Einfach zum kotzen: Wie sexualeugenische Pseudowissenschaft staatspolitisch rumhurt…

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 15 Juli 2015 ]

…und dabei für Regierungsinteressen Kinder und Jugendliche im eigentlichen Wortsinn missbraucht.  Wie bereits berichtet hat das pseudowissenschaftliche Gehirnwäscheprojekt  „Kein Täter werden“ seine menschenrechtswidrigen Aktivitäten im Interesse des Staatsziels des Grundrechteabbaus auch auf Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre ausgeweitet.

Es ist wieder einmal das Systemblatt „Der Tagesspiegel„, der hier massiv Desinformation und Propaganda im Sinne staatlicher Vorgaben verbreitet.  Besonders deutlich wird hier die staatliche Finanzierung dieses sexualeugenischen Netzwerkes durch Politik und Regierung und somit wird auch deutlich in welchem Interesse hier Forschungstheater gespilet wird. Nun werden für dieses respresssive Ziel der Vernichtung grundlegender Freiheitsrechte eben auch hemmungslos Kinder- und Jugendliche benutzt und damit tatsächlich missbraucht und geschädigt. Nachfolgend einige Auszüge aus dem „Tagesspiegel„:

 

 

„Ärzte an der Charité helfen Pädophilen, nicht zu Tätern zu werden. Mittlerweile gibt es auch Therapieplätze für Jugendliche. Die Nachfrage ist groß, das Projekt soll dauerhaft bezahlt werden – aber von wem? (…) Im Institut für Sexualmedizin aber, im Schatten des 80-Meter-Hauses, werden die Ärzte mit anderen um Geld ringen müssen: der Bundesregierung. (…) Das Team um Sexualwissenschaftler Klaus Beier hat seit 2005 fast 2500 Männern geholfen, ihre pädophilen Neigungen zu kontrollieren – durch Therapien (…) Das dafür an der Charité gegründete Netzwerk hat Standorte in Hamburg, Kiel, Stralsund, Hannover, Leipzig, Ulm, Regensburg, Gießen und Düsseldorf. Bislang gibt es Geld vom Bundesjustiz- und vom Familienministerium (…) An der Charité wird auch Kindern geholfen, die von Kindern fantasieren (…) Unter dem Titel „Du träumst von ihnen“ wurden eine Hotline und eine E-Mail-Adresse freigeschaltet, neue Therapeuten ins Projekt dazugeholt. Seitdem meldet sich fast jeden Wochentag ein Interessent – fast alles Jungen, im Schnitt 15 Jahre alt. „Ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept, sexuelle Gewalt gegen Kinder zu verhindern“, sagte Familienministerin Manuela Schwesig (SPD). Bedenkt man, dass kaum jemand gesellschaftlich so geächtet wird wie ein Pädophiler, ist erstaunlich, wie viele sich in den Räumen der Therapeuten zu ihren Neigungen bekennen. Auch das Jugendlichen-Projekt gilt unter Fachleuten als Erfolg. Mittelfristig sollen 100 Jugendliche therapiert werden. Vor allem Eltern und Betreuer, aber auch Jugendliche selbst haben sich an die Charité gewandt. Andreas Peter, der das Jugendlichen-Projekt betreut, sagt: „Wir bekommen Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet.“ (…) Noch wird die Arbeit vorrangig als projektbezogene Kriminalitätsprävention, nicht als dauerhafte Krankenbehandlung verstanden. Doch eine bessere Verankerung wäre nötig, um potenzielle Täter abzuhalten: Ein Prozent aller Männer gilt als pädophil. (…) Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) kündigte an, die Arbeit dauerhaft sichern zu wollen, am besten im Gesundheitssystem. (…) Langfristig“, sagte Luczak, „sollte das Projekt daher in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen werden (…)

„Das bekannte Präventionsprojekt „Kein Täter werden“ soll ab diesem September auf Jugendliche ausgeweitet werden. Das kündigte das Team um den Sexualmediziner Klaus Michael Beier an der Charité an (…) Pädophile Neigungen bilden sich im Jugendalter (…) Das neue Projekt an der Universitätsklinik wird zunächst auf drei Jahre angelegt. Wie beim Stammprojekt auch soll es dafür Geld vom Bund geben: Man rechne mit 700 000 Euro vom Bundesfamilienministerium, hieß es (…) Pädophile Neigungen bildeten sich schon im Jugendalter heraus. Anders als bei den bislang üblichen Therapien müssten in diesen Fällen die Eltern der pädophilen Jugendlichen einbezogen werden. (…) „

 

Quellen/vollständiger Text:

Der Tagesspiegel: Wenn Kinder von Kindern fantasieren

Der Tagesspiegel: Charité-Therapie für junge Pädophile

 

Bereits zu Beginn wird abermals deutlich, dass es nicht um die „Behandlung“ von vermeintlich „Kranken“ geht sondern um eine ideolgische Gehirnwäsche und damit um psychische Gewalt. Maßstab sind hier nicht irgendwelche tatsächlichen oder scheinbaren wissenschaftlichen Grundalagen sondern die jeweils aktuelle Version des permanent verschärften Sexualstrafrechts, welches sich sowieso weit ausserhalb einer grundgesetzlichen Legitimation befindet und sich mit jeder Verschärfung weiter davon entfernt. Hierbei handelt es sich längst um ein subtil ausgebautes Täter– und Gesinnungsstrafrecht, welches ein untrügliches Zeichen eines totalitären politischen Systems ist. Vorneweg natürlich der Initiator dieser organisierten Menschenrechtsverletzungen und Gehirnwäscher der Nation, Klaus Beier, der hier wieder einmal die Propagandatrommel rühren lässt.  Es ist schon an Zynismus kaum zu überbieten wenn hier von dem Propagandawerkzeug „Tagesspiegel“ davon gesprochen wird, dass durch das inzwischen auf die meisten Bundesländer ausgweitete Gehirnwäschenetzwerk „Kein Täter werden“ Menschen „geholfen“ wird. Es ist schon ein erschreckendes Zeitzeichen, wenn eine psychologisch-ideologische Umerziehung im Sinne eines absurden Glaubenskonstruktes, das Teil einer staatstragenden Ideologie ist als „Hilfe“ bezeichnet wird. Noch größer ist die „Hilfe“ sicher, wenn zum Mittel der chemischen Kastration gegriffen wird, was man dort mit großer Freude macht, denn es dient ja der Ausschaltung potenzieller Normabweichler, die in diesem Falle auch Kindern und Jugendlichen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung als Teil des Grundrechts auf freie Entfaltung der Persönlichkeit absprechen.  Es ist natürlich hochgradig irreführend, wenn hier von einem Schutz vor Gewalt gesprochen wird, denn die Gesetze wie unter anderem die §§ 174, 176, 176a, 182, 184b, 184c  StGB stellen letztlich keine Vorschriften dar, die „Gewalttaten“ ahnden sondern jegliche möglicherweise auch sexuell motivierte Handlung von Personen unter einer willkürlichen Altergrenze unter inzwischen schwere Strafen stellt. Hinzukommt auch jegliches Betrachten von Bildaufnahmen, die möglicherweise eine Darstellung von sexueller Selbstbestimmung im allerweitesten Sinne sein könnten. Verhindert werden soll eben jegliche auch noch so geringste Aktivität von jungen Menschen, die auch nur entfernt einen sexuellen Kontext aufweisen könnte.  Somit liegt es auch nahe Kindern und Jugendlichen ihre Selbstbestimmung und Entfaltung ihrer Persönlichkeit auf diesem Gebiet mittels Gehirnwäsche auszutreiben. Erwachsnen Gehirnwäscheopfern gegenüber hat man hier den Vorteil, dass man Kinder und Jugendliche leichter zwingen kann sich einer solchen entwürdigenden Behandlung zu unterziehen, denn diese werden dem Druck der durch Eltern und andere Erzieher aufbauen kaum standhalten können und sich „freiwillig“ der psychisch schädigenden ideologischen Behandlung und auch einer Kastration mit „Medikamenten“  unterziehen. Betrachtet man einmal die Minister Schwesig und Maas (beide SPD) werden die eigentlichen politischen Interessen  schon deutlich genug. Die Regierenden sponsern eine scheinbare „Forschung“ und „Behandlung“ von Volksschädlingen und erwarten natürlich genau die Ergebnisse, die bereits vorgegeben wurden. Von einer tatsächlichen ergebnisoffenen Forschung kann hier mit Sicherheit nicht gesprochen werden, zumal bei einer wirklichen wissenschaftlichen Arbeit auf diesem Gebiet auch ein anderer Zweig der Wissenschaften gefragt wäre. Es handelt sich hier immer noch um ein Thema für das die Sozialwissenschaften und nicht die Medizin zuständig wären. Deutlicher als zuvor zeigt sich hier nahezu unverschleiert eine scheinbare Sexualwissenschaft als Hure der Politik und dies auf Kosten der Menschenrechte und der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Dazu gibt es auch ein abscheuliches Propagandavideo nach dem „Jud-Süß“ Prinzip…..

 

Für weitere relevante Detailinformationen auf dieser Webseite siehe unter anderem auch:

 

Gehirnwäsche jetzt auch für Kinder ab 12 Jahre

Die Propagandamaschinerie rollt – Teil 3: Des Pädos Mandelkern oder…

Durchgewunken: Gesetzesverschärfungen im Sexualstrafrecht _ Rechtsstaat endgültig abgeschafft

Die Propagandamaschinerie rollt – Teil 2

Die Propagandamaschinerie rollt – Teil 1

Pseudowissenschaft, Sexualeugenik , Gehirnwäsche und chemische Kastration jetzt auch in Rheinland-Pfalz

Pseudowissenschaft, Sexualeugenik , Gehirnwäsche und chemische Kastration jetzt auch in Nordrhein-Westfalen

Pseudowissenschaft, Sexualeugenik , Gehirnwäsche und chemische Kastration jetzt auch in Baden-Württemberg

Wie kognitive Verzerrung als Massenphänomen zur Gehirnwäsche führt

Gigi Nr. 42 Sexualforschung als Hure der Politik

Pressekonferenz des “Charite-Projekts” gerät zur Farce

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Wieder Gehirnwäschepropaganda aus dem Hause Beier (Charite Berlin)

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

 

Sämtliche Beiträge auf dieser Seite zu dem ursprünglich von der Berliner Charite inizierten Gehirnwäschennetzwerk zur Durchsetzung repressiver staatlicher Vorgaben findet man hier: „Kein Täter werden

 

Der_Tagesspiegel-logo-ADA40222C6-seeklogo.com

Gehirnwaesche_Folter

Gehirnwaescher_der_ Nation_Klaus-Michael-Beier

Gehirnwäsche_01zum_kotzen

Die Jugend der jüngeren Vergangenheit und der nahen Zukunft?

HJJ

6 Antworten zu “Einfach zum kotzen: Wie sexualeugenische Pseudowissenschaft staatspolitisch rumhurt…”

  1. Markus Kuhlmann sagt:

    Eine zutiefst erschreckende Entwicklung ist das.
    Wenn man sich einmal nüchtern auf der Zunge zergehen lässt, was diese Sadistenschweine da tatsächlich anrichten, dann möchte man endgültig von den Leiden dieser elenden Welt erlöst werden. (Entschuldigung für diese harsche Sprache, aber alles andere wäre unangemessen).

    Da werden schon Minderjährige selbst für immer stigmatisiert, vorverurteilt und kriminalisiert und jetzt auch schon mit Hilfe von Körperstrafen, (denn nichts anderes ist eine chem. Kastration) für ein weiteres, reibungsloses funktionieren in diesem perversen System zurechtgestutzt.
    Die Gefühle eines jeden Jünglings, „der oft noch nicht einmal endgültig gefestigt ist in seiner sexuellen Entwicklung“ im Keim verteufelt und angeprangert.
    Abgesehen davon, daß es den seelischen Tod eines jeden ursprünglich gesunden Menschen bedeutet, was dadurch angerichtet wird.
    Mit 14 oder 15 hat man noch das ganze Leben vor sich und welche Aussicht hat man, wenn man weiß, daß in dieser Welt keine Freude, kein Glück, keine Perspektive und keine schöne Zukunft, sondern nur eine Jahrzehntelange, psychische Hölle auf einen wartet. – Mit Isolation, Selbsthass, gesellschftl. Ausgrenzung, unendlichen Sehnsüchten, ständiger Angst vor den Kettenhunden des Staates und ewiger Gefahr, aus tiefster Verzweifelung „und schlichtem nicht mehr aushalten können“, heraus dem Druck nachzugeben und straffällig zu werden, was oft zu all dem dann also auch noch eine Aussicht auf eine Knastkarriere bedeutet mit all den nicht selten lebensbedrohlichen Gefahren, die dort gerade für einen pädophil-empfindenen lauern.
    Ich spreche auch aus eigener Erfahrung und nehme mein Dasein tag-täglich, rund um die Uhr so wahr, während ich um mich herum Leute beobachte, die gar nicht wissen, wie sehr sie vom Leben und Schicksal verwöhnt werden, den Sommer genießen, lachen, in den Urlaub fahren, mit anderen ausgelassen feiern, grillen und Freude haben. ….

    Sollte man doch frei bleiben, so verfallen nicht wenige zwangsläufig aufgrund dieses enormen Leidensdrucks entweder der Depression, werden Alkohol oder Drogenabhägig oder anderweitig krank.
    Von all den möglichen weiteren Symptomen, die ein solches Dasein mit sich bringen ganz zu schweigen. …

    Mir fehlen einfach nur noch die Worte, wenn ich über das Treiben dieser Konsorten nachdenke und bin der Meinung, daß eine Änderung dieser Situation inzwischen durch Diplomatie nicht mehr zu erreichen ist. Wäre dies ein physischer Konflikt, so wäre hier sicher Brachialgewalt die einzige Lösung, denn jede Kritik, jeder Versuch der Diskussion prallt gänzlich an denen ab. „Mehr noch, es juckt die nicht einmal“.
    Diese Entwicklung muß mit allen Mitteln gestoppt werden, die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen und für Verbrechen an der Menschlichkeit & sogar an den Grundgesetzen angeklagt werden. (Nun ja, leider ist das Grundgesetz selbst ja so angelegt, daß es je nach Gutdünken oder Willkür ausgelegt werden kann). Somit können die sich ja auch hier wieder rausreden.
    Es muß eine Revolution der Natürlichkeit und der Menschlichkeit geben. Eine neue Konstitution basierend auf den Werten, die eine sozialere, liebevollere, aufgeklärtere, schlauere und gerechtere Gesellschaft ermöglichen.

    Der unerträgliche Muff der Bürokratie, die Rücksichtslosigkeit & Selbstherrlichkeit der Oligarchie und die Streckbank-artigen Zwänge & Zurechtbiegungen, die einem von diesen geistig verkommenen Egomanen und Sadisten aufgezwungen werden müssen für immer enden, denn „wie ich es mir selbst von der Polizei etc. seit zig Jahren anhören muß“, eine gewisse Entwicklung wird bei Erfolgserlebnissen höchstens schlimmer und ändert sich nicht von alleine.

    Gruß;

    Markus

  2. Michael sagt:

    Hier wird hoffentlich aus meiner bescheidenen Sicht als Erziehungswissenschaftler und Sozialpädagoge eine wichtige und notwendige Diskussion zum Thema
    Sexualität zwischen Erwachsenen und Minderjährigen initiiert. Bleibt zu hoffen,
    dass eine solche versachlichte Diskussion auch die breite Öffentlichkeit
    erreicht.

    • Leonard Forneus sagt:

      Vielen Dank für den Kommentar; Es wäre schön wenn man sich einmeal trauen würde bei diesem Thema zwei Meinungen zuzulassen und damit eine tatsächliche Diskussion ermöglichen würde.

    • Fetzer sagt:

      Eine Versachlichung unter Insider verschiedener Anschauungen wird wohl nur dann zustande kommen, wenn ein Großteil derer sich von ihrem institutionellen Denken frei macht.

      Oder ich sag das mal anders! Vor gut 16 Jahren bewarb ich mich für ein Ehrenamt. Dem Telefonseelsorgedienst in unsere hiesigen Stadt. Der Grund dafür war, dass ich meine Drogenkarriere heil überstanden hatte und dann nach Jahren mich das Gefühl überkam, das diese Zeit meines Drogenkonsums nicht aus meinem Leben zu leugnen ist. Also suchte ich eine Alternative über meine Erfahrungen reden zu können. Und die Tageszeitung ebnete mir damals den Pfad dazu. Unter den Kleinanzeigen hieß es in der Tageszeitung damals. Die Telefonseelsorge sucht Ehrenamtliche etc.. Ich muss zu meiner Schande hier direkt eingestehen, dass ich nur an den drei Einführungsschulungen teilgenommen habe und nie das Ehrenamt des Telefonseelsorgedienst ausgeübt hatte. Aber ich komme wieder auf das Wesentliche zurück. Der Versachlichung.
      Diese Einführungsschulungen für den Telefonseelsorgedienst wurde von einem Psychologen geführt, einem Japaner. Er führte diese Schulungsgruppe, der ich beisaß, behütlich dahin sich von dem Institutionellem und Ideologischem Denken möglichst weit zu befreien! Jedoch nur auf der Basis der Psychologie und nicht soweit das wir uns entkleidet hätten. Er konfrontierte die einzelnen Schulungsteilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Geburtsdatum und den darauf bezogenen Sternzeichen und lenkte dann darauf ab, diese tief sitzende Ideologie einfach mal ab zu legen.

      Ich versuch noch mal eine anders Veranschauliche Betrachtungsweise darzulegen. Die ich in einem Buch gefunden habe und hier einfach nur in Zitat-Form wieder geben mag:

      Zitat:
      Theorie über den gattungsgeschichtlichen Entstehungsprozess des Menschen. Sie ist zugleich eine psychoanalytische Theorie der Institutionen, weil für Türcke die Fähigkeit, Institutionen zu bilden, die Schwelle markiert, an der die biologische Entwicklung der Arten in menschliche Kulturgeschichte übergeht. Türcke fügt den vielen bisher genannten Definitionen des Menschen eine weitere hinzu, auch wenn er dies nicht explizit sagt: Für ihn ist der Mensch das institutionenschaffende Tier. Dabei greift er auf die Freudsche Theorie des Wiederholungszwanges zurück. Zu Beginn seiner Gattungsgeschichte habe der Mensch versucht, überwältigende Schreckerlebnisse durch Wiederholung zu bewältigen, z. B. in grausamen Opferritualen. Die Wiederholung des Schreckens diene seiner Verarbeitung durch Abfuhr der ReizÜberflutung. Durch diese ersten Formen performativen Erinnerns werde aus dem Vormenschen ein sich auf sich beziehendes Wesen, ein sich reflektierender Mensch. Später habe man sich eingebildet, all das für einen »imaginären Adressaten«, eine »heilige Macht« zu tun. Dadurch habe sich die Wiederholung, der Brauch zum Ritual, zur Institution verfestigt. Türcke ist überzeugt, dass dieser Zusammenhang – wenn auch in abgeschwächter, sublimierter und humanisierter – Form noch heute wirksam sei. So komme Institutionen immer etwas Zwanghaftes zu. Letztendlich seien alle profanen Institutionen auf sakrale Vorläufer bzw. Opferrituale zurückzuführen. Aus einmütigem Opferzwang seien strikt zu beachtende Verwandtschafts-, Sippen – und Herrschaftsverhältnisse erwachsen. Andererseits böten Institutionen aber auch die Chance, tief verwurzelten Wünschen und Sehnsüchten dauerhaft Ausdruck zu verleihen – z. B. im Christentum, das dem sehnlichen Wunsch der Jünger nach der siegreichen Wiederkehr ihres grausam geopferten Meisters institutionelle Gestalt gab.
      Derart aus eingefahrenen Handlungsabläufen entstandenen Institutionen wohne deshalb eine Tendenz zur Selbstverfestigung inne. Andererseits streben sie nach Aufhebung ihres Anlasses – ebenso wie der traumatische Wiederholungszwang. Sie können dogmatisch beengend wie bestärkend und entlastend wirken. Entscheidend sei die Besinnung auf ihren sozial- oder kulturgeschichtlichen Inhaltskern. Was die Institutionen der Psychoanalyse angehe, sei diese die freudsche Entdeckung des Primärvorganges. Wer den nicht wahr haben wolle, gehöre nicht zu ihr.

      quelle: aus dem Buch „Psychoanalyse der Institutionen – Institutionen der Psychoanalayse“

      Wir müssten uns quasi draußen in der Natur, schutzlos nackt begegnen um Diskussionen über dies Thema gesellschaftlich anzuregen! Was aber heute im Sinne „von Freikörperkultur“ Gedanklich nicht gemeint ist.

      Anbei: Ich bin Hausmeister, hab eine Drogenkarriere geschafft und setz mich seit 2006 viel mehr produktiver mit dieser Thematik auseinander.

    • Leonard Forneus sagt:

      danke für diesen aufschlussreichen Kommentar. Du sprichst hier einen mir sehr wichtigen Punkt an, der mit Versachlichung sprich Rationalisierung der Thematik sehr treffend umschrieben ist. Institutionen sind ja eine Art von sozialen Einheiten. Hier kann eine Abweichung von der erwarteten Denkweise zum Ausschluss oder Schlimmeren führen. Ansatzweise hatte ich so etwas hier ja mit „kognitiver Verzerrung“ umschrieben. Durch „Glauben“ aller Art entsteht Irrationalität, d. h. der betreffende Mensch ist nicht mehr in der Lage die eigentliche Realität in unseer linearen, dreidimensionalen Welt richtig wahrzunehmen. Es ergibt sich hier natürlich die Frage wie man eine solche geistige „Entkleidung“ bewerkstelligt um eine vernünftige Diskussion zu ermöglichen und diese auch einer gesellschaftlichen Wirkung zuzuführen…?

      l. G.

  3. Gutundbillig sagt:

    Geht es also doch! Krafft-Ebing hatte 1886, in seinen Überlegungen zu „Paedophilia erotica“, nicht Kinder mit einbezogen! Da ging es um ein anderes Phänomen, in Sachen Sex zwischen Groß und Klein!

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