Hexenprozess in Delmenhorst – Ratsherr Suhrkamp macht einen Rückzieher mit Folgen…

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 20 November 2015 ]

…und nimmt die Verurteilung aus dem erstinstanzlichen Urteil zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 30 Euro an und beteuert weiter seine “Unschuld”.  Wie bereits mehrfach berichtet ging es einmal wieder um den Besitz von sogenannten “kinder– und jugendpornographischen Schriften”. Wie in den meisten “Fällen” ging es um Bilder, die die sexuelle Selbstbestimmung junger Menschen dokumentieren. 

Wie in diversen anderen Artikeln genauer ausgeführt ging es hier um einen bürger- und menschenrechtswidrigen Prozess auf Basis irrationaler Strafvorschriften wie 184b, 184c und 184d StGB. die im Widerspruch zu Grund- und Menschenrechten stehen. Es ist wie bereits öfter detailiert ausgeführt mit einem Rechtstaat, der sich auf die allgmeinen Menschenrechte beruft unvereinbar, den Besitz von Bild- und/oder Filmmaterial unter (erhebliche) Strafen zu stellen und damit ein Gesinnungs– bzw. Täterstrafrecht zu verwirklichen, welches stets ein sicheres Zeichen für ein totalitätes politisches System ist, welches sich von demokratischen und  rechtsstaatlichen Grundsätzen verabschiedet hat. Eiene ausführliche Darstellung dieser Zusammenhäge findet man auf dieser Seite in dem Grundsatzartikel:

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

 

Betrachtet man einma sein Verhalten im Prozess und einige persönliche Äußerungen Suhrkamps, scheint er diese grundlegenden Zusammenhänge nicht verstanden zu haben. Zunächst jedoch ein Auszug aus der lokalen Systempresse:

 

“Am (…) 12. November 2015 fand der zweite Verhandlungstag im Berufungsverfahren im Fall Henning Suhrkamp vor dem Landgericht Oldenburg wegen des Besitzes kinder- und jugendpornografischer Schriften statt. Am Ende zog Henning Suhrkamp seine Berufung zurück und akzeptierte das erstinstanzliche Urteil, eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 30 Euro. Auch die Staatsanwaltschaft nahm ihrerseits ihre Berufung zurück. Somit ist das Urteil des Amtsgerichts Delmenhorst nun rechtskräftig. Henning Suhrkamp beteuert weiterhin seine Unschuld. Heute wurde es technisch im Gerichtssaal. Ein Polizeisachverständiger referierte auf Nachfrage des Gerichts über die Speicherung von sogenannten Browser-Cache-Dateien, temporäre Dateien, wie etwa Bilder, die beim Betrachten von Seiten gespeichert werden (…) Nachdem die Staatsanwältin darauf aufmerksam machte, dass Henning Suhrkamp durch das sich womögliche Verschaffen von kinder- und Jugendporno-Material, was die Cache-Dateien auf seinem Laptop nahelegten, weitere strafrechtliche Konsequenzen in Form einer zusätzlichen Anklage drohen könnten, und auch die Richterin die Verteidigung noch einmal fragte, ob das erstinstanzliche Urteil für Suhrkamp womöglich nicht doch gar so schlecht sei, gab es eine dreißigminütige Beratungspause. Direkt vor der Pause hatte sich die Staatsanwältin noch kurz in eine Aussage Suhrkamps eingeklinkt. Die Vorhaltung, dass bei ihm ein Aufkleber mit der Aussage „I love Jungens“ gefunden worden sei, hatte Suhrkamp durch die Aussage zu entkräften versucht, dass er auch Tiere liebe. Worauf die Staatsanwältin leicht gereizt entgegnete, dass ja auch tierpornografisches Material sichergestellt worden sei. Dies sei aber nicht strafbar, weil nur dessen Verbreitung strafrechtlich relevant sei. Nach der Pause gab Henning Suhrkamp eine persönliche Erklärung ab. Weder die belastenden Cache-Dateien noch die gefundenen Bilder stammten seiner Aussage nach von ihm. Er habe die Hoffnung gehabt, dass die Staatsanwaltschaft dies im Laufe des Verfahrens herausfinden werde. Doch dies sei nicht geschehen. „Ich muss betonen, dass ich es nicht war. Ich bin unschuldig und habe mir nichts vorzuwerfen“, betonte Suhrkamp heute. Die letzten Wochen und Monate seien sehr anstrengend gewesen, nicht nur für ihn, sondern auch für sein Umfeld, sagte er. „Ich hatte gehofft, dass meine Unschuld bewiesen wird.“ (…) Suhrkamp wolle die Kosten nicht weiter in die Höhe treiben, sondern stattdessen die Notbremse ziehen. Ob die angesprochenen Cache-Dateien noch zu weiteren strafrechtlichen Konsequenzen führen werden, vermochte die Staatsanwältin nach dem Prozess nicht zu sagen. Das müsse erst geprüft werden. Henning Suhrkamp wollte sich auf Nachfrage nach der Verhandlung noch nicht dazu äußern, ob er sein Mandat im Delmenhorster Stadtrat behalten wird. (…)

 

Quelle/vollständiger Text: DelmeNews.de: Henning Suhrkamp akzeptiert erstinstanzliches Urteil in Sachen Kinder-und Jugendpornografie, doch beteuert weiterhin seine Unschuld

 

Wie bereits in den vorangegangenen Berichten zu dieser Justizposse erläutert wurde der Ex-Grüne Kommunalpolitiker verurteil weil er  möglicherweise von seinem Grund- und Menschenrecht auf Informatiosnfreiheit als Teil der Meinugsfreiheit Gebrauch gemacht haben könnte und daher im Besitz von Darstellungen männlicher Jugendlicher gewesen sein könnte, die infolge der oben genannten verbrecherischen und faschistoiden Strafparagraphen mit inquisitorischen Methoden verfolgt werden. Genau diese irrsinnige Gesetzeslage führt dann zu deratigen Schwachsinn, wie der Überprüfung flüchtiger Speicher auf einem Computer um feststellen zu können, ob das Justizopfer eventuell derartige Bilder gesehen haben könnte. Seit der letzten Verschärfung dieser Unrechtsgesetze, die letztlich nur dem staatspolitischen Ziel des Abbaus bzw. der kompletten Ausschaltung von Grund- und Menschenrechten zu Erreichung globaler politischer Ziele dienen und der Einführung des neuen §  184d StGB,  ist auch das bloße Betrachten von Bild- und/oder Filmmatrial welches unter die bewusst unklar formulierten Strafbestimmungen fällt, mit spürbaren Strafen belegt. Offensichtlich hat Hennig Suhrkamp selbst grundlegende Bestandteile eines Rechtstaates vergessen bzw für sich. ins Gegenteil verkehrt. Nicht  er muss seine “Unschuld” beweisen oder darauf hoffen, dass die Staatsanwaltschaft(!) dies tut sondern es muss ihm eine “Schuld” nachgewiesen werden. In diesem Zusammenhang von “Schuld” oder “Unschuld” zu sprechen ist zudem absurd, handelt es sich doch um grundgesetzwidrige politische Paragraphen, bei denen es weder “Opfer”, Täter” noch ein strafrechtlich und rechtsstaatlich schützenswertes Rechtsgut gibt. Die Paragraphen selbst stellen ein Verbrechen dar, welches von der Justiz umgesetzt wird. Im übrigen fällt auch die Aussage “I love Jungens” unter die Meinungsfreiheit. Hier hat man natürlich versucht im Sinne des hier bestehenden Gesinnungs- bzw. Täterstrafrechts eine Schuld aufgrund dieser Einstellung zu kontruieren. Hätte er einen Aufkleber mit dem Text “I love fette Weiber” besessen, hätte dies sicher keine Probleme gegeben, denn eine solche Gesinnung ist normkonform und allseits beliebt.  Nun kann er soviel Unschuld beteuern wie er möchte, er ist jetzt im Sinne des “Gesetzes” “schuldig”, verurteilt und vorbestraft, denn Gerichte schaffen (gottgleich) “Tatsachen” auch dann, wenn es siese defacto nicht geben sollte. Diese “Notbremse” des Noch-Ratsherren hat nicht nur diese “Fakten” geschaffen sondern dem Mann auch noch die dazugehörige “Gesinnung” verpasst, nämlich “Pädophiler” bzw. “Päderast”. Es ist auch genau dieser gerichtlich “festgestellte” Umsatand der eigentlich verurteil wurde und wie wir noch gleich sehen werden zu den entsprechenden Folgen führt. Ob er als Geächteter sein Mandat behalten wird ist jedenfalls mehr als fragwürdig, denn wer hält es lange aus als  Ausgestoßener behandelt zu werden? Hier zunächst einige Zitate von Herrn suhrkamp hinsichtlich seines Mandates als Ratsherr:

 

 

“Auf K13online Anfrage äußert sich Suhrkamp in einer persönlichen Erklärung: Ich habe mir nichts vorzuwerfen und bin unschuldig. Mich mit falschen Beschuldigungen belasten… Sollte es nicht wichtiger sein, die tatsächlichen Umstände herauszufinden? Es geht schliesslich um Kinder als unsere Schutzbefohlenen! Hinsichtlich seines Ratsmandates bei den GRÜNEN erklärt Suhrkamp:  Ich werde mein Ratsmandat nicht abgeben, um damit dem Täter die letzte Genugtuung zu verschaffen. Im Gegenteil: Dadurch, dass ich den Rat nicht verlassen werde, setze ich ein Zeichen für meine eigene Stärke und Unschuld.”

 

Quelle: K13-Online: Pressespiegel: DelmeNew.de: Henning Suhrkamp akzeptiert erstinstanzliches Urteil in Sachen Kinder- und Jugendpornografie, doch beteuert weiterhin seine Unschuld

 

Hier wird leider ein deutlicher Realitätsverlust des Kommunalpolitikers sichtbar. Er hat offensichtlich noch nicht erfasst welcher “Stempel” ihm von einer moralpanisch-verheuchelten Gesellschaft, die wir leider gegenwärtig haben, verpasst wurde. Er verbleibt stattdessen  selbst in dem ideologischen “Täter” – “Opfer” – Dualismus , obwohl es in diesem Bereich beides nicht gibt, sondern nur Justizopfer als Folge von Justiztätern. Welche Hoffnung Suhrkamp mit seiner Äußerung verbindet bleibt angesichts der politisch-gesellschaftlichen Realität unklar. Eben diese Realität hat Hennig Suhrkamp dann auch wenige Tage später eingeholt, wie man einem anderen Presseerzeugnis nachlesen kann:

 

 

“Für die Ratsherrn Henning Suhrkamp (fraktionslos, ehemals Grüne)(…) wird die Luft dünn. Der Oberbürgermeister sowie Vertreter aller Fraktionen bis auf die FDP hatten am Dienstag vor dem Rat unisono beide Ratsmitglieder zur Rückgabe ihrer Mandate aufgefordert. (…) Suhrkamp wegen des Besitzes von kinder- und jugendpornografischem Material zu einer Geldstrafe (…) Eine rechtliche Handhabe, Lindemann und Suhrkamp die Mandate zu entziehen, gibt es nach der niedersächsischen Verfassung nicht. (…) Die SPD-Fraktionschefin Andrea Meyer-Garbe begrüßte Suhrkamps Schritt, aus der Partei Bündnis 90/Die Grünen ausgetreten zu sein, um Schaden von der Partei abzuwenden. „Ich würde ihn bitten, Schaden auch vom Rat abzuhalten“, sagte sie. (…) „Für mich ist es unerträglich, mit einem verurteilten Pädophilen im Rat zu sitzen“, sagte SPD-Ratsfrau Bettina Oestermann und empfahl dem 44-Jährigen, eine Therapie zu beginnen und nie mehr für öffentliche Ämter zu kandidieren. (…) Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Marlis Düßmann nannte Suhrkamps Verhalten als „widerlich“ und bezeichnete es als ihre persönliche Niederlage, mit ihm zusammengearbeitet zu haben.”

 

Quelle/vollständiger Text: NWZ-Online: ,Unerträglich, mit einem Pädophilen im Rat zu sitzen‘

 

Es zeigt sich sehr drastisch wie weit eine menschenverachtende Ideolgie basierend auf irrationalem Moralwahn zu einer Hexenjagd mit Spießroutenlauf führt und (fast) ein ganzes Regionalparlament über einen rational betrachtet unschuldigen Kollegen herfällt. Diese Ballung von Verlogenheit und aggressiver Heuchelei ist das Einzige was in dieser als Widerlich bezeichnet werden kann und muß. Eine gewisse Hochachtung kann man hier der “FDP” zollen, die sich nicht an dieser verbalen Hexenjagd beteiligte und sich vielleicht an ihre bürgerrechtliche Vergangenheit erinnerte. Herr Suhrkamp wird sich jetzt vorstellen können, wie sich ein Abgeordneter jüdischer Herkunft im Reichstag im Jahre 1933 gefühlt haben muss. Die verbale (sexualrassistische) Hetze der SPD-Ratsfrau Bettina Oestermann ist schwerlich zu überbieten. Diese Frau sollte man umgehend aus allen öffentlichen Ämtern entfernen. Natürlich darf im Rahmen der missbrauchideologischen Plattitüden auch die Aufforderung nicht fehlen, dass sich Henning Suhrkamp einer Gehirnwäsche unterziehen soll.  Auch die Äußerungen seiner Ex-Parteikollegin Marlis Düßmann  sind nicht besser und zeigen wo wir gesellschaftlich und politisch wieder gelandet sind. Politische Ausgrenzung und Verfolgung infolge einer (scheinbaren? bzw. geheuchelten?) Verinnerlichung der vermeintlichen Legitimität eines Täter- und Gesinnungsstrafrecht. Es sei hier ststs daran erinnert, dass Herr Suhrkamp möglicherweise nur von seinem Grundrecht auf informationsfreiheit gebrauch machte und dabei Bilder mehr oder minder unbekleideter Menschen betrachtete, wobei es sich hier um männliche Jugendliche handelte und nicht um fette Weiber. Ein Umstand, der aus ästhetischer Sicht sehr gut nachvollziehbar ist. Es bleibt somit rational gesehen ein Geheimnis was daran “widerlich” sein sollte.

Fazit: Als Bürgerrechtler und Humansist kann man sich nur noch mit Abscheu und tiefem Ekel von diesem verotteten Staatswesen und seinem politischen System abwenden.

 

Siehe zu dieser Sache auch auf dieser Seite:

Hexenprozess gegen Ratsherren aus Delmenhorst wird fortgesetzt

Hexenprozess gegen Ratsherren aus Delmenhorst (Niedersachsen)

 

Egal wie hart die Gesetze bereits sind, die “Forderungen” nach härteren Strafen bei einer “volkschädlichen” sexualplitischen Gesinnung und/oder einer enstprechenden sexuellen Identität reißen nicht ab:

Sexualeugeniker fordern von Richtern härtere Strafen…

 

siehe auch:

K13-Online: Politische Hexenjagd im Rat von Delmenhorst gegen Hennig Suhrkamp begonnen: SPD-Ratsfrau Bettina Oestermann – Unerträglich, mit einem Pädophilen im Rat zu sitzen

 

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2 Antworten zu “Hexenprozess in Delmenhorst – Ratsherr Suhrkamp macht einen Rückzieher mit Folgen…”

  1. schreiber_2 sagt:

    Ich weiß, es ist unüblich sich 2 mal zum selben Thema zu melden. Aber ich würde mein Mandat NICHT niederlegen, sondern es einfach nicht mehr ausüben, und erst mal abtauchen. Das Geld gibt es doch hoffentlich weiterhin? Soll die grüne Partei doch zu Zwangsmassnahmen greifen! Welche könnten das sein?
    Wenn schon eine Hinrichtung, dann bitte ÖFFENTLICH, unter viel Tammtamm, mit viel Skandal. Sollen die Ratten doch aus ihren Löchern kommen, und sich die Zähne ausbeißen! Mit Dreck ist er ja nun schon beworfen! Eine kleine Schlammchlacht gefällig? Er sollte auch viel Wert darauf legen, seine Partei so wie alle, die ihm ans Fell wollen, möglichst zu schädigen!

    Das alles setzt freilich voraus, dass wirklich kein eindeutig kinderpornografisches Material bei ihm gefunden wurde.

  2. schreiber sagt:

    Im “flüchtigen Speicher”? Also wurde der PC eingeschaltet durchsucht? Wie kam es überhaupt zur Durchsuchung? Welcher war der notwendige Anfangsverdacht? Der Button “I like Jungs”? Ein interessanter Fall, der es verdient ausführlich aufgearbeitet zu werden, also mit Nennung wenigstens aller Akten, der beschäftigten Dienststellen usw., sobald das Verfahren eingestellt oder beendet ist. Denn hier wurde ja anscheinend auch kein Material gefunden, sonder nur angebliche Anhaltspunkte dafür, dass S. möglicherweise Material besessen haben könnte, oder versucht haben könnte, sich solches zu beschaffen, oder bereits besessen haben könnte. Eine Art spassmotische Exaltation des Konjunktivs. Oder habe ich den Beitrag falsch verstanden?

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