Wenn ein “Zeitgeist” längst den Verstand verloren hat…

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 21 Februar 2016 ]

…verfasst ein rechts- schwules Demagogenblättchen stürmerreife Propaganda und spielt “Völkischer Beobachter” im Geiste sexualeugenischer Vorgaben.  Die angepasste konservative Homo-Postille “Männer” meint sich mit der unendlichen Aufarbeitung der unsäglichen “Grünen Partei” hinsichtlich ihrer sexualreformerische Vergangenheit in den 80ern befassen zu müssen. Über das Thema vermeintlicher “Unterwanderung” der jungen grünen Partei durch “pädophile Interessenvertreter” aus der politischen Schwulenbewegung wurde hier vielen Artikeln berichtet. Zu finden sind diese unter dem Schlagwort “Grüne“. Tatsächlich ging es damals um notwendige Reformen im Sexualstrafrecht bzw. dessen im Sinne der Menschenrechte erforderliche Abschaffung. Nun verbreitet das genannte Magazin aus dem Bruno Gmünder Verlag die bekannte absurde Missbrauchideologie und schürt Moralpanik.

Nicht zuletzt durch den absurden Streit um die Benneung eines unscheinbaren Platzes hinter dem Kölner Hauptbahnhof nach dem schwulen Menschenrechtsaktivisten Felix Rexhausen wissen wir welcher “skandalöse Demagoge” beim “Männer-Magazin” die Strippen zieht. In dessem (rechtskatholischen) Sinne hat ein untergebener Mitarbeiter namens Kriss Rudolph journalisten Müll produziert, dessen Titel “Wir sind eine Täterorganisation” in seiner demagogischen Wirkung schon für sich spricht. Gemeint ist natürlich die Partei “Bündnis 90/Die Grünen“. Der Artikel ist getragen von Untertanengeist und Anbiederung an das repressiv-totalitäre politische System der BRD. Hier einige Auszüge aus dem Machwerk:

 

 

“Die Grünen haben jahrelang sexuellen Missbrauch geduldet und verharmlost. Zum Stand der Aufarbeitung (…) „Ich […] habe nach einem Jungen Ausschau gehalten, der bereit war, sich mit mir auf ein sexuelles Abenteuer einzulassen.“ So beginnt die Geschichte „Ein Päderast erzählt“ aus dem Rosa Kalender 1981. So einen Taschenkalender besaß damals praktisch jeder alternative Schwule. Gleich auf der nächsten Seite folgt der Text „Verführung“, der das Abenteuer eines Erwachsenen mit zwei Zehnjährigen schildert. Der Autor bezeichnet sich im Text selbst als „Befreier sexueller Schranken“ (…) Ein Jahr zuvor waren die Grünen in Karlsruhe gegründet worden. In Berlin ging die Partei u. a. aus der Alternativen Liste (AL) hervor. Eine Reihe bekennender Pädosexueller, das kam jetzt im Zuge der Aufarbeitung der Grünen ans Licht, war dort aktiv. Hier ein evangelischer Religionslehrer, der mit dem AL-Schwulenbereich dafür sorgte, dass im Wahlprogramm 1981 die Straffreiheit für Sex mit Kindern gefordert wurde. Dort ein Gefängnisinsasse, verurteilt wegen pädosexueller Straftaten, der im gleichen Jahr für das Abgeordnetenhaus kandidierte. Parteifreunden galten Täter damals als Opfer der repressiven Gesellschaft – eine Verkennung der Situation, die sich durch das ganze Kapitel der pädo-verharmlosenden Vergangenheit der Grünen zieht. Von einem „schweren Fehler“ spricht der Mitbegründer der Alternativen Liste (AL) und Alt-Grüne Christian Ströbele 35 Jahre danach, hält sich ansonsten aber sehr bedeckt. Er sei „wohl Mitte der 80er mit der Forderung konfrontiert gewesen, den Pädophilen-Paragrafen abzuschaffen“, sagte er gegenüber dem Tagesspiegel. Aber an mehr erinnere er sich nicht. Die Berliner Grünen-Chefin Bettina Jarasch spricht von einem „institutionellen“ Versagen der Partei. „Wir sind eine Täterorganisation wie die Katholische Kirche“, sagt Thomas Birk. Der queerpolitische Sprecher der Grünen und Mitglied der Kommission ‚Aufarbeitung zu Pädophilie und sexualisierter Gewalt gegen Kinder‘ des Berliner Landesverbands‘ treibt die Vergangenheitsbewältigung voran wie kein anderer. Rückblick: Pädophilie als Bestandteil eines liberalen Sexualitätsverständnisses und die Entkriminalisierung tabuisierter Lebensformen gehörten Ende der 70er zum Zeitgeist. Damit einher ging auch die Forderung nach Anerkennung der Pädophilie.  (…) Die Zeitgeist-Erklärung ist schlüssig, entschuldigen kann sie nicht, was damals propagiert und gelebt wurde. „Als ich Anfang der 70er zum ersten Mal missbraucht wurde, klangen durch das damalige Kreuzberg schon Parolen wie ‚Der Sex kennt keine Grenzen, das Gesetz schon‘“, schreibt Ingo Fock, Gründer des Vereins gegen missbrauch, in einem offenen Brief, der im Sommer in der Süddeutschen Zeitung erschien. „Auf Kinderfesten im SO36 war die Forderung nach ‚freier Kinderliebe‘ so bekannt wie ‚AKW-Nein Danke’“, erinnert sich Fock. (…) Noch bis 2004 hatte der schwule Berliner Buchladen Prinz Eisenherz eine Abteilung namens „Knabenliebe“, in der es neben einschlägigen Romanen auch entsprechende Fotobände gab. (…) „Pädos waren Ende der 70er neben S/M-Anhängern und Tunten Bestandteil der Emanzipationsbewegung wie heute inter* oder trans*. Man war mit ihnen solidarisch“, sagt Thomas Birk, (…) Die Straffreiheit von Sex mit Kindern galt als fortschrittlich bei Alternativen, Linken und Liberalen. 1980 stimmte die FDP-Jugendorganisation, die „Deutschen Jungen Demokraten“ dafür, das Sexualstrafrecht zugunsten Pädophiler zu ändern. (…) Die Pädophilie-Vergangenheit der Grünen ist von allen die schmutzigste, doch die Frage nach der Verantwortung müsse man anders beantworten, so Bruno Gmünder im vergangenen Mai: „Die Grünen waren […] nicht die Keimzelle der Pädogruppen, sondern die schwule Community, die Schwulengruppen der 70er bis 90er Jahre mit Grenzgängern […]. Wir waren schlichtweg verblendet, und sahen die Pädos als unsere nächsten Verbündeten an.“ (…) Die Pädophilie-Vergangenheit der Grünen ist von allen die schmutzigste, doch die Frage nach der Verantwortung müsse man anders beantworten, so Bruno Gmünder im vergangenen Mai: „Die Grünen waren […] nicht die Keimzelle der Pädogruppen, sondern die schwule Community, die Schwulengruppen der 70er bis 90er Jahre mit Grenzgängern […]. Wir waren schlichtweg verblendet, und sahen die Pädos als unsere nächsten Verbündeten an.“
Die Pädophilen organisierten sich damals in Netzwerken von Hamburg bis Hessen, von Berlin bis Bayern. Sie trugen Namen wie Jung und Alt, SchwuP (Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle) oder DSAP (Deutsche Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie). Neben den Organisationen gab es Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche unterstützen sollten. Doch Mitglieder der Nürnberger Kommune „Stadtindianer“ etwa, in der Minderjährige und Erwachsene zusammenlebten, warben 1980 auf einem Grünen-Parteitag für Sex mit Kindern. Hermann Meer, inzwischen verstorben, der damals dem NRW-Landesvorstand der Grünen angehörte, leitete eine Kommune in Kamp-Lintfort, wo es immer wieder sexuelle Übergriffe auf dort lebende Jungs gab.
„Ein ‚Ja‘ eines Kindes zu einer Handlung, die für es schädlich wäre, kann keine Geltung haben“, schreibt Sexualwissenschaftler Voß in der Männerschwarm-Anthologie. „Hier hat die erwachsene Seite dem Kind ein ‚Nein‘ zu erwidern und dieses zu erläutern. So ist der gesellschaftliche Konsens zum Schutz von Kindern und Jugendlichen und um ihnen den Rahmen zu geben, in dem ihre Entwicklung gut, ohne Not und in Wohlbefinden erfolgen kann.“ In der Schwulenfraktion der Alternativen Liste in Berlin, die 1980 „Ein Herz für Sittenstrolche“ herausgab, sah man das anders. In der mit Nacktbildern von Kindern angereicherten Pädophilie-Broschüre heißt es im Kapitel „Folgen für die Kinder“: „Wenn es zu einem geschlechtlichen Kontakt zwischen Kind und Erwachsenem kommt, liegt die Ursache in der Mehrheit der Fälle beim Kind.“ Zum Beweis folgte eine Statistik, wonach „52,8 % der kleinen Jungen“ und „70,3 % der größeren Jungen (12 – 15 Jahre)“ die Tat „angeregt“ hätten. Wie um zu veranschaulichen, dass man von der offiziellen Einteilung in Täter oder Opfer wenig hält, werden diese beiden Begriffe stets in Anführungszeichen gesetzt. Die verquere Logik der Verfasser zeigt sich auch an Textstellen wie dieser: „Natürlich soll es einem Erwachsenen nicht erlaubt sein, ein Kind seiner Lust zu opfern, aber wird hier das Kind nicht der Unlust, dem Sexual-Negativismus der Erwachsenen geopfert?“ Einer der Hauptprotagonisten der Pädo-Affäre der Grünen heißt Fred Karst – er ist einer von mindestens zwei überführten, vorbestraften Sexualstraftätern, die ihre Forderung nach der Freigabe von Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern in der Partei vertraten (…) Erledigt war es aber noch lange nicht. Erst als die ersten Frauen in den 80er Jahren über ihre Missbrauchserfahrungen erzählten, entstand in der Partei langsam ein neues Bewusstsein dafür, dass es Opfer gab, Jungs wie Mädchen. Vor allem Organisationen wie die Kreuzberger AL-Frauen waren es, die die sexuellen Übergriffe Erwachsener gegen Kinder früh als das erkannten, was sie waren: Missbrauch, sexuelle Gewalt. Durchsetzen konnten sie sich mit ihrer Kritik damals nicht. (…) Die 90er Jahre brachen an, der mehrfach einschlägig vorbestrafte Fred Karst war noch immer Mitglied der Grünen (…)  1994 widersprach er zusammen mit einer Handvoll Mitgliedern des Schwulenbereichs in der Parteizeitschrift „Stachlige Argumente“ in aller Schärfe den Warnungen der grünen Kreuzberger Frauengruppe: Die Männer verteidigten ihre Position zum einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern, da ihrer Ansicht nach 12-Jährige sehr wohl wüssten, was sie täten. Den Frauen, die auf die Gefahr dauerhafter Schäden einer Penetration bei männlichen Kindern und Jugendlichen hinwiesen, warfen sie eine „unsägliche Moralitätsschiene“ vor. Im Herbst desselben Jahres war Thomas Birk, damals seit zwei Jahren Grünen-Mitglied, bei Karst zu Besuch. Zwar kannte er dessen Strafregister nicht, aber die Bilder der nackten Jungs an den Wänden sprachen Bände. Doch Birk verschwieg, was er dort sah. „Das war ein riesiger Fehler“, sagt er heute. Ihm sei klar, „dass ich durch diesen Besuch traumatisiert wurde.“ Der „Verrat an den Kindern“, wie Birk sein Schweigen nennt, sei für ihn Anlass, die Aufarbeitung der grünen Vergangenheit mitvoranzutreiben. (…) und warum Menschen, die sexuell missbraucht wurden, häufig miserable Zähne haben (…)

 

Quelle/vollständiger Text: Männer: „Wir sind eine Täterorganisation

 

Was soll man anderes erwarten von dieser Stelle als die obigen widerlichen Verbalinjurien; tatsächlich ein propagandistischer Rundumschlag der historische Tatsachen ins Gegenteil verkehrt.  Die Lügen beginnen bereits mit dem ersten Satz. Tatsächlich haben sich die frühen Grünen in den 80er Jahren in Zusammenarbeit mit der (linken) Schwulenbewegung für richtige und wichtige Änderungen im politischen System der BRD und in der Gesllschaft eingesetzt und sich dabei konsequent und logisch für die Umsetzung der Menschenrechte auch in der Sexualpolitik stark gemacht. Somit ist es selbstvertändlich, dass man dann auch die sexuelle Selbstbestimmung der Mitmenschen unabhängig von Alter und Geschlecht achtet und ggf. auch Freiräume schafft in denen Menschen die durch das System infolge eines verbrecherischen Sexualstrafrechts verfolgt werden ihre sexuelle Selbstbestimmung als Teil des Grundrechts auf freie Entfaltung der Persönlichkeit unbehelligt leben können. Dies gilt im schwulen Kontext sowohl für erwachsene Männer als auch für Jungen, die mit Bezeichnung “minderjährig” gelabelt sind. Was hier als “sexueller Missbrauch” im Sinne der menschenrechtswidrigen Sexualstrafgesetze, wie (heute nach unzähligen Verschärfungen)  u. a. §§ 174, 176, 176a, 182, 184b, 184c und 184d StGB  diffamiert wird ist in Wahrheit sexuelle Selbstbestimmung und damit Privatsache der Beteiligten aus der sich die  Staatsgewalt und willfährige Moralapostel harauszuhalten haben.  Schilderungen dieser sexuellen Selbstbestimmung, wie sie damals als noch mehr als eine (einzige) “von oben verordnete” Meinung erlaubt war und es die Möglichkeit eines gesellschaftlichen Diskurses gab, waren politisch wichtig und aufklärend. Hier kann man auch heute durchaus noch von “Befreiern sexueller Schranken” sprechen und schreiben, denn heute wäre eine derart direkte Form an Information, Aufklärung und Darstellung einvernehmlicher genrationsübergreifender Sexualität nicht mehr denkbar bzw. diese wäre von umgehender politischer und “strafrechtlicher” Verfolgung betroffen. Die Forderungen nach Straffreiheit für einverständliche Sexualität zwischen (erwachsenen) Männern und (minderjährigen) Jungen war damals geboten und ist heute angesichts bewusst im Kontext grundrechtezerstörender Staatsziele bis weit über die Irrsinsgrenze ausgeweiteter und verschärfter Strafgesetze gegen die sexuelle Selbstbestimmung (siehe Aufzählung oben) notwendiger denn jemals zuvor in der BRD-Historie seit 1945.

Eine völlige Verzerrung von Logik, Vernunft und Verstand zeigt sich in der ideogischen Übernahme der bekannten absurden “Opfer-Täter” Dualität in einem Zusammenhang wo es beides nicht gibt. Da Sexualität ein biologischer Umstand ist mit dem der Mensch geboren wird und dieser Umstand vor allem dem Lustgewinn dient kann es hier kaum “Opfer” und “Täter” geben. Der einzige Täter ist hier der Staat mit seinen Verfolgungsorganen der Justiz, der hier immer wieder unermesslichen Schaden anrichtet. Siehe dazu unter anderem:

Positionen zur Sexualpolitik von K. Hartmann

Wenn immer wieder plakativ von “Pädophilie Verharmlosung” die Rede ist und analytisch betrachtet sich hinter dieser abstrusen verhetzenden Wortschöpfung nichts anderes als eine Variante sexueller Selbstbestimmung verbirgt, so kann man festestellen, dass die Grünen der 80er bestimmt keine “Täterorganisation” waren sondern sich für die Opfer menschenrechtswidriger Verfolgung durch den BRD-Staat eingesetzt haben. Als Mitverantwortliche für die heutigen strafrechtlichen und gesellschaftlichen Zustände bei diesem Thema sind “Bündnis 90 / Die Grünen” im Jahre 2016 (und spätestens seit den 90er Jahren) tatsächlich eine öko-faschistisch-feminsitische staatstragende Täterorganisation im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen und politisch gewollten Grundrechteabbau. Es ist schon im höchsten Maße beschämend, wenn Politker, wie Christian Ströbele, die genau wissen worum es geht, ideologisch zu Kreuze kriechen und sich dem heutigen repressiven verlogenen Zeitgeist anbiedern und sich als Mitglied einer systemtragenden Partei scheinheilig dem Chor der Heuchler anschließen.  Damit wären wir dan beim Thema Zeitgeist. Wer sagt denn eigentlich mit einer logischen Begründung, dass der damalige Zeitgeist, geprägt von Idealen des Humansimus, der Freiheit, der Vernunft und der Vielfalt (an Lebensformen und Meinungen) verbunden mit dem Wunsch nach entsprechenden Veränderungen denn “falsch “war ? Dafür gibt es schwerlich eine logische und vernünftige Begründung. Ist nicht vielleicht der heutige “Zeitgeist” das Problem?  Ein manipulierter Zeitgeist geprägt von Untertanengeist, Repression, Verboten, Meinungsdiktatur (von oben), Irrationalität, (moralischer) Heuchelei, Verlogenheit, hemmungsloser Profitgier, Glauben (religöser und/oder ideologischer Art) statt Wissen, ausufernder Kriminalisierung und Verfolgung bei nicht normkonformen Verhalten u. v. a. soll einen “Fortschritt” darstellen? Vielen Dank auch! Es handelt sich um einen massiven gesellschaftlichen Rückschritt, der in kleinen Dosen, seit über dreisig Jahren verabreicht und widerstandslos geschluckt wird.  Es wäre längst Zeit den Rückweg anzutreten um bei einem wirklichen Fortschritt anzukommen. So ist bzw. wäre dann auch erst recht heute Straffreiheit für selbstbestimmte Sexualität zwischen Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen ein gewaltiger Fortschritt für Humanität, Freiheit und Vernunft.  Tatsache ist es jedoch, dass es anders als in den 70er und 80er Jahren heute unmöglich ist eine derartige Forderung öffentlich zu stellen oder auch nur sachlich über diese Frage zu diskutieren.  Offentsichtlich ist auch der Autor, Kriss Rudolph, der “Überzeugung”, dass es hier keine Freiheit geben darf, wenn anklagend erwähnt wird, dass es schwule Buchläden gab, die noch bis vor kurzem Abteilungen mit dem Namen wie “Knabenliebe” führten. Der Buchladen Männerschwarm in Hamburg  hatte eine entsprechende kleine Abteilung mit dem Namen “Jungs” bis zu seiner Schließung. In diesem Zusammenhang sei einmal auf die Tatsache hingewiesen, dass die sogenannte “Knabenliebe” bzw. “Päderastie” ein ursprünglicher Bestandteil der schwulen Kultur ist, den man heute oftmals gern verdrängt.  Statt sich einmal sachlich mit dem Thema zu befassen ist es dann einfach nur “schmutzig”; wobei “schmutzig” nun wirklich kein Argument ist. Im Grunde zeigt der komplette Text von Kriss Rudolph leider nur zu deutlich den beschriebenen (Un)Zeitgeist indem grundlegende freiheitliche Selbstverständlichkeiten in einen System, dass keine Diktatur sein möchte, einfach negiert und dämonisiert werden. Es ist eigentlich eine Grundfreiheit in einer angeblich “pluralistischen” Gesellschaft, dass sich Minderheiten, erst recht dann wenn sie Repressionen und Verfolgung ausgesetzt sind, politisch organisieren und Netzwerke bilden. Genau das war in den 70er und 80er Jahren geschehen fortgesetzt mit dem Versuch politische Parteien, wie FDP und Grüne von politischen Anliegen zu überzeugen. Ebenso zeigt sich ein gewisser Grad von Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie darin, dass auch kriminalisierte und Verfolgte aus dem Knast heraus und danach die Möglichekeit hatten gegen jenes Unrecht zu kämpfen, dem sie selbst zum Opfer fielen. Heute man diese Leute einfach “Täter”, obwohl sie defacto Opfer des Systems und verfassungswidriger Gesetze waren. Egal ob “Nürnberger Indianerkomune”, “DSAP” ,”SchwuP”, “Alt und Jung” oder auch der “BVH” (Bunderverband Homosexualität); sie alle trugen zu einer überfälligen Diskussion bei und wollten die Menschenrechtssituation in der BRD verbessern indem sexuelle Selbstbestimmung unabhängig von Alter und Geschlecht zu einer Selbstverständlichkeit wird statt zu einer Straftat. Die Reise ging bekanntermaßen in die Gegenrichtung mit dem schrecklichen Ergebnis, welches heute Stand der Dinge ist.

Da wie oben bereits erwähnt die Grenzen sowieso faktisch fließend waren, war es logisch, dass sich Schwule und Pädos/Päderasten zusammenschlossen, da beide politisch und strafrechtlich verfolgt und Opfer von Menschenrechtsverletzungen wurden. Mit wem hätte sich die Schwulenbewegung denn sonst zusammentun sollen? Etwas mit den verbissenen sexualfeindlich-feministischen Lesben? Diese wurden niemals politisch verfolgt und auch zu keiner Zeit strafrechtlich drangsaliert. Sie blieben stets unbehelligt und hatten eigentlich gar keinen Grund sich politisch zu organisieren. Wie bekannt sein sollte erfolgte dieser Zusammenschluß später dann doch, nachdem sich der systemkonforme Teil der Schwulen scheinheilig von Pädos/Päderasten distanziert hatte und bei den feministischen Kampflesben zu Kreuze gekrochen war. Das war dann eigentlich auch das Ende einer Schwulenbewegung, die auf gesellschaftliche Verbesserungen zielte.  Statt auch nur ansatzweise vernünftiger Argumente setzt Kriss Rudolph auf abstruse Emotionen und verlogene Moral und lamentiert immer wieder von “Übergriffen” und “Opfern”, entsprechend der oben aufgezählten Unrechtsgesetze meint dies nichts anderers als einvernehmlich und selbstbestimmte Sexualität. Es handelt sich also schlicht um eine pervertierte Sinnverzerrung der deutschen Sprache.  Es ist eigentlich kein Wunder, dass sich fast niemand (ausser Personen die Geld wittern und Trittbrettfahrer) bei dem “Opfertelefon” der grünen Heuchler meldet. Da es defacto keine Opfer tatsächlicher sexueller Gewalt gibt kann sich auch niemand ehrlicherweise dort melden.  Allein das in dem in Auzügen zitierten” Männer-Artikel ” aufgeführte Beispiel mit der Wohung mit nackten Jungenbildern an den Wänden zeigt wo wir heute gelandet sind. Abgsehen davon, dass solche Darstellungen definitiv ästhetisch sind und oftmals Gegenstand bildender Kunst waren sollten  sie bei normalen Menschen schwerlich zu einer Traumatisierung führen. Offensichtlich hat der grüne Moralheuchler Thomas Birk den Wert des heutigen (Un)Zeitgeistes für die eigene Karriere erkannt. Es fragt sich hier warum niemand durch sagen wir einmal eher unästhetisch Bilder in dem gleichnamigen Volksverblödungsblatt von (fast) nackten Weibern mit dicken Titten und Ärschen so breit, dass jeder Ackergaul neidisch wird, “traumatisiert” wird bzw. eine solche Folgeerscheinung beklagt. Auch Kinder scheint dies “nicht zu schädigen”.  Immerhin stellte schon der große deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer  völlig richtig beobachtend folgendes fest:

“Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das schöne zu nennen – dies konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt fertigbringen. “

Nun ist es auch dem feministischen Wahn (heute in die oben genannten Strafgesetze inklusive islamoider Bilderverbote gegossene Staatsdoktrin) und seinen Protagonistinnen zu verdanken, dass man heute dem exemplarisch von Herrn Rudolph erwähnten 12-jährigen Jungen die Entscheidungsfähigkeit über die eigene Lust abzusprechen. Tatsächlich konnte bis zu heutigen Tage kein Kausalzusammenhang zwischen gelebter Sexualtät von Personen unterhalb unter einer willkürlichen Altergrenze und einer “schädigung” wissenschaftlich verifiziert werden. Das ist auch schwerllich möglich, da es sich um ein absurdes Glaubenskonstrukt aus den Köpfen von konservativen und religös und/oder feministisch verblendeten Menschen handelt, welches mit der Realität nichts zu tun hat. Wie sich nicht zuletzt heutzutage leider auch in Gerichtsakten und Urteilsbegründungen als Folge menschenrechtswidriger Justizverbrechen lesen lässt (ich hatte genug von diesem Dreck in den Händen), ist völlig richtig, dass es die Jungen (meist ältere Kinder und Jugendliche)  sind von denen der Wunsch nach einer sexuellen Aktivität mit erwachsenen Männern ausgeht. Diese sind offensichtlich an einer schnellen unkomplizierten Befriedigung ihrer Lust interessiert. Komischerweise hat es die Natur ja so eingerichtet, die der sexuelle Trieb bei männlichen Personen so ca. im Alter zwischen 12 und 20 am ausgeprägtesten ist. Hier eine “Schädigung” hineininterpretieren zu wollen ist dann wirklich eine sehr verquere “Logik”. Angesichts dieses journalistischen Machwerkes steht zu vermuten, dass Kriss Rudolph die Bedeutung des Wortes Logik nicht einmal entfernt kennt. Trotz der heute extremen Verfolgung einschließlich “Wegsperren für immer” als zunehmender Justiznormalfal,l gibt es derartige Beziehungen auch heute noch und auch diese gehen meist von den involvierten Jungen aus, die in der Regel auch wissen, welche Verantwortung damit auf ihnen lastet hinsichtlich der Gefährung des erwachsenen Freundes.

Es gibt im übrigen Aktivisten der damaligen Schwulenbewegung, welche auch bei den jungen Grünen aktiv waren, die bis heute zu ihren sexualpolitsch-bürgerrechtlichen Überzeugungen gegen den heutigen (Un)Zeitgeist stehen. Mehr dazu findet man in den Links, die am Ende dieses Artikels folgen. Wie verguer die “Männer-Logik” des Herrn Rudolph ist zeigt sich auch sehr schön an dem Text einer Antwort auf einen Kommentar von K13-Online/Dieter Gieseking zu dem oben zitierten Artikel des “Männer – Magazins”.  Hier Kommentar (auszugsweise) und Antwort:

 

“Der Online-Artikel weist einige Lücken auf und hat eine leicht einseitige Tendenz gegen Pädophilie/Pädosexualität. Soeben habe ich die Printausgabe bestellt. Mal schauen, ob die Lücken darin geschlossen werden. Es fehlen Hinweise zu Homo-Aktivisten, die auch heute noch die damaligen Positionen vertreten. (…) Leider sind meine Erwartungen in der Printausgabe nicht erfüllt worden.  (Dieter Gieseking)

 

“Hallo Herr Gieseking, dieser Satz aus Ihrer Mailantwort sagt alles: „Es gab und gibt keine Opfer von sexueller Gewalt gegen Kinder im Kontext der früheren GRÜNEN-Partei.” Wer im Zusammenhang mit sexueller Gewalt so wie Sie die Täter in Anführungsstriche setzt, hat leider nichts verstanden. (Kriss Rudolph)”

 

Es wird offensichtlich, wer hier der “Glaubende” ist, der komplett merkbefreit und verbohrt nicht in der Lage ist (oder so tut als ob) einfache logische Zusammenhänge zu begreifen und dabei folgerichtige Schlüsse zu können.  Die Aussage, dass “zu früh” praktizierte Sexualität (= “Missbrauch” lt. gesetzl. Definition) nehme ich dann einmal als eine Art unfreiwilligen Witz, ähnlich der einst beliebten Behauptung, dass Selbstbefriedigung zu Knochenschwund führe…. Es ist Kriss Rudolph, der nichts verstanden hat oder vielmehr sich weigert verstehen zu wollen, denn so kompliziert ist es ja eigentlich nicht….wer den Wind der Lüge säht wird hoffentlich irgendwann den Sturm der Wahrheit ernten…

 

Für weitere Informationen siehe auf dieser u. a. Websseite auch:

 

Die Siegessäule und die Pädokeule

Grüne Aufarbeitungshysterie live in Hamburg – Ein Erfahrungsbericht

Grüne Aufarbeitungshysterie – Exorzismus in Berlin – wie man den Teufel der Vernunft und sexueller Selbstbestimmung sicher austreibt – Teil 1

Grüne Aufarbeitungshysterie – Exorzismus in Berlin – wie man den Teufel der Vernunft und sexueller Selbstbestimmung sicher austreibt – Teil 2

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Nachschlag aus dem Sommerloch II – Kreuzberger Gruselnächte und ein Sozialpädagoge mit Zeitgeist

Grüne Aufarbeitungshysterie – Hotline für Phantomopfer eingerichtet

Stadtmagazin “Siegessäule” biedert sich an bei Sexualeugenikern

Stadtmagazin Siegessäule – Die “Berliner Pädo Debatte” und ein unbequemer Zeitzeuge

 

Maenner_logo

kriss-rudolph_01

Verstand_verloren_02

absurd_der-mythos-von-der-menschlichen-vernunft

ein-herz-fuer-sittenstrolche

 

 

3 Antworten zu “Wenn ein “Zeitgeist” längst den Verstand verloren hat…”

  1. Helge Münster sagt:

    Interssanter und informativer Artikel.

    Zitat daraus: “Im Herbst desselben Jahres war Thomas Birk, damals seit zwei Jahren Grünen-Mitglied, bei Karst zu Besuch. Zwar kannte er dessen Strafregister nicht, aber die Bilder der nackten Jungs an den Wänden sprachen Bände. Doch Birk verschwieg, was er dort sah. „Das war ein riesiger Fehler“, sagt er heute. Ihm sei klar, „dass ich durch diesen Besuch traumatisiert wurde.“

    Der bloße Anblick nackter Jungs auf einem Poster traumatisierte Herrn Birk bereits? Muß dieser Mann ein zartes Seelchen sein!!! Was soll aus ihm werden, wenn er selber mal Kinder hat?

    • Leonard Forneus sagt:

      Da der Herr Birk sich wohl als schwul definiert, ist das mit dem Vater werden eher weniger wahrscheinlich. Nun ist ist die Anatomie junger Männer nicht wirklich völlig anders als die von Jungs….was die Frage nahelegt, ob es sich nicht schlicht um Heuchelei handelt.

  2. Der Traum sagt:

    Guter Artikel!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code

Statistik

  • 0
  • 338
  • 511
  • 291