Die Siegessäule und die Pädokeule

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 06 Oktober 2015 ]

Das schwule Berliner Stadtmagazin “Siegessäule” befasste sich in der Oktoberausgabe zum dritten Mal mit dem Thema “Pädophilie”.  Nachdem man infolge der eigenen sexualreformerischen Vergangenheit bereits zwei journalistische Fehlleistungen im Sinne der Missbrauchsdoktrin und des Zeitgeistes ablieferte wollte man diesmal kritisch sein.

In den 80er Jahren wurde in dem Magazin Siegessäule kritisch und offen über das Thema “Pädophilie” bzw. Päderastie geschrieben und es wurde ein aus menschen- und bürgerrchtlicher Sicht inhumanes Sexualstrafrecht in Frage gestellt. Aus “heutiger” Sicht natürlich etwas “ganz fürchterliches” und man sah sich in einer Art Erklärungsnotstand. Im Kontext der damilgen repressionskritsichen und menschenrechtskonformen Positionen in der Schwulenbewegung und bei den noch jungen “Grünen”, die in Berlin “Alternative Liste/AL” hießen geriet auch das kostenlose Stadtmagazin in die “Kritik” der Missbrauchshysteriker und Zeitgeistverbreiter. Hinzu kam der Umstand, dass einer der Mitbegründer der Siegessäule und damaliger schwuler Politiker in der “AL” bis heute an seinen bürgerrechtlich richtigen Positionen festhält und weiterhin eine Abschaffung der menschenrechtswidrigen und seit Jahrzehnten stetig verschärften Sexualstrafparagraphen wie §§ 174, 176, 176a, 182, 184b, 184c und 184d  befürwortet. Über die beiden ersten thematischen Anläufe des Stadtmagazins wurde hier ausführlich berichtet.  Zunächst versuchte Autor Daniel Segal es ähnlich zu machen wie die “Grünen” auf Bundes- und Landesebene und sich von dem damaligen Pluralismus  einschließlich der Verbreitung kritischer auf menschrechtskonformer Reformen im Sexualstrafrecht gerichteter Artikel zu distanzieren und sich zu “entschuldigen” . Das Ergebnis war eine Anbiederung an das heutige Meinungsdiktat und den herrschenden Zeitgeist. Darüber wurde hier ausführlich berichtet in dem dem Artikel;

Stadtmagazin Siegessäule – Die “Berliner Pädo Debatte” und ein unbequemer Zeitzeuge

 

Anschließend setzte man noch einen drauf und machte einen Werbetext für das menschenrechtlich fragwürdige Sexualeugeniknetzwerk zur “Förderung der Volksgesundheit” namens “Kein Täter” werden. Der Chef und Initiator dieses pseudowissenschaftlichen nach politischen Zielvorgaben agierenden Propagandaprojekts, Klaus M. Beier, wurde eine Plattform geboten seine bekannten Propgandafloskeln ein weiteres Mal unters Volk zu bringen, diesmal vor allem unters schwule Volk. Über dieses absscheuliche Projekt ideologischer Gehinrwäsche wurde hier ja in zahlreichen Artikeln berichtet. Die Anbiederung der Siegessäule an einen schrecklichen Demagogen wurde hier in folgendem Artikel behandelt:

 

Stadtmagazin “Siegessäule” biedert sich an bei Sexualeugenikern

 

Im dritten Siegessäulebericht zu diesem Themenbereich versucht nun Elmar Kraushaar als Autor so etwas wie eine andere kritische Sichtweise zu vermiteln. Immerhin traut sich das Magazin nun doch noch eine Sichtweise der Dinge zu präsentieren, die sich vom staatlich verordnetem missbrauchsideologischen Meinungsdiktat abhebt. Es fällt aber schon auf, dass diese Kritk sehr vorsichtig und wenig kämpferisch ausfällt. Nachfolgend einige Auszüge aus diesem Artikel der Oktoberausgabe der Siegessäule:

 

 

“Du Nazi, Du! Rassist! Antisemit! Das sind scharfe Schwerter im harten Disput, privat oder öffentlich. Dabei hat eine Waffe den drei anderen schon längst den Rang abgelaufen: Du Pädo, Du! Pädo reicht völlig aus. Egal, ob damit pädophil gemeint ist, Päderast oder Pädosexueller. Mit der Pädo-Keule bleibt man auf jeden Fall Sieger. „Der Pädophile ist der Teufel unserer Tage“, hat Spiegel-Redakteur Georg Diez einmal geschrieben, „Er hat keine Rechte mehr, er hat keine Würde mehr, es reicht der Verdacht, um ihn zu erledigen: Der Pädophile ist der Feind auf den sich alle einigen können.“ So wie sich die Öffentlichkeit im vergangenen Jahr mehrheitlich auf Sebastian Edathy geeinigt hat. Der SPD-Politiker war beschuldigt worden, „kinderpornographisches Material“ bestellt und heruntergeladen zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelte, ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss wurde eingerichtet, und die SPD entledigte sich – lange bevor ein ordentliches Gerichtsverfahren stattfand – ihres Abgeordneten: „Sein Handeln ist unvereinbar mit derMitgliedschaft im Deutschen Bundestag und passt nicht zur Sozialdemokratischen Partei Deutschlands“, urteilte Parteichef Sigmar Gabriel. Obwohl das Bundeskriminalamt bereits nach den ersten Ermittlungen das online bestellte Material als „strafrechtlich irrelevant“ eingestuft hatte, kam es im März diesen Jahres zum Prozess, das Verfahren wurde wegen der geringen Schwere der Schuld gegen Zahlung von 5.000 Euro eingestellt. Der 46jährige Politiker ist seitdem kein Politiker mehr, aus der Öffentlichkeit verschwunden, gesellschaftlich erledigt. 2013 waren auch die Grünen gezwungen, sich ganz schnell von jeglicher Pädo-Assoziation zu trennen. (…) Nach diesem Wahldesaster stiegen auch alle Landesgruppen der Partei in die Archive, um ihre Sexualpolitik der 1980er Jahre abzuwickeln. (…) Bis zu 1.000 Pädophilen-Opfer“, hieß es, noch vor dem Abschlussbericht. Als die Studie schließlich vorlag, musste die Zahl der Opfer zurückgenommen werden, man wisse eigentlich nichts genaues. Dafür konnte die Kommission Namen nennen, zwei als Pädophile verurteilte und inhaftierte Täter, waren inzwischen verstorben. Übrig geblieben ist Kurt Hartmann, den die Boulevardpresse jetzt als pädophil denunzieren darf. Der Schwulenaktivist, Mitbegründer des einstigen „Treffen Berliner Schwulengruppen“ (TBS), der „Siegessäule“ und der AL-Schwulengruppe, hatte und hat sexuell weder mit Kindern noch mit Jugendlichen etwas am Hut. Aber er steht heute noch zu seinen Überzeugungen von damals: „ Es kann einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und vorpubertären Kindern geben. “Dieser einvernehmliche Sex” fährt er fort “kann nur zustande kommen, wenn die Erwachsenen auf das Kind Rücksicht nehmen – und das ist möglich”. Als Hartmann von der Untersuchungskommission als Zeitzeuge befragt wurde, räumte er auch ein, dass er als Kind Sex mit einem erwachsenen Mann hatte und es ihm gefallen habe – ein unverzeihliches Geständnis, das nicht in die Täter- Opfer-Dramaturgie der Pädo-Debatte passt. Deshalb stuften die Kommissionsmitglieder Bettina Jarasch und Wolfgang Wieland in einem Interview mit der B.Z., Hartmann als „tragischen Fall“ ein, der „selber Opfer war und jetzt versucht, für sich das Beste daraus zu machen, indem er sagt: Das war ja eine tolle Sache, dass ich sexuelle Kontakte mit einem Erwachsenen hatte.“ So wie die Pädo-Keule mit voller Wucht in der großen wie in der kleinen Politik geführt wird, kommt sie auch zum Einsatz in der heilen Welt der LGBT*-Gemeinde. Wie beispielsweise im vergangenen Jahr beim lesbisch-schwulen Journalistenverband, dem BLSJ. Auf einmal stand der Felix-Rexhausen-Preis am Pranger, den der BLSJ unter diesem Namen seit 2001 für „vorbildliche Berichterstattung über Lesben und Schwule“ vergibt. Der Preis-Patron „verharmlose und legitimiere Pädophilie und sexuellen Missbrauch“, hieß es in einem BLSJ-Papier, Rexhausen habe „seine Vorbildfunktion verwirkt“. Nach 13 Jahren war man also dem 1992 verstorbenen Satiriker, Schriftsteller und Journalisten angeblich auf die Pädo-Schliche gekommen, einschlägige Stellen aus seinem 1969 veröffentlichten Roman „Berührungen“ standen plötzlich im Mittelpunkt der Debatte. Im BLSJ kam es zum Krach, viele Mitglieder, vor allem weibliche, traten aus. Einer, der an dieser Provinzposse maßgeblich beteiligt war, ist der schwule Rechtspopulist David Berger. Ganz vernarrt in die Pädo-Keule brät er jeder Person und jeder Institution, die ihm nicht passt, damit eins über. Das Tagungshaus Waldschlösschen stand schon auf seiner Liste ebenso wie queer.de oder die Siegessäule. Der einstige Vatikan-Bedienstete hat von schwulen Belangen keine Ahnung, kennt sich aber aus mit dem Ressentiment. Seine Anhänger verehren den Netz-“Journalisten“ dafür mit untertänigsten Likes. Die politisch bewussten Teile der Community haben sich inzwischen längst von allem Pädo-affinen verabschiedet. Im politisch korrekten Buchstabensalat von LGBTXYZ ist kein Platz für ein P. Ein Edathy gehört nicht dazu und auch niemand sonst mit dem Pädo-Stigma. Das war früher anders. (…) Besonders schwer ist die Verständigung über die Pädo-Frage mit den stärksten Schwulen-Verbündeten, den lesbischen Frauen – da fliegen sofort die Fetzen. Dazu die „Quer“-Verlegerin und Aktivistin Ilona Bubeck: „Früher solidarisierte sich die Schwulenbewegung automatisch mit den Pädophilen, die Schwulen sahen nur die Einschränkung der sexuellen Freiheiten und den Angriff auf das sexuell Andere. Lesben hingegen haben damals schon die Pädophilie als sexuelle Gewalt gegen Kinder definiert und eindeutig verurteilt. Feministinnen und Lesben wurden daraufhin von den Schwulen als sexualfeindlich denunziert, eine Zusammenarbeit war geradezu unmöglich.“ Aber wie kommt die Pädo-Keule zu dieser fragwürdigen Karriere? Oder – wie es der Sexualwissenschaftler Martin Dannecker formuliert – wie wurde „die Pädosexualität zu dem zentralen und mächtigsten Tabu der Sexualität?“ Auch Dannecker hat darauf keine Antwort, stellt aber fest, dass dieses Tabu heute noch rückwirkend für die Debatten der 1970er und 1980er Jahre durchgesetzt werden soll (…)In der Tat, die profunde Auseinandersetzung ist nicht gefragt, es gibt auf der einen Seite nur die Empathie für die Opfer, wobei das Kindesalter meist großzügig bis 18 Jahre geht. Demgegenüber steht die Kopf-ab-Mentalität für die Täter, ohne wenn und aber. Und jeder macht sich verdächtig, der durch dieses schwarz-weiße Raster fällt. Die Moral hat die Macht übernommen (…) Offensichtlich sind es gerade die Lesben und Schwulen, die sich Zeit ihrer Existenz dem moralischen Urteil beugen mussten, und deshalb um so dringlicher nach einer Ordnung verlangen, die all jene verdammt und verurteilt, die ihre – in einem langen und schmerzlichen Prozess erreichte – Anpassung bedrohen.

 

Der vollständige Text kann nachglesen werden: HIER

 

Obwohl hier viele Aspekte und Zusammenhänge des Themas richtig dargestellt werden verbleibt ein schaler Nachgeschmack. Dies liegt unter anderem daran, dass Elmar Kraushaar es vermeidet sich angesichts des heute extrem verschärften politischen  Zustandes im Hinblick auf die extrem verschärfte inhumanen und menschenrechtswidrigen Strafgesetzgebung einmal mit Kernfragen und den drastischen Folgen der von  ihm richtig beschriebenen Vorgänge und Zustände zu befassen und diese in Ansätzen in den Artikel einfließen zu lassen.  Er vermeidet es wichtige inhaltliche Kernfragen zu stellen, die sich eigentlich nahezu aufdrängen.  Die sofortige politische Vernichtung im Falle Sebastian Edathys wird erwähnt und ebenso die durchschlagende  Wirkung  der “Pädo-Keule”, die jeden “verdächtig” werden läßt, der eine differenzierte Meinung äußert, die vom repressiv verordneten Dogma abweicht. Die allzeit gegenwärtige  Hexenjagd durch Polizei, Staatsanwaltschaften und Justiz infolge einvernehmlicher privater Sexualkontakte oder nur wegen des Besitzes oder des Betrachtens von irgendwelchen Bild- und/oder Filmmaterial mit “posierenden”Personen, die jünger als 18 Jahre sein könnten, wird nicht erwähnt. Ebensowenig die Folgen für im bürger- und menschenrechtlichen Sinne unschuldige Menschen. Diese sind bekanntlich unter anderem Existenzvernichtung, finanzieller und gesundheitlicher Ruin, lange Knaststrafen mit Gehirnwäsche, Sicherungsverwahrung und Führungsaufsicht. Das Dogma selbst erkennt Elmar Kraushaar allerdings sehr deutlich und nennt es freundlich “Pädo Keule”. Die Wirkungen dieser “Keule” werden in dem Artikel durchaus treffend dargestellt. Kritisch anzumerken ist aber, dass Elmar Kraushaar zumindest begrifflich  das ideologisch-strafrechtliche “Opfer-Täter Schema weitgehend übernimmt, welche er als Täter- Opfer-Dramaturgie  bezeichnet. Die dahinterstehenden verfassungsrechtlich zweifelhaften Strafbestimmungen werden nicht in Frage gestellt. Nun wenigsten hat er erkannt, dass man in der heutigen Moralhysterie das Kindealter (mindestens) bis 18 Jahre ausgeweitet hat.

Die Boulevardpresse darf jedenfalls Kurt Hartmann jetzt nicht mehr als “pädophil” bezeichnen. Dies betrifft insbesondere die Berliner Zeitung “B.Z.“, die eine solche Behauptung aufstellte und nach einer Zivilklage des Verleumdeten den Unterlassungsanspruch anerkannte. Die Folge war ein Anerkenntnisurteil durch das Berliner Landgericht. Somit muss dieses Blatt jetzt einer derartige Behautung zukünftig unterlassen.  Bei Zuwiderhandlung drohen 250.000 Euro Ordnungsgeld oder Ordnungshaft gegen einen der Geschäftsführer. Diese Urteil wird sicher auch andere Zeitgeist verbreitende  Mainstreampresseerzeugnisse  von vergleichbaren Behauptungen abhalten. Über den absurden und von allen Seiten verheuchelten Streit in Sachen Felix Rexhausen und sein Buch “Berührungen” wurde hier ja ausführlich berichtet. Bemerkenswert ist noch der dezente Hinweis auf die Problematik eines in der Sache schädlichen engen Verbündeten der Schwulenbewegung, die lesbischen Frauen. Dieses unsägliche und politisch unpassende Bündnis mit moralinsauren Kampflesben und Hardcorefeministinnen hat den eigentlichen politischen Zweck einer Schwulenbewegung für sexuelle Selbstbestimmung und gegen staatliche Repressionen zunichte gemacht. Politisch verbindet beide eigentlich nichts ausser der Homosexualität. Anders als schwule Männer und (homosexuelle) Pädos/Päderasten hatten lesbische Frauen zu keiner Zeit unter politischer und strafrechtlicher Verfolgung zu leiden und konnten ihre Neigung immer unbehelligt leben. Insoweit eine politische Bewegung sich für Freiheit, Bürgerrechte, Selbstbestimmung und gegen staatliche Repression und Verfolgung im sexualpolitischen Kontext einsetzt sollte auch heute eine Zusammenarbeit mit  Feministinnen und Lesben unmöglich sein, da es in diesen Fragen keinerlei Übereinstimmung geben kann. Die absurde sexualpessimistische Missbrachsideolgie ist ja nicht zuletzt in den verwirrten Köpfen von  Feministinnen und Lesben entstanden und hat ja gesellschaftlich, politisch und juristisch erfolgreich einvernehmliche Sexualität und jeden noch so kleinen Ansatz, der im Zusammenhang einer Erwachsenen – Kind/Jugendlichen -Beziehung  darauf hindeuten könnte zu einer “Gewalttat” mutieren lassen. Somit wurde jeder vernünftige Begriff von Gewalt ad absurdum geführt. Diese Damen gehören daher äußerst erfolgreich zu den Konstrukteurinnen der “Pädo – Keule”. Somit ist wenigstens eine Teilursache für dieses argumentative und politische Totschlagwerkzeug historisch geklärt. Wenn man sich weitere zeitgeschichtliche Entwicklungen und die politischen Ziele eines postdemokratischen zunehmend totalitären staatlichen Systems genauer anschaut ist es tatsächlich kein wirkliches Geheimnis mehr, dass irgendwelches potenziell sexuell motiviertes Verhalten zwischen Erwachsenen und Kindern/Jugendlichen zu einem mächtigsten Tabu der Sexualität wurde. Natürlich ist es in der “heutigen Zeit” ein Verstoss gegen dieses Dogma, die tatsächlichen Gründe für den “durchschlagenden Erfolg” der “Pädo-Keule” offen darzulegen. Dies würde das Dogma als Lüge entlarven und bei allgemeinen Bekanntwerden wahrscheinlich politsche Zielsetzungen des Machtapparates zunichte machen. Es ist übrigens ein untrügliches Zeichen für Dogmen, dass man ihre sakrosankte allunfassende Gültigkeit auch rückwirkend durchsetzen will. Dazu gehört es eben auch, dass jede echte offene Diskussion zu diesem Thema mit alles Mitteln verhindert wird.  Jegliche Kritik an einem systemtragenden, dogmatischen Glaubenskonstrukt ist letztlich immer “Ketzerei” mit den entsprechenden Folgen. Dann ist es auf jeden Fall sicherer zu dieser Frage keine Antwort zu finden zu wollen.  Man kennt eben nur “Empathie” oder besser “Glauben” an Opfer und Leiden, wo es beides nicht gibt.  Es ist natürlich äußerst bequem Empathie und vermeintliche Menschlichkeit in einen imaginären fast neoreligiösen Bereich zu verlagern. Das erleichtert das heuchelnde Gewissen beim Ausnutzen, Ausbeuten und egoistischem Schädigen echter Menschen ungemein und kostet weder Geld noch irgendeine Anstrengung. Gleichzeitig hat man einen Sündenbock, der leider nicht imaginär ist, auf den sich in irrational -religiöser Art und Weise sämtlicher Hass und alle Gewaltphantasien konzentrieren können. Die Entschuldigung, die Elmar Kraushaar für das Verhalten (großer Teile) der Lesben und Schwulen in Zeiten der Machtübernahme einer dogmatisch-verheuchelten Moral bereithält ist eigentlich ein beschämendes Armutszeugnis. Anpassung oder besser Anbiederung an solche Zustände um (vermeintlich) Erreichtes nicht “zu gefährden” ist nicht nur verachtenswürdig, unsolidarisch und feige sondern kann auch dazu führen, dass die Uhren noch weiter zurückgedreht werden bis es irgendwann auch dem “gemeinen Schwulen” wieder wehtut. Erste Tendenzen in der Strafgesetzgebung zeigen bereits in diese Richtung. Abschließend sei daran erinnert, dass die Grenzen sexueller Neigungen fließend sind das gilt im besonderen Maße für männliche Homosexualität in fließenden Übergängen zwischen akzeptiertem straffreien “erwachsenen”  Schwulsein zur immer mehr kriminalisierten Ephebophilie und zur Päderastie und Pädophilie. Das “Erreichte” bröckelt längst unter staatlicher Repression und wird vielleicht irgendwann seine angepassten obrigkeitshörigen Kinder fressen….

 

thematisch Relevantes siehe unter anderem auf dieser Webseite:

 

Grüne Aufarbeitungshysterie live in Hamburg – Ein Erfahrungsbericht

Grüne Aufarbeitungshysterie – Exorzismus in Berlin – wie man den Teufel der Vernunft und sexueller Selbstbestimmung sicher austreibt – Teil 1

Grüne Aufarbeitungshysterie – Exorzismus in Berlin – wie man den Teufel der Vernunft und sexueller Selbstbestimmung sicher austreibt – Teil 2

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Positionen zur Sexualpolitik von K. Hartmann

Gigi Nr. 42 Sexualforschung als Hure der Politik

 

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Eine Antwort zu “Die Siegessäule und die Pädokeule”

  1. Besonders die letzten zwei Absätze sind gut gelungen. Deshalb habe ich bei K13online auch ein News veröffentlicht hier:
    http://krumme13.org/news.php?s=read&id=3141

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