MiKADO – Pseudowissenschaft nach Regierungsanweisung

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 26 September 2015 ]

Durchaus vergleichbar mit dem scheinwissenschaftlichen Propagandaprojekt “Kein Täter werden”  werden mit “MiKADO“,  einem teilweise regierungsfinanziertes Pseudowissenschaftsprojekt Steuergelder verschwendet, denn sinnvolle Ergebnisse gibt es keine.

Abermals wird hier durch politisch-ideologische Vorgaben Sexualwissenschaft zur Hure der Politk, denn auch geht es um die “Erforschung” von “sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen” nach den Vorgaben der menschenrechtswidrigen Vorgaben der Paragraphen des Sexualstrafrechts ( §§ 174, 176, 176a, 182, 184b, 184c und 184d )  Ebenso wie bei dem Sexualeugenikern von “Kein Täter werden” geht es  um “Prävention” im Hinblick auf sämtliche Handlungen und Umstände, die in den genannten Unrechtsbestimmungen kriminalisiert werden. Somit geht auch um die Verhinderung von sexueller Selbstbestimmung und Informationsfreiheit. Damit fehlt es an grundlegenden Voraussetzungen einer echten wissenschaftlichen Forschung, die  in ihren Zielvorgaben und Methoden angemessen, unabhängig und ergebnisoffen sein muß. Diese Tatsachen zeigen sich schon bei der Selbstvorstellung dieses zweifelhaften Projekts. Daraus ein Auszug:

 

“Was verbirgt sich hinter diesem Namen? MiKADO steht für “Missbrauch von Kindern: Aetiologie, Dunkelfeld, Opfer” und ist ein Forschungsprojekt der Universität Regensburg, das in den vergangenen dreieinhalb Jahren vom Bundesfamilienministerium gefördert wurde. (…) Ziel des Projektes war es, Häufigkeit, Ursachen, Bedingungen und Auswirkungen sexueller Viktimisierung bzw. Grenzverletzungen von Kindern und Jugendlichen auch in den neuen Medien umfassend zu erforschen und so bestehende Ansätze zur Prävention sexuellen Kindes- und Jugendmissbrauchs fördern zu können.MiKADO”

 

Mitunter kommt man aber doch durch die Auswertung von Befragungen zu Ergebnissen, die eine tragfähige wissenschaftliche Aussge beinhalten, die vermeintlich neu ist.  Auch in der scheußlichen Propagandasendung  bei “3sat” unter dem Titel “Unheilbar pädophil?” wurde das “MiKADO”- Projekt im Rahmen dieser manipulativen Propagandashow vorgestellt. Diese aufhetzende Fernsehbeitrag wurde hier unter der Überschrift “Verhetzung und Lügenpropaganda zur Förderung der sexuellen Rassenhygiene bei 3sat” ausführlich besprochen.  Der Teil dieser Desinformationssendung in dem das MiKADO-Projekt beworben wird, soll an dieser Stelle ergänzt werden.  Teil dieser fürchertlichen Propagandasendung war auch ein Interview mit der Projektleiterin Dr. Janina Neutze. Ausgehend von der bisher bekannten (falschen) und nicht zuletzt von den “Kein-Täter-werden” Demagogen immer wieder genannten Zahl von ca. einem Prozent Männer, die gemessen an der Gesamtbevölkerung “pädophil” seien, wurden “erschreckende” neue (tendenziell richtige) Zahlen präsentiert. Frau Dr. Neutze sagte richtigerweise, dass diese Zahl ein Irrtum sei. Das im übrigen äußerst fragwürdige Projekt an der Universität Regensburg (Bayern!) befragte 9000 deutsche Männer (keine Frauen!) zum Thema “Pädophilie” und “Kindesmissbrauch“.  Als eigentlich deutlichtestes Ergebnis kam heraus, dass 22 Prozent der befragten Männer Kinder (in dieser Befragung Personen bis zum einschließlich 12. Lebensjahr) sexuell attraktiv finden. Um dieser Zahl ein wenig den “Schrecken” zu nehmen (möglicherweise rasten jetzt gerade einige moralpanische Zuschauer vor dem Bildschirm aus und verdächtigen alles und jeden, der männlichen Geschlechts ist) folgt die mühsame Formulierung, dass “sexuelle Attraktivität” nicht aussagekräftig sei. (finde ich eigentlich doch) Somit rechnet man die Zahl krampfhaft runter und stellt den Probanden weitere Fragen, bei denen jeder halbwegs vernünftige Mensch davon ausgehen sollte, dass diese angesichts der heutigen Hysterie nicht mehr korrekt beantwortet werden. So wurde ergänzend gefragt, ob die Männer “sexuelle Phantasien mit Kindern haben, in denen sie sexuelle Handlungen mit Kindern” begehen. Man beachte die Parallele mit der Gehirnwäsche der Netzwerker von “Kein Täter werden”. Es ging schon wieder darum  den Befragten ihre “Wichsphantasien” zu entlocken,, was eigentlich höchst intim und Privatsache ist. Die ankreuzbaren phantasierten Handlungen reichten von streicheln und küssen bis zu “penetrativen” Praktiken. Nach dieser peinlichen Befragung verblieben noch 4,4 Prozent Männer, denen man “pädophile Neigungen” zuschreiben konnte.

 

Solche Zahlen erhöhen natürlich die Hysterie und Moralpanik und werden gern von der Systempresse aufgegriffen, wie nachfolgendes Beispiel zeigt:

 

“Studie stellt pädophile Tendenzen bei vielen Männern fest (…) Regensburg (dpa). Fast jeder 20. Mann hat pädophile Tendenzen. Das geht aus einer umfangreichen Studie zum Missbrauch von Kindern und Jugendlichen hervor, die jetzt in Regensburg veröffentlicht wurde. Demnach berichteten 4,4  Prozent der mehr als 8.700 befragten Männer über Fantasien zu sexuellen Handlungen mit Kindern im Alter von zwölf Jahren und jünger. «Weniger als ein Mann unter 1.000 erfüllt jedoch die diagnostischen Kriterien der Pädophilie», betonte die Projektleiterin Janina Neutze in Regensburg. Fast vier Jahre lang haben Psychiater und Psychologen von Universitäten aus Regensburg, Hamburg, Bonn, Dresden, Ulm sowie aus dem finnischen Turku an dem Projekt gearbeitet. Für die vielen verschiedenen Studien führten sie anonyme Internetinterviews mit 28.000 Erwachsenen und mehr als 2.000 Kindern und Jugendlichen. Das Bundesfamilienministerium finanzierte die Untersuchung mit zweieinhalb Millionen Euro.  (…) “

 

Quelle/vollständiger Text: e110.de: Männer unter Verdacht

Die Folge einer hysterischen Moralpanik liegt hier infolge einer jahrzehntelangen Propaganda durchaus nahe, denn möglicherweise kennt fast jeder einen Mann mit “pädophilen Tendenzen” und sie lauern hinter jedem Baum…? (kreisch!) Somit rechnet man die bereits reduzierte Zahl noch einmal runter und landet wieder in dem falschen Zahlenbereich der “Kein-Täter-werden” Netzwerker für die sexuelle Volksgesundheit.  Schließlich möchte man wohl keine (verheuchelte) Massenpanik riskieren.

Des “Rätsels” Lösung ist eigentlich einfach, denn die zugrundeliegende richtige Zahl ist nicht neu und wurde schon längst erhoben und kann auf dieser Internetseite nachgelsen werden. Also wurden tatsächlich zweieinhalb Millionen Euro Steuergelder sinnlos verpulvert und in die Tonne der Propaganda getreten. Folgendes kann man in einem älteren Artikel auf dieser Seite lesen:

 

„22 Prozent der Männer werden durch Kinder stärker oder genauso stark sexuell erregt wie durch Erwachsene. Philip Tromovitch, einer der drei Verfasser der Rind-Studie, vermutet wie der Verfasser gestützt auf die Ergebnisse phallometrischer Studien, dass deutlich mehr als 20 Prozent der normalen Männer Pädophile sind: „Deutlich mehr als 20 Prozent der normalen Männer sind wahrscheinlich Pädophile; die Mehrheit der Männer sind wahrscheinlich Pädophile und Hebephile.“ „Tromovitch hält sogar einen noch weit höheren Anteil für möglich: „Mathematische Grübelei: Wenn 25% der Männer in Tests als pädophil erkannt werden (…) und wenn die Pädophilen nur halb so oft an diesen Studien teilnehmen, und wenn nur 5 % der pädophilen Teilnehmer ihre natürliche Erregung erfolgreich verheimlichen können, dann wäre die wahre Rate der Pädophilie in der normalen männlichen Bevölkerung ungefähr 42 %“”

der vollständige Artikel auf dieser Seite: Lexikon der Pädophilie-Irrtümer als Blog online

 

Angesichts der Tatsache, dass hier seriöse Wissenschaftler wie P. Tromovitch am Werke waren, würden solche Zahlen die Konsumenten der Systemmdien in schiere (Moral)Panik versetzen.  Wären diese oder ähnliche Zahlen allgemein bekannt, so gäbe des alle hundert Meter “Notfallstationen” aus dem Hause Beier/Kein Täter werden mit starken Mitteln aus dem Hause Bayer. Alle Jungen ab 12 Jahre müßten ständig, auch in der Schule, ihr sofort wirkendes Kastrationsspray mit sich führen. Erwachsene Männer dürften sich vermutlich nur noch auf hundet Meter Abstand Personen nähern, die aussehen als könnten sie jünger als 18 oder 21 Jahre sein. Jeder Mann wäre  tatsächlich “verdächtig”, solange keine Vernunft einkehrt bei diesem Thema.

siehe auch auf dieser Webseite auch:

 

Verhetzung und Lügenpropaganda zur Förderung der sexuellen Rassenhygiene bei 3sat

Gigi Nr. 42 Sexualforschung als Hure der Politik

 

und;

 

K13-Online: Universität Regensburg veröffentlicht Zusammenfassung der MiKADO-Studie: Ergebnisse der Studie differenzieren nicht zwischen sexueller Gewalt und Einvernehmlichkeit

Zitat:

 

“Das Studien-Ergebnis weisst hinsichtlich der Undifferenziertheit sexueller Gewalt gegen Kinder/Jugendliche und einvernehmlicher Sexualität zwischen Kindern/Jugendlichen & Erwachsenen gravierende Mängel auf. Unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Osterheider & Dr. Janina Neutze wurde das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit rund 2,5 Millionen Euro finanziert. Damit unterliegen die Studien-Ergebnisse den gesetzlichen und politischen Vorgaben im heutigen Zeitgeist und können diesbezüglich nicht als unabhängig und lebensnah betrachtet werden.”

 

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