurden bereits einige diesbezügliche Passagen aus dem Bericht mit Handlungsanweisungen der missbrauchsideologischen Aufarbeitungskommission zitert. Hier nun zunächst weitere Auszüge daraus:

 

 

Zitat Seite 48

Konfliktlage im Schwulenbereich 1994: Ab 1993 zog sich Kurt Hartmann schrittweise aus dem Schwulenbereich zurück, weil er mit seinem Lebenspartner eine Existenz außerhalb Berlins aufbaute. Um die Jahreswende 1993/94 wurden Anselm Lange und Thomas Birk im Schwulenbereich aktiv. Im Zuge dieses und weiterer personeller Wechsel brachen eine Reihe von Konflikten auf, wobei das Schwerpunktthema die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben bildete. Nur am Rande wurde der Konflikt um das Thema Pädophilie deutlich, als Fred Karst als Sprecher der Gruppe „Jung und Alt“ nicht bereit war, auf seinen Posten als LA-Delegierter zu verzichten, schließlich aber doch abgewählt wurde. Auch zu dieser Sitzung waren außer Fred Karst und Kurt Hartmann keine erkennbaren Mitglieder der Gruppe „Jung und Alt“ erschienen. Viele neue Bereichsmitglieder nahmen anhand der Publikation „Report“ der Gruppe „Jung und Alt“ erstaunt zur Kenntnis, welche Position zu Pädosexualität der Schwulenbereich bis dahin „tradiert“ hatte. Es wurde für den Sommer 1994 eine große Grundsatzdebatte zu diesem und anderen Themen anberaumt, die aber wegen des Bundestagswahlkampfs 1994 und programmatischen Vorbereitungen zur Abgeordnetenhauswahl 1995 immer wieder verschoben wurde. Schließlich brach der Konflikt durch die oben benannte Auseinandersetzung in den Stachligen Argumenten offen aus…

 

Zitat Seite 54

Dieser Artikel löste eine heftige Reaktion des Schwulenbereichs aus. Die Bereichsmitglieder Manfred Herzer und Kurt Hartmann reagierten in der September-Ausgabe des Kreuzberger Stachel. Unter der Überschrift „Sexuelle Verdächtigung“ stellten sie sich hinter Wolfgang Herzog und trugen ihre bereits bekannten Thesen vor. Herzer und Hartmann erläuterten: „Egon, der Autor des Artikels, bringt darin seinen ganz persönlichen sexuellen Geschmack und seine Moralanschauungen zum Ausdruck. […] Bezirksamt und Kripo werden zwar nicht offen, aber doch indirekt aufgefordert, Egons Sexualmoral in Kreuzberg durchzusetzen. Diese Sexualmoral stimmt mit dem geltenden Strafrecht überein, […] Problematisch wird das aber, wenn er eine Zeitung wie den Kreuzberger Stachel benutzt, dafür Propaganda zu machen. Das stößt dann auf Widerspruch derer, die Egons Geschmack und Moral nicht teilen und – wie der AL-Schwulenbereich – die moralische Verurteilung der gewaltfreien Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern für einen politischen Fehler und für ein Unrecht halten.“

 

Zitat Seite 55/56

Kurt Hartmann vom Schwulenbereich nutzte in der Auseinandersetzung um Wolfgang Herzog auch die zentrale Parteizeitung der AL, um gegen die Kreuzberger-Stachel-Redaktion vorzugehen und seine Thesen in der Gesamtpartei zu verbreiten. Unter der Überschrift „Sexuelle Denunziation auch in der AL?“ fragte er in den Stachligen Argumenten: „Wie reißfest ist bei uns in der AL die Decke der Liberalität und Toleranz, die im Lauf der Zeit über alte Vorurteile, Angst- und Hassgefühle gegenüber Andersartigen gewachsen ist?“ Hartmann sah durch Egons Artikel über sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen „alle Schwulen und Pädos gleichermaßen denunziert“. Für ihn bedeutete die Aufdeckung sexualisierter Gewalt in Verkehrung des Gegenstands „die Spitze eines Eisbergs saubermännischen Sexualmoralismus in der AL“, wohl wissend, dass im alternativen AL-Milieu der Vorwurf der Intoleranz und (klein-)bürgerlicher Moralvorstellungen einige Zugkraft besaß. Er berichtete dann von einem Antrag des Schwulenbereichs beim AL-Delegiertenrat mit dem Ziel, „die antifaschistisch gemeinte sexuelle Denunziation im Kreuzberger Stachel kritisch zu bewerten. Gleichzeitig sollte, bei mehrheitlicher Zustimmung zu dem Antrag, der weiteren Entfaltung politischer Unkultur in der AL ein Riegel vorgeschoben werden.“ Mit kaum verhohlener Häme berichtete er vom Ausgang dieser Debatte: „Wider Erwarten kam es dann im Delegiertenrat nicht zu einer überschwappenden Welle der Solidarität mit der Kreuzberger Redaktion. Am Ende sah er folgende Hoffnung hinsichtlich der politischen Ziele: „Die Dialektik der Aufklärung über Sex und Politik scheint also noch nicht tot, die Möglichkeit eines Erkenntnisfortschritts in der Frage von sexueller Norm und Strafrecht ist noch offen.“

Er beschrieb aber auch, dass der Delegiertenrat über das Thema Pädophilie und die „Frage der Kriminalisierung von Pädosexualität“ nicht länger habe diskutieren wollen. Die Diskussion sei eher wortkarg gewesen und es hätte auch schnell die Forderung nach einem Ende der Debatte gegeben.

 

Zitat Seite 62

Kreuzberg war als Bezirk einer der wichtigsten Aktionsräume für „Pädos“ in Westberlin. Vor diesem Hintergrund setze sich sowohl die Frauengruppe der Kreuzberger AL als auch die Redaktion des Kreuzberger Stachels mit diesen Gruppen und den dort agierenden „Pädos“ auseinander. Dies rief heftigen Gegenwind, auch von Mitgliedern der AL, auf den Plan. Insbesondere der Schwulenbereich in Person von Manfred Herzer und Kurt Hartmann griffen die Stachel-Redaktion öffentlich an. Es wurde unterstellt, dass nicht nur „Pädos“, sondern auch alle Schwulen insgesamt diffamiert werden würden.

 

Zitat Seite 65

Im Gegenteil: AL-Mitglied und Redakteur des Kreuzberger Stachel, Christian Thiel, der 1986 als “Egon“ mit und für die Frauengruppe einen Artikel gegen Machenschaften Pädosexueller im Kreuzberger Stachel geschrieben hatte, wurde offiziell und öffentlich von Parteigremien gemaßregelt. Sowohl diese Maßregelung als auch die etwa zu gleicher Zeit stattgefundene „Diskussion“ mit Kurt Hartmann und anderen Mitgliedern des AL-Schwulenbereichs bei der Stachel-Redaktion wirkte damals in Bezug auf die Haltung der Gesamtpartei zur Pädophilie-Frage sehr entmutigend. Die Auseinandersetzung mit den innerparteilichen Befürwortern der Straffreistellung sexueller Kontakte von Erwachsenen und Kindern aus dem Schwulenbereich fand nämlich in einer sehr bedrohlichen Atmosphäre statt.

 

Zitat Seite 71/72

Die Fraktion warb in der Folgeausgabe der Siegessäule auch mit einer weiteren Anzeige für ein „Forum Sexualität“, das am 24. Oktober 1984 in der AL-Landesgeschäftsstelle in der Badenschen Straße stattfand. Die Anzeige enthielt die Fragen: „Abschaffung aller Knäste?“ und „einvernehmliche Sexualität?“. In einem Artikel derselben Ausgabe warben Kurt Hartmann und ein Erwin für diesen Kongress und stellten die Frage: „Ist einvernehmliche Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern überhaupt möglich aufgrund der bestehenden Machtstrukturen?“

 

Zitat Seite 83

Der lauteste Widerstand gegen die Aktivitäten der Pädosexuellen kam von den AL-Frauen aus Kreuzberg. In Zeitdokumenten und Zeitzeugeninterviews wurden immer wieder die Namen Kurt Hartmann, Dieter F. Ullmann und Fred Karst genannt. An dieser Stelle nur kurze Anmerkungen: Kurt Hartmann stand Mitgliedern der AG-Aufarbeitung zu einem zweistündigen Interview zur Verfügung. Er schilderte zu Beginn den an ihm verübten sexuellen Missbrauch im 8./9. Lebensjahr als Erfahrung, die er „immer sehr gerne genossen“ habe. Er wurde, auch in der Schwulengruppe der AL, zu einem der eifrigsten Fürsprecher der Pädosexuellen. Es gibt keine Hinweise darauf, dass er Täter war.

 

Es wird aus diesen Auszügen sehr deutlich erkennbar, dass es sich nicht um eine auch nur annährend objektive Bearbietung einer Parteihistorie handelt sondern um augenscheinlichen Versuch alles und jeden an dem heutigen einheitsideolgischen verlogenen sexualrepressiven Zeitgeist und der daraus resultierenden gegenwärtig bis zum Anschlag verschärften Gesetzeslage zu messen, die hauptsächlich dem Grundrechteabbau und dem Aufbau bzw. der Ausweitung eines totalitär-repressiven Staatswesens dient.  Die fleißigen Aufarbeiter aus Berlin würden vermutlich zu Kruzifix und Knoblauch greifen würde ihnen heute jemand mit der  Aufklärung und  iher Dialektik daherkommen. Vermutlich wissen diese Leute nicht einmal was das ist und vor allem nicht dass die Ergbnisse der Epoche der Aufklärung eigentlich die Grundlage aller aufgeklärten und rechtsstaatlichen Nationen in europa sein sollten. Erkenntnisse daraus werden heute, wie man sieht mit einer Exorzismus behandelt und alle Tatsachen nach dem Motto “Es darf nicht sein, was nicht sein kann” verbogen bis zur offensichtlichen Realsatire.  Sobald Kinder oder Jugendliche im Spiel sind kennt man nur noch “Täter” und “Opfer” wenn von freiwillig und genussvoll erlebter Sexualität die  Rede ist. Der Verstand verschwindet irgendwo im Nirwana des Wildwassers bei der großen Göttin Alice Schwarzer. Da man Kurt Hartmann nicht zum “Täter” machen konnte (eigentlich ist das nach heutiger hirnkranker Denkweise nicht möglich, denn wer solche Positionen vertritt muß im Weltbild der Missbrauchkreischen eigentlich immer “Täter” sein) Stattdessen macht man ihn infolge einvernehmlicher Sexualkonatkte in der Kindheit zwanghaft zum “Opfer”, das er nicht ist und nicht sein will. So eine ideologische Verdrehung von Tatsachen ist eigentlich eine Beleidigung für jeden selbstbestimmt agierenden Menschen. Ich sprach mit Kurt Hartmann selbst über dieses Interview….es war amüsant…..

Sehr treffend bringt auch dieser Beitrag aus dem Jungsforum den aktuellen Zustand der aufgescheuchten Berliner Homohühner auf den Punkt:

 

 

“Seit die Berliner Grünen ihren Aufarbeitungsbericht zur Pädo-Politik und zum Streit um das Einwilligungsalter in den 1980er und 90er Jahren vorgelegt haben, sind prominente Berliner Schwule in eine Pädo-Krise geraten.

Micha Schulze schreibt bei queer.de ein langes Elaborat über seine damalige falsche Solidarität mit den Pädos und Thomas Birk (Grüne, Abgeordnetenhaus) berichet auf Facebook über sein Erlebnis in der Wohnung von Fred Karst.
Birk war zu Besuch um mit Karst über Kindersexualität zu sprechen. An Karsts Bar habe eine angetrunkene Mutter gesessen, die über ihren Sohn berichtete, der sich aus Verzweiflung über Karst FREIWILLIG in ein Jugendheim begeben hätte. Birk hätte angeekelt Frad Karst verlassen, aber über den Vorfall viele Jahre geschwiegen. Birk hatte sich schon länger von Pädos und der Einwilligungsdiskussion distanziert und sich um Aufklärung der Geschichte der Berliner Grünen bemüht.

Unterstützung bekommt Thomas Birk nun von Micha Schulze (Gefü von queer.de), sowie von Ex-Verleger Bruno Gmünder und dem schwulen Charlottenburger SPD-Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann, wie auf Facebook/Thomas Birk zu lesen ist.

Man will nach den Gay Pride Wochen eine gut vorbereitete Veranstaltung in Berlin machen. Offenbar wollen jetzt einige prominente Schwule öffentlich das Mantra vor sich hertragen:
Es gibt keinen einvernehmlichen Sex zwischen Kindern und Erwachsenen. Das muss dann JEDER anständige Schwule vor und nach dem Zu-Bett-gehen, täglich 5-mal wiederholen und laut aufsagen.

Die Unmöglichkeit ‘einvernhemlichen Sex’ wird mantrahaft vor sich hergetragen. Exozistisch wird der Teufel zusammen miz dem Beelzebub ausgetrieben. Argumente sind keine mehr zu hören. Argumentieren ist ja auch gar nicht mehr notwendig – bei der herrschenden Missbrauchhsysterie:
LOL (…)”

 

Quelle: Jungsforum: Berliner Schwule in der Pädo-Krise: Schulze und Birk

 

Diesen Ausführungen ist inhaltlich nichts hinzuzufügen – die Heuchelei und Selbstverleugnung der angepassten Schwulenlobby ist unerträglich. Ein  Paradebeispiel der propagandistischen Hofberichterstattung der Systemptresse ist ein Artikel der “BZ-Berlin” , aus dem nachfolgend zitiert wird:

 

 

“Die Partei tolerierte bis Mitte der 90er pädophile Mitglieder. Ein Gespräch mit Wolfgang Wieland, einem Grünen der 1. Stunde, und der Landesvorsitzenden der Partei, Bettina Jarasch. (…) Es war eine schwere Woche für die Berliner Grünen: Am Mittwoch stellten die Landesvorsitzenden Bettina Jarasch (46) und Daniel Wesener (39) einen 90-seitigen Bericht zu Pädophilie und deren Duldung in den eigenen Reihen vor. Er enthüllt: Bis Mitte der Neunzigerjahre tolerierte die Partei pädophile Mitglieder. Einer von ihnen war Kurt Hartmann, der bis heute an seinen pädosexuellen Überzeugungen festhält, aber nie straffällig wurde. Aber auch zwei einschlägig verurteilte Straftäter, Fred Karst und Dieter F. Ullmann, konnten der Partei beitreten, die damals Alternative Liste (AL) hieß. Unfassbar ist: Beide verbüßten zu diesem Zeitpunkt Haftstrafen wegen Kindesmissbrauchs. (…)
Kann es einvernehmliche Sexualität zwischen Erwachsenen und Minderjährigen geben – wie die pädosexuellen Mitglieder damals behaupteten?

Jarasch: „Natürlich nicht. Dass die Grünen damals auf diese Beruhigungspille „einvernehmliche Sexualität“ so lange reinfallen konnten, macht mich fassungslos und wütend. Wenn man sich vorstellt, was das aus der Sicht der Opfer bedeutet, kann und will man diesen Gedanken nicht zu Ende denken.“

Herr Wieland, können Sie uns erklären, wieso man das damals so drastisch anders sah als heute?

Wieland: „Es fehlte vor allem an Wissen über die schädlichen Folgen für die Kinder. Die Aufklärung darüber begann erst Mitte der 1980er-Jahre. Sie beschränkte sich zunächst auf den Missbrauch junger Mädchen im familiären Umfeld. Der Sprung, dass auch Jungen in ähnlichen Situationen Opfer mit ebenso grausamen Folgen werden können, fand zu spät statt. Sodass auch die, die diesen „einvernehmlichen Sex“ intellektuell abgelehnt haben, auch ich, nicht wussten, dass dieser Missbrauch ein ganzes Leben zerstören kann.“

Welche Rolle spielten dabei auch Zeitgeist-Faktoren wie sexuelle Libertinage und die Ablehnung der staatlichen Ordnungsmacht?

Wieland: „Das spielte eine große Rolle. Wir waren viel zu zurückhaltend, wenn es etwa um Parteiausschlüsse von Straftätern ging. Das lag auch daran, dass in den Fünfziger- und Sechzigerjahren alles verboten war. Homosexualität war generell verboten, der Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe auch. So bin ich als Jurastudent ausgebildet worden. Durch die sogenannte sexuelle Revolution hat sich das Strafrecht zwar geändert, aber für uns nicht konsequent genug. Für die Pädosexuellen war es relativ einfach, vor diesem Hintergrund zu fordern, das Sexualstrafrecht ganz abzuschaffen.“

Empfinden sie denn auch Ekel darüber, dass Missbrauch von Kindern gerade in dieser libertären Partei so lange gedeckelt werden konnte?

Jarasch: „Ich schäme mich dafür, dass so viele von uns es so lange hingenommen haben, dass es nicht nur diese Positionen in der Partei gab, sondern auch verurteilte Straftäter mit Parteibuch. Ich weiß aber zugleich, dass es immer einfacher ist zu richten, wenn man selbst nicht dabei war.“

In dem Bericht tauchen die Namen zweier einschlägig Verurteilter Pädosexueller auf – Fred Karst und Dieter F. Ullmann – und Kurt Hartmann, der pädosexuelle Positionen vertrat. Wie planen Sie, an weitere Täter heranzukommen?

Jarasch: „Wir haben in dem Bericht alle Spuren gesammelt, die auf Täter verweisen und die wir belegen können. Mit der Veröffentlichung wenden wir uns an potenzielle Betroffene, die zur Aufklärung beitragen können.“

(…)

Sie sind derzeit mit einem Opfer im Gespräch?

Jarasch: „Wir haben einen ersten Hinweis und haben ein persönliches Gespräch mit einem Opfer vereinbart, weil diese Person das auch möchte. Aber es ist auch möglich, sich an die telefonische Anlaufstelle zu wenden, die unser Bundesverband eingerichtet hat.“

(…)

Wir müssen auch zwischen verurteilten Tätern unterscheiden und denen, die sich dafür starkgemacht haben, pädosexuelle Taten zu entkriminalisieren.“

So wie Kurt Hartmann.

Wieland: „Richtig. Wir haben mit ihm ein Zeitzeugengespräch geführt. Diese Botschaft hat sein ganzes Leben bestimmt.“
Empfinden Sie Ekel bei Gesprächen mit Menschen wie Kurt Hartmann?

Jarasch: „Nein. Ich muss sagen, das ist wirklich ein ganz tragischer Fall. Ich finde es schrecklich. Dieses Gespräch hat auch wirklich einige der Beteiligten an die Grenze ihrer Fassungskraft gebracht.“

Wieland: „Er hat uns Erfahrungen aus seinem Leben geschildert. In der Auswertung des Gesprächs kamen wir zu dem Schluss, dass er selber Opfer war und jetzt versucht, für sich das Beste daraus zu machen, indem er sagt: Das war ja eine tolle Sache, dass ich sexuelle Kontakte mit einem Erwachsenen hatte. Als Strafverteidiger kann ich einen solchen Ekel gar nicht haben. Wir können Straftäter nicht in dem Sinne entmenschlichen.“

(…)

Sie haben 1984 Kurt Hartmann getroffen, um in der Frage der Straffreiheit bei pädosexuellen Handlungen zu schlichten – vergeblich. Hätten Sie da nicht schon ahnen können, dass Hartmann unter dem Deckmantel der Partei pädosexuelle Taten rechtfertigen wollte?

Wieland: „Ich habe ihn direkt gefragt: Gibt es Missbrauch in unseren Räumen oder unter unserem Logo? Weil ich diese Frage im Kopf hatte. Ich habe ihn gefragt: Machst du das denn? Und seine Antwort war: Nein, aber ich kann mir das schön vorstellen. Und dann habe ich noch andere aus dem Schwulenbereich gefragt. Deren allgemeine Einschätzung war: Er redet nur, er handelt nicht. Das stimmt zwar vermutlich für Kurt Hartmann, war aber eine falsche Beruhigung.“

(…)

Die Grünen möchten die Opfer mit sogenannten „Anerkennungszahlungen“ auch finanziell entschädigen. Gibt es schon konkrete Informationen zur Höhe solcher Zahlungen?

Jarasch: „Wir nennen ganz bewusst keine Summen, weil wir auch hier individuell prüfen und vorgehen möchten.“
(…)

Im Bericht taucht die Broschüre „Ein Herz für Sittenstrolche“ auf. Eine pädosexuelle Schrift, die im Namen der Alternativen Liste mit einem Vorwort des Geschäftsführenden Ausschusses gedruckt wurde. Sie war mit Nacktbildern von Kindern bebildert. Wusste man damals wirklich nicht, dass das höchst problematisch ist?

Wieland: „Aus persönlicher Erinnerung kann ich dazu gar nichts sagen. Ich hatte diese Broschüre damals nicht in der Hand. Als ich sie jetzt gesehen habe, war ich fassungslos. Es ist für mich unverständlich, wie eine solche Sudelschrift im Namen der Alternativen Liste vertrieben werden konnte. Es gab zu dieser Zeit eine merkwürdige Halbherzigkeit. Ein Schwanken zwischen: Das ist doch alles unappetitlich und wir wollen damit nichts zu tun haben auf der einen Seite. Und auf der anderen Seite die Pädosexuellen, die sagten: Wir sind die Opfer, wir sind die, die in den Knast gehen müssen. Sie brachten teilweise Kinder mit, gerade die Indianerkommune, die uns auf Mitgliederversammlungen angeschrien haben, wir sollen ihre Väter oder Onkel in Ruhe lassen. Nach dem Motto: Ihr wollt meinen Vater in den Knast sperren. Die Herausgabe dieser Broschüre ist durch nichts zu entschuldigen.“

 

Quelle/vollständiger Text: BZ-Berlin.de: Grüne stellen Bericht vor – Pädophilie-Skandal: Was geschah hinter der Kellertür in Kreuzberg?

 

Es ist gleichsam abscheulich aber auch entlarvend, was sich Frau Sarah Borufka hier zusammenschreibt.  Es scheint in der “heutigen Zeit” völlig unmöglich geworden zu sein das Handels des Staates und insbesondere seine Gesetzes …. und erst recht Strafgesetze in Frage stellen bzw. kritisch diskutieren zu dürfen.  Desshalb ist es dann unfassbar wenn sich Menschen, die als Opfer politischer Verfolgung in Haft sitzen sich bei einer Partei organisieren, die geneigt ist die menschenrechtswidrigen Strafrechtsparagraphen abzuschaffen, die in in menschenrechtsverletzender Art und Weise in Haft gebracht haben.  Heute nennt man das schlichtund einfach “Straftäter” , denn Strafgesetze sind sakrosankt unabhängig von ihrem Inhalt. Das erinnrt dann doch sehr Eindeutig an finstere Vergangenheiten die Augenscheinlich durch die Hintertür längst wieder in der Gegenwart angekommen sind.

Es wird hier gebetsmühlenartig das große Glaubensbekenntnis der (sexuellen) Missbrauchslüge runtergebetet; Aber auch hier gilt, dass durch das ständige Wiederholgen keine Lüge zur Wahrheit wird. Die Realität und letztlich auch die verbleibende seriösen Wissenschaft (die bei diesem Thema heutzutage weitgehend unterdrückt wird)  beweisen immer wieder, dass einvernehmlcihe Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern/Jugendlichen selbstvertändlich möglich ist und auch unter schärfsten Strafandrohungen tagtäglich paraktiziert wird.  Hier zeigt sich einmal mehr, dass Gläubige glauben aber nichts wissen wollen. Es ergibt sich eben nur ein schweres Problem mit unzähligen wirklichen Opfern wenn so ein jeder Rationalität spottender Glaube zum strafrechtlich verankernten und stetig verschärften systemtragenden Dogma wird.  Dogmen brauchen eben keine Beweise; Strafgesetze allerdings schon. Wie man aus Geschichte wissen führen derartige Dogmen mit einem irrationalen ideolgischen/religiösen Hintergrund immer zur Verfolgung, Unterdrückung und Vernichtung unschuldiger Menschen. Demzufolge gibt es logischerweise auch keinerlei Wissen über irgendwelche Folgen für Kinder bei einer praktizierten gewaltfreien einverständlichen Sexualität mit wem auch immer, denn da es hier um Lustgewinn geht verfolgen auch Kinder und Jugendliche dabei das Ziel einen Lustgewinn durch eine schlichte biologische Funktion zu haben. Für eine “Schädlichkeit” gibt es nicht einen Ansatz eines tragfähigen Beweises; diese “Schädlichkeit” wird eben geglaubt. In den 70er und 80er Jahren wollte man aber wissen und nicht glauben. Der “Zeitgeist” spielt sicher eine wichtige Rolle, allerdings gilt dies für die Gegenwart und nicht für die damalige Zeit in der man nach Erkenntnis strebte und verschiedene Positionen nebneeinander stellte und einen offenen Diskurs suchte; eine Selbstverständlichkeit einer angeblichen demokratischen Gesellschaft. Heutzutage ein undenkbares Ansinnen.

Statt sachbezogen zu schreibern verfällt auch der oben zitierte Propagandaartikel wie üblich auf die emotionale Schiene und statt Arguemte wird mit vermeintlichen “Ekel” um sich geworfen. Menschen mit von der Einheitsdoktrin abweichender Meinung sind eben “ekelig” (und Kinder/Jugendliche sowieso) Diese Personen die sich für Humanität, Rechtsstaat und Menschenrechte einsetzten sind aus “heutiger Sicht” eben entweder immer “Täter” oder “tragisches Opfer”, dass seinen Opferstatus im Sinne der Missbrauchsideolgie nicht annehmen will. Das ist eine derart primitive Argumentation, die dumpfen Rassisten aus der NS-Vergangenheit in nichts nachsteht. Man bekommt schon fast “Mitleid” wenn man sieht wie hier krampfhaft nach “Opfern” gesucht wird, wo es keine gibt ausser potenziellen geldgeilen Trittbrettfahrern. Bei Kurt Hartmann mag man sich in dieser abgrundtiefen Primitivdenke einfach nicht entscheiden, ob er nun “Täter” oder “Opfer” sein soll…Vernunft, Logik schlichte Realität passt nun einmal nicht in das wahnhaft verzerrte Weltbild dieser hirnlosen Ideologie. Betrachtet man die Aussagen im obigen, auszugsweise zitiertem Interview, so “ekelt” man sich gleichsam vor “Tätern” wie “Opfern”….wie es das Wort “Kinderschänder” ja in seinem eigentlichen Wortsinn zum Ausdruck bringt.

Natürlich darf der “Schock” als das neue Lebensgefühl der grünen Ökofaschisten und Feminazis nicht fehlen. Hierzu reicht eine wirkliche Aufklärungsbroschüre in der nackte Kinder/Jugendliche zu sehen waren….welch ein Skandal in dem jedes Nackbild eines möglicherweise minderjährigen Menschen eine schwere Straftat (auch im Sinne der Vorratsdatenspeicherung) darstellt und selbst Bilder mit angezogenen Personen die möglicher noch bis zu 17 Jahren alt sein können eine “Straftat” darstellen, die gefühlt Mord und Totschlag zu Kavaliersdelikten verkommen lassen.  Es  ist erstaunlich wie Irrsinn sich ausbreiten kann … wenn keiner ihn stoppt….Kurt Hartmann zieht es mittlerweile durchaus in Erwägung die “BZ” zu verklagen, da er hier möglicherweise  als Pädophiler verleumdet wurde….

Es gab aber wenigstens einen sachlichen Artikel in der Mainstream-Presse,  der hier nicht unerwähnt bleiben und auzugsweise wiedergegeben werden soll:

 

 

“Elternkongress – Was brauchen Familien in Berlin?” Das sind die Themen die aktuell den Landesverband der Grünen umtreiben. Doch es gab auch eine Zeit, als die Grünen noch jung waren und Familien als repressive Verlängerungen der Staatsmacht galten. Damals ging es um die Befreiung der Sexualität und manche wollten dabei möglichst alle Altersgrenzen aufheben. Damit müssen sich die Grünen zurzeit wieder beschäftigten. In der Alternativen Liste, der Vorläuferorganisation des Berliner Landesverbands von Bündnis 90/Die Grünen, hat es massiven sexuellen Missbrauch von Kindern gegeben. Das ist das Fazit eines Berichts, den die Landesvorsitzenden Bettina Jarasch und Daniel Wesener am Mittwoch vorstellen wollen. (…) Nun war die Zuspitzung in dem Tagesspiegel-Bericht sicher kein Zufall. Einer der Autoren ist der Journalist Christian Füller, der in den letzten Jahren mit Artikeln hervorgetreten ist, in denen er sich vehement gegen Versuche wandte, die Entkriminalisierung von Sexualität bei Jugendlichen und Kindern als eine politisch umstrittene, aber diskutierbare Forderung anzunehmen, bei der es Pro- und Contraargumente gibt. Zudem wird auch nicht versucht, die Diskussionen in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren als von zeitlichen Umständen geprägt zu sehen. Damals ging es gegen ein repressives Sexualsystem, das bekämpft wurde. (…) Doch so wie schon bei den bisherigen Diskussionen scheinen solche differenzierten Beurteilungen auch bei der Neuauflage der Grünen Pädophilie-Debatte nicht erwünscht zu sein. (…) Wie wenig auch bei der aktuellen Neuauflage der Debatte Differenzierung gefragt ist, zeigt schon die Wortwahl in den Berichten. Da wird pauschal von pädophilen Tätern gesprochen und skandalisiert, dass diese Einfluss auf die Grüne Partei und einzelne Arbeitsgruppen gehabt hätten und sich sogar in Arbeitsgemeinschaften zusammengeschlossen hätten (…) Da fragt man sich, warum es eine solche Empörung auslöst, dass Menschen, die sich zu staatlich sanktionierten sexuellen Praktiken bekannten, sich politisch offen und transparent dafür einsetzen, dass diese Praktiken entkriminalisiert werden? Man kann Argumente gegen die Entkriminalisierung nennen und die sind vielleicht sogar berechtigt. Aber die Anhänger einer scharfen Kante gegen Pädophilie liefern gar keine Argumente. Sie pflegen einen Diskurs der Kriminalisierung und versuchen aus der Tatsache, dass die Betroffenen dann eben Straftäter sind, schon abzuleiten, dass diese aus einem argumentativen Diskurs ausgeschlossen sind. Nur so kann skandalisiert werden, dass Straftäter bei den Grünen Arbeitsgruppen zur Entkriminalisierung gründeten. So kann Menschen, die wegen Vergehen gegen Drogenverbote bestraft wurden, abgesprochen werden, dass sie als Vorbestrafte sich für eine Legalisierung der Drogen einsetzen. So wurde auch Homosexuellen, die sich für eine Aufhebung der sie kriminalisierenden Gesetze wandten, mit dem Verweis auf ihre Kriminalität lange Zeit eine Diskussion über ihre Forderungen verweigert. Es ist immer reaktionär und abzulehnen, Menschen mit dem Verweis, sie seien Straftäter, ihr Mitwirken im politischen Diskurs zu verwehren. Besonders absurd ist es aber, Menschen zu verbieten, sich für die Abschaffung der Paragraphen einzusetzen, wegen denen sie zu Straftätern wurde. Die Anhänger einer harten Haltung gegen die Pädophilie führen nun immer das Kindeswohl an. Allerdings ist es für sie nicht ein Argument, das untersucht werden könnte. Das Kindeswohl ist vielmehr ein Schild, den sie hochheben, um jede Diskussion schon im Ansatz zu verunmöglichen. Wer dann tatsächlich fordert, dass auch heute das Für und Wider von Entkriminalisierung von Sexualität diskutiert werden muss, dem wird gleichzeitig vorgeworfen, er oder sie verletze das Kindeswohl. Dabei wird in der Regel nicht diskutiert, wer bestimmt eigentlich, was das Kindeswohl ist. Und was ist, wenn Kinder und Jugendliche selber für die freie, selbstbestimmte Sexualität eintreten? Genau das ist aber in den 1970er Jahren geschehen. Es haben sich Initiativen von Heim- und Treberjugendlichen gegründet, die aus den ihnen zugedachten Einrichtungen ausbrachen, Häuser besetzten und mit Menschen ihrer Wahl Kontakte haben wollten. (…) Wenn der Kinderschutzbund vor einigen Jahrzehnten auch wissenschaftlich argumentierte, dass die Entkriminalisierung von sexuellen Kontakten zwischen verschiedenen Generationen eine emanzipative Forderung sein kann, wird das heute nicht etwa zum Anlass genommen, die damaligen Argumente kritisch zu prüfen. Nein, wieder muss das Göttinger Institut für Demokratie ran und in einer Studie beweisen, auf welchen Irrwegen sich der Kinderschutzbund doch mal befunden hat. So nimmt das Institut die Rolle von kirchlichen Tribunalen ein, die auch nicht Argumente prüfen und verwerfen wollten, sondern nur entscheiden sollten, was rechtgläubig ist und was nicht.” (Peter Nowak)

 

Quelle/vollständiger Text: Heise.de – Telepolis: Neuauflage der Pädophiliedebatte bei den Grünen

 

weitere Informationen auf dieser Webseite unter anderem hier:

 

Grüne Aufarbeitungshysterie: Göttinger Institut für Demokratieforschung legt Abschlussbericht vor

Grüne Aufarbeitungshysterie – Jetzt Hamburger Grüne unter Schock

Grüne Aufarbeitungshysterie live in Hamburg – Ein Erfahrungsbericht

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Positionen zur Sexualpolitik von K. Hartmann

Grüne Aufarbeitungshysterie – Exorzismus in Berlin – wie man den Teufel der Vernunft und sexueller Selbstbestimmung sicher austreibt – Teil 1

 

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K13-Online: Pädophilie-Debatte in schwuler Community bei Queer.de: West-Berliner Schwulenszene solidarisierte sich bis in die 1990er Jahre mit Pädos

 

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