Hysterische “Aufarbeitung” beim Kindersch(m)utzbund – Abschlussbericht des Göttinger Instituts für Demokratieforschung

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 18 Mai 2015 ]

Natürlich wieder das Göttinger Institut für Demokratieforschung, das mit einem Abschlussbericht daherkommt wenn jemand seine liberale, humane und repressionskritsche Vergangenheit bewältigen möchte. Diesmal ist es der “Deutsche Kinderschutzbund” (DKSB), der sich von eigenen früheren kritischen Positionen zum Sexualstrafrecht “beschmutzt” fühlt.

Was den Grünen recht war um sich von einer Vergangenheit “reinzuwaschen” in der man sich noch systemkritisch für eine humane Politik im Sinne von Vernunft und Menschenrechten stark machte, ist dem DKSB billig. Also hat man ebenfalls das Göttinger Institut für Demokratieforschung beauftragt um den Einfluss so genannter “pädophiler Strömungen” in frühreren Jahrzehnten “wissenschaftlich” durchleuchten zu lassen. Hierbei geht es vor allem um den ehemaligen DKSB Vorsitzenden Walter Bärsch, die nicht mehr existierende Deutsche Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie  e. V. (DSAP) und den heute scheintoten Privatklüngel Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität e. V. (AHS) . Beim Göttinger Institut für Demokratieforschung kann man dan folgendes lesen:

 

 

“Im Rahmen des vom Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes initiierten Forschungsprojekts „Umfang, Kontext und Auswirkungen pädophiler Forderungen innerhalb des Deutschen Kinderschutzbundes“ soll eine unabhängige Aufarbeitung der Rolle des Kinderschutzbundes (DKSB) in der Diskussion über die Liberalisierung von Pädosexualität stattfinden. Dafür werden interne Debatten und Kontroversen seit den 1980er Jahren nachvollzogen und kontextualisiert. Es soll auch eruiert werden, inwiefern der DSKB Bestrebungen von pädophilen und pädophilenfreundlichen Verbänden ausgesetzt war, die das Ziel hatten, die Gremien, die inhaltliche Ausrichtung und Lobbyarbeit des DSKB in ihrem Sinne zu beeinflussen. (…) Um diese Fragestellungen zusammenzuführen und eine systematische und nachhaltige Aufarbeitung des Themas leisten zu können, soll die Rolle des DKSB im größeren Kontext des Pädophilie-Diskurses betrachtet werden. Dazu soll das Handeln einzelner Akteure und Verbände untersucht und Argumentationslinien und Schnittmengen personeller, institutioneller und argumentativer Art aufgezeigt werden, um Entwicklungen und Positionsverschiebungen innerhalb des DSKB und seines Selbstverständnisses beschreiben zu können und mögliche strukturelle Schwächen des Verbandes kritisch offen zu legen.(…)”

 

Quelle/vollständiger Text:

Göttinger Institut für Demokratieforschung: Umfang, Kontext und Auswirkungen pädophiler Forderungen innerhalb des Deutschen Kinderschutzbundes

Göttinger Institut für Demokratieforschung: Abschlussbericht   (EndberichtAnhang)

 

Es genügt schon die Wortwahl dieses Ankündigungstextes um den pseudowissenschaftlichen Ansatz dieser Arbeit offenkundig werden zu lassen. Es ging nicht um “pädophile Forderungen”, was immer das auch sein soll, sondern um begründete Forderungen nach Abschaffung oder wenigstens Liberlisierung von menschen- und grundgesetzwidrigen Bestimmungen im Sexualstrafrecht, wie unter anderem die §§ 174, 176, StGB und natürlich den damals noch existierenden “Schwulenparagraphen” § 175 StGB, dessen inhaltliche Reste sich heute im mehrfach verschärften § 182 StGB wiederfinden. Es handelt sich somit um Forderungen im Sinne der Herstellung rechtsstaatlicher Verhältnisse welche sich an den grundlegenden Menschenrechten ausrichten und im Einklang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen standen und stehen. Somit ist auch die Formulierung “Liberalisierung von Pädosexualität ” völlig sinnentleert.  Interessant ist auch, dass Offenheit, Toleranz und Vernunft heutzutage als “strukturelle Schwächen ” bezeichnet werden.

Bei K13-Online kann man unter anderem dazu lesen:

 

 

“Begriffe wie “Täterstrategie” lassen eine neutrale Aufarbeitung vermissen. Der Bericht beschreibt ausführlich die politischen Ziele & Forderungen der DSAP e.V. mit Sitz in Krefeld sowie der AHS e. V. in Berlin/Gießen. Der 1. Vorsitzende des DKSB war Mitglied in den Kuratorien gewesen. Zeitgleich fanden bei den GRÜNEN politische Aktivitäten statt, die die Abschaffung der Schand §§ 174 bis 176 StGB forderten. Auch sprachen sich Sexualwissenschaftler für eine Streichung dieser Paragrafen aus. Sogar einige Mainstream-Medien schlossen sich diesen Forderungen an. Die Deutsche Pädophilenbewegung hatte damals reale Chancen, eine Emanzipation der Pädophilie zu erreichen. Der heutige Zeitgeist ist jedoch Lichtjahre von Aufklärung & politischem Aktivismus entfernt. In den letzten Jahren kann ein andauernde Rückfall verzeichnet werden. “

 

Quelle/vollständiger Text: K13-Online: Göttinger Institut für Demokratieforschung legt Abschlussbericht vor: Umfang, Kontext und Auswirkungen pädophiler Forderungen innerhalb des Deutschen Kinderschutzbundes(DKSB)

 

Betrachtet man sich den oben verlinkten Abschlussbericht in seinem Ergebnisteil einmal genauer, so ist es völlig richtig, dass sich dieser hier selbst wissenschaftlich disqualifiziert und seine betriebene Forschung und Auswertung in das dogmatisch-demagogische Korsett der systemtragenden Missbrauchideolgie presst. Aus objektiven und allgemein richtigen politischen Forderungen zur Umstzung von menschen- und bürgerrechtlichen Maßstäben werden dann einmal in feministisch-missbrauchdogmatischer Sprachvergewaltigung “Täterstrategien”.  Tatsächlich liegen die Schwerpunkte auf die Zusammenarbeit des DKSB mit der DSAP e. V. , der AHS e. V. und teilweise der “Nürnberger Indianderkommune” .Der ehemalige Vorsitzende Walter Bärsch war u. a. Kuratoriumsmitglied der AHS.  Nun ist die damailge AHS sicher nicht vergleichbar mit dem heutigen jämmerlichen Haufen untoter Intriganten. Damals versuchte man dort eine aktive gesellschaftliche Arbeit zu machen, die auf die Verbesserung einer unhaltbaren Situation ausgerichtet war.  Über den “Aufarbeitungszirkus” des Kindersch(m)utzbundes wurde hier bereits an anderen Stellen berichtet. Siehe dazu:

 

Es war einmal…..oder wie man sich windet…so lügt man, (II)

Noch mehr Unfug

 

 

Textauszüge:

 

Jetzt kommt auch noch der “Deutsche Kinderschutzbund” bzw. deren ehemaliger Vorsitzender Walter Bärsch ins Schussfeld der Moralinquisitoren. Herr Bärsch verstand offensichtlich unter echtem Kinderschutz auch den Schutz der sexuellen Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen. Dies schließt natürlich die freie Wahl eines Sexualpartners mit ein. Nun erfährt Herr Bärsch womöglich noch posthum eine Ächtung seines beachtlichen Lebenswerkes.  Ebenso wird ihm vorgeworfen Gründungsmitglied der AHS e. V. zu sein.  Wenn man allerdings infolge eines dauerverlogenen moralischen Entsetzens ständig von schwerer Übelkeit heimgesucht wird  kann einem so ein Fehler natürlich unterlaufen. Soweit man, wie ich es tue,  die (damaligen) Zielsetzungen und Schriften der AHS kennt,  wird deutlich, dass die AHS ehrenwerte und zutiefst humanistische Ziele verfolgte. Wenigstens auf dem Papier tut sie dies auch heute noch bisweilen. Ansonsten ist der der aktuelle Zustand der AHS eher als beschämend bis jämmerlich zu bezeichnen. Die heutige AHS befindet sich in einer Art untoten Zustand und ist geprägt von kompletter Erstarrung, Handlungsunfähigkeit, schwerer Paranoia, Heuchelei und einem bemerkenswerten Intrigantentum. Aber das ist ein anderes Thema, dass an einer anderen Stelle zu behandeln wäre.

(…)

“Das “Spiel” geht munter weiter seitdem das Göttinger Institut für Demokratieforschung unter der Leitung von Professor Franz Walter einen vermeintlichen Einfluss pädophiler Strömungen auf die Grünen in den 80er Jahren untersucht. Seitdem geraten immer mehr Personen, Parteien, Vereine und Organisationen in den Fokus einer inquisitorischen “Vergangenheitsbewältigung” Nun traf es nach dem “Kinderschutzbund” jetzt “Pro Familia“. (…) Es wiederholt sich im Prinzip der gleiche propagandistische Sermon wie er bereits oben dokumentiert wurde. Auch die Indianerkommune (warum auch immer stets als “Stadtindianer” bezeichnet) und die Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität (AHS e. V.) finden die gewohnt von gespielter Entrüstung geprägte Erwähnung. Tatsächlich kann man mit Blick zurück in eine freiere Vergangenheit feststellen, dass Bärsch und Wilken damals äußerst fortschrittlich und im Sinne von Humanismus, Grundrechten, Aufklärung und tatsächlichem Kinderschutz einen ebenso mutigen wie richtigen Weg eingeschlagen hatten. Sich nachdrücklich für ein Opfer von Justiz und Unrechtsgesetzen einzusetzen würde man sich heute von Menschen in einer vergleichbaren Position wohl leider vergebens wünschen. (…) Die AHS e. V. war und ist im übrigen keine “Lobbygruppe für Pädophile” oder irgend eine andere Gruppe von Menschen. Die AHS war einst ein respektabler Verein, der sich für eine aufklärerische Sexualwissenschaft und eine menschenwürdige und menschenrechtliche Sexualpolitik starkt gemacht hat. Heute ist es leider eher eine trauriger Haufen paranoider Untoter, die in kompletter Handlungsunwilligkeit und Inaktivität erstarrt sind.

 

 

Ebenso wie einen “Hans -Henny- Jahnn-Weg” leistet man sich in Hamburg immer noch einen “Walter Bärsch Weg”…fragt sich wie lange noch….

Siehe Foto – Walter Bärsch Weg:

Walter Bärsch Weg Hamburg

 

Der sich jetzt scheinheilig  aufarbeitende Kinderschutzbund war seinerzeit im Kontext der grünen Aufarbeitungshysterie ins moralpanische Schussfeld des widerlichen Zeitgeistes geraten. Über diese peinlichen Akt der verheuchelten Anbiederung und Selbstverleugnung der heutigen feministisch-ökofaschistischen Verbotspartei kann man auf dieser Seite in einer Vielzahl an Artikeln Details nachlesen.  Die entsprechenden Artikel findet man hier unter dem Schlagwort “Grüne“.

 

Hingewiesen wird in diesem Zusammenhang u. a. auf den Erfahrungsbericht einer Teilnahme einer Veranstaltung der “Grünen” im Februar 2014. Dort wurden einige wesentlichen Zusammenhäge ausführlich dargestellt:

Grüne Aufarbeitungshysterie live in Hamburg – Ein Erfahrungsbericht

 

Textauszug:

 

“So wurde auch die DSAP (Deutsche Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie) wieder zu einer (kleinen) pädophilen Kaderorganisation erklärt und auch die vermeintliche Nachfolgeorganisation AHS e.V. (Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität) fand entsprechende Erwähnung. Es kam natürlich an verschiedenen Stellen die Frage auf, ob sich unter den Grünenmitgliedern eventuell noch “Pädolobbyisten” der damaligen Zeit verstecken ? Immerhin waren es kleine Organisationen wie DSAP oder AHS, die es in den 70er und 80er Jahren schafften personelle und inhaltliche Verbindungen zu Organisationen und Parteien wie dem DKSB (Deutscher Kinderschutzbund), Pro-Familia, der FDP/Jungdemokraten und schließlich den Grünen herzustellen. Auch die damalige Arbeitsgemeinschaft Schwuler und Päderasten (SchwuP) und die “Stadtindianer” (eigentlich Indianerkommune) fanden in diesem Kontext Erwähnung. Somit machte man einen Teil der Schwulenbewegung als ein “Einfallstor für pädophile Unterwanderung” bei den Grünen aus, da die wenigen “Pädo-Aktivisten” Teil der Schwulenbewegung geworden waren. Tatsächlich gibt es auch heute noch ein Mitglied bei den Hamburger Grünen, welches zum Vorstand der AHS gehört. Es kann natürlich sein, dass diese Person inzwischen inzwischen ausgetreten ist; jedoch war dieses AHS-Vorstandsmitglied noch bis vor nicht allzulanger Zeit merklich aktiv bei den Hamburger Grünen. So tat sich dieser Herr, dessen Name hier noch nicht genannt wird unter anderem als Gegner der ehemaligen schwarz-grünen Koalition in Hamburg lautstark hervor. Ich möchte den dauerschockierten Hamburger Grünen durchaus die Möglichkeit geben hier selbst fündig zu werden um den Scheiterhaufen errichten zu können. (…)

 

Siehe auch: Grüne Aufarbeitungshysterie: Göttinger Institut für Demokratieforschung legt Abschlussbericht vor

 

Goettinger_Institut_Für_Demokratieforschung

Kinderschutzbund_Paedophili

Moralpanik

schock_05

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