Wenn Zwei auf Reisen gehen,

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 04 Juni 2017 ]

oder wie man auf seiner eigenen Schleimspur ausrutscht und einen Bruch des nicht vorhandenen Rückgrats riskiert. Hier die Fortsetzung jener Justizposse aus Bad Kreuznach, die auf eine gemeinsame Thailandreise von zwei „Kumpanen“ im Jahre 2005 zurückgeht bei der man sich bei Liebesdiensten junger männlicher Prostituierter entspannen wollte. Trotz aller sich hier aufdrängender Ironie und inzwischen auch erweiterten Erkenntissen in der Sache bleibt es grundsätzöich natürlich dabei, dass es sich auch hier um einen menschenrechtswidrigen Hexenprozess infolge einvernehmlicher sexueller Kontakte zwischen einem (oder zwei?) Erwachsenen und einem ca- 13-jährigen Jungen sowie den Besitz von Darstellungen, welche die sexuelle Selbstbestimmungsfähigkeit von Personen unter 18 Jahren dokumentieren handelt. (Kinder– und Jugendpornographie)

Inzwischen gab es einen zweiten Verhandlungstag am 29. Mai 2017 beim Amtsgericht in Bad Kreuznach gegen jenen 43-jährigen Mann, der 2005 mit einem Jungen in Thailand (einvernehmlichen) Sex gehabt haben soll. Dieses Erlebnis soll als „Urlaubserinnerung“auch gefilmt worden sein. In einer schon bemerkenswerter Dreistigkeit wurde ja zunächst behauptet, dass es sich bei dieser Reise um eine „therapeutische Maßnahme“ gehandelt haben soll, damit der heutige Angeklagte seine „pädophile Neigung“ in den Griff bekommen sollte. Ein vermeintlicher „Therapeut“ aus Frankfurt hatte ihn mit auf diese Reise genommen. Dieser hatte sich vorher, natürlich „völlig uneigenützig“,  selbst vorab genau informiert und erkundet, wo man in Thailand geeignete junge Stricher in größerer Menge finden kann. Dieser Psychologe (Name hier inzwischen bekannt) hat nun wohl die Panik ergriffen und er hate sich selbst in das laufende menschenrechtswidrige Strafverfahren eingeschaltet und eine ausführliche E-Mail an die Amtsrichterin  und Direktorin des Amtsgerichts Brigitte Hill geschrieben und  dabei zum Ausdruck gebracht, dass er sich „diffammiert“ fühlt und übt gleichzeitig Kritik an der Arbeit der Hexenjäger…äh…Ermittlungsbehörden. Dabei verstrickt er sich offenkundig in eine seltsame Mischung aus wahrscheinlichen Lügen und vermutlich tatsächlich erlebten Dingen. So behauptet er z. B. , es habe eine Absprache zwischen ihm und dem Angeklagten gegeben, dass dieser während des Aufenthalts in Thailand keine sexuellen Kontakte zu Kindern aufnimmt. Gleichzeitig erzählt der Dipl. Psychologe, der Junge sei durch die Begegnung mit dem Angeklagten keineswegs traumatisiert worden, sondern habe eine große Anhänglichkeit entwickelt. So sehr der zweite Teil dieser Äußerung sicher der Wahrheit entspricht, ist der erste Teil derart unglaubwürdig, dass hier der mögliche Umstand einer frechen Lüge doch sehr naheliegend ist. Hier nun einige Auszüge aus der Mainstreampresse, die über den aktuellen Verlauf dieser Justizposse Auskunft geben:

 

 

Bad Kreuznach. Durch die Medienberichterstattung über ein Verfahren gegen einen 43-Jährigen aus dem Kreisgebiet, der sich seit 10. Mai wegen sexuellem Missbrauch eines Jungen auf einer Thailandreise 2005 vor dem Amtsgericht Bad Kreuznach verantworten muss, sieht sich ein Diplom-Psychologe aus Frankfurt diffamiert und in eine Gefahrenlage gebracht. In der Auftaktverhandlung hatte der 43-jährige Angeklagte durch eine Erklärung seines Verteidigers die Vorwürfe des Missbrauchs und des Besitzes von kinderpornografischem Material, das bei einer Durchsuchung bei dem 43-Jährigen sichergestellt wurde, teilweise eingeräumt.
Einen schweren Missbrauch, also eine sexuelle Handlung verbunden mit Penetration, hatte er allerdings abgestritten und erklärt, dass ihm ein Psychologe, dem er in einer Frankfurter Selbsthilfegruppe begegnet war, den Thailandurlaub als Therapiereise vorgeschlagen habe. Richterin Brigitte Hill verlas eine seitenlange E-Mail des Psychologen, in der er sich gegen diesen Vorwurf ebenso verwahrt wie gegen den Verdacht, den Angeklagten damals dazu angeregt zu haben, bei den Zusammenkünften mit dem Jungen Videoaufnahmen zu erstellen. (…)  Bei dieser ersten Vernehmung hatte der 43-Jährige bekundet, dass ihm der Psychologe den Aufenthalt in Thailand vorgeschlagen hatte, um ihn vor Ort zu therapieren. Somit sei auch geplant gewesen, dass es zu sexuellen Handlungen mit Kindern kommen sollte. Der Psychologe erhebt dagegen in seiner E-Mail schwere Vorwürfe gegen die Arbeit der Ermittlungsbehörde und behauptet, es habe eine Absprache zwischen ihm und dem Angeklagten gegeben, dass dieser während des Aufenthalts in Thailand keine sexuellen Kontakte zu Kindern aufnimmt. Er selbst sei auf Bitten des Angeklagten mit nach Thailand geflogen und habe mehrere Kontrollstränge festgelegt, um Übergriffe durch den 43-Jährigen an Kindern zu vermeiden. Gleichzeitig behauptet der Psychologe, der Junge sei durch die Begegnung mit dem Angeklagten keineswegs traumatisiert worden, sondern habe eine große Anhänglichkeit entwickelt. Selbst als er dem Jungen Jahre später noch einmal zufällig begegnet sei, habe der ihm ein Souvenir aufgedrängt, dass er dem Angeklagten in Deutschland übergeben sollte. Den Videofilm, den ihm der Angeklagte zum Überspielen auf ein VHS-Format aushändigte, will er erst in Frankfurt gesehen haben. Der Film soll auch der Anlass für den Bruch zwischen Therapeut und Klient gewesen sein. Das Verfahren wird am 14. Juni fortgesetzt.

(…)

„Bei einem gemeinsamen Urlaub in Thailand habe ihm der Therapeut dort einen 13-jährigen Jungen vermittelt, erklärte der angeklagte Mann aus der Verbandsgemeinde Rüdesheim am Mittwoch vor Gericht. Diesen Jungen soll der Mann dann mehrfach sexuell missbraucht und davon Fotos und Videos gemacht haben. Der 44-Jährige hatte laut Anklage einen Psychologen aufgesucht, weil er sich wegen seiner pädophilen Neigungen behandeln lassen wollte. Dabei habe er einen Therapeuten gefunden, der seine Hilfe auch im Internet angeboten habe. Offenbar schlug der Psychologe dem Angeklagten vor, seine sexuellen Vorlieben bei einem Urlaub in Thailand auszuleben. In weiteren Urlauben soll der Angeklagte auch einen anderen minderjährigen Jungen über Jahre hinweg zu sexuellen Handlungen genötigt haben. Außerdem soll er auch Kinderpornografie hergestellt und besessen haben. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurde entsprechendes Material sichergestellt. Sollte das Gericht den Mann wegen schwerem Kindesmissbrauchs verurteilen, droht ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren. Auch sein Therapeut könnte bald vor Gericht stehen. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt bereitet zur Zeit eine Anklage gegen den Therapeuten vor. Bei dem Prozess vor dem Amtsgericht Bad Kreuznach war er als Zeuge geladen. (…)

 

Quellen/vollständige Texte:  K13-Online: Fortsetzungstermin vor dem Amtsgericht in Bad Kreuznach am 29. Mai 2017: 43-jähriger Mann soll in Thailand im Jahre 2005 Sex mit einem minderjährigen Jungen gehabt haben

(Rhein-Zeitung-Pay-Artikel: Thailand als Therapie verordnet? Psychologe setzt sich im Missbrauchsprozess zur Wehr)

SWR- Aktuell: Vom Therapeuten angestiftet? Sextourist gesteht Kindesmissbrauch

 

Trotz allen Unrechts welches hier wieder einmal von der Strafjustiz begangen wird gibt es doch verheuchelte Lügen, die derart abwägig, unlogisch und lebensfremd sind, dass schon eine gewaltige Portion Dreistigkeit wenn nicht gar Dummheit dazugehört eine solche vor einem Gericht als „Wahrheit“ zu verkaufen.  Ein engagierter Psychologe reist, auf eigene Kosten,  durch die Welt (und nicht nur nach Thailand) um die „finsteren“ Ecken ausfindig zu machen, wo sich Knaben käuflich als willige Liebesdiener für den Schwulen/Päderasten  aus Europa anbieten um diese Orte später als eine Art „Abgwöhnungstherapie“ für Klienten anzubieten. Es ist nicht verwunderlich, dass solche fantastischen Geschichten die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt jetzt nicht wirklich überzeugen können.  Der Dipl. Psychologe, Therapeut und Autor aus dem Rhein-Main-Gebiet um den es hier geht ist uns/mir namentlich und auch persönlich bekannt. Er war u. a. über viele Jahre der Hauspsychologe und Vorstandsmitglied des mehr als zweifelhaften und unseriösen Vereins „AHS e. V.“ (Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität) Auch ist hier bekannt, dass er unterschiedliche Länder „bereiste“ , ausser Thailand z. b. noch Marokko oder die Philippinen. Da mag sich jeder denken, was er oder sie möchte….Wie es allgemein üblich ist, wird auch dieser Meisterpsychologe seine Dienste in Rechnung stellen und dies wird sicher auch für seine schräge „Reisetherapie(n)“ gegolten haben, so dass davon auszugehen ist, dass der jetzige Angeklagte eine nicht geringe Summe an seinen „Therapeuten“ gezahlt haben wird. Insoweit die „belastenden“ Aussagen des 43-jährigen Justizopfers der Wahrheit entsprechen sollten und der Psychologe dem Angeklagten dazu verholfen hat einvernehmliche bezahlte Liebesdienste eines männlichen Jugendlichen in Anspruch zu nehmen zu können und dies als „therapeutische Leistung“ abrechnet fallen vermutlich jedem Leser an dieser Stelle passende Begriffe ein, die ein solche dreistes Verhalten in der deutschen Sprache beschreiben.  (Einer dieser Begriffe beginnt mit einem „Z“…) Ausserdem drängt sich hier auch der Verdacht auf….oder es stellt sich wenigstens die Frage, ob sich der klevere Psychotherapeut  hier eigene „Vergnügungsreisen “ fremdfinanzieren lässt?  Ein Strafverfahren gegen diesen Herren ist offensichtlich in Vorbereitung und für den kommenden Termin beim Amtsgericht  ist der zweifelhafte Psychloge nebst einem Staatsanwalt als Zeuge geladen. Es wird interessant mit welchen kreativen Geschichten er versuchen wird seinen Kopf aus der sich langsam zuziehenden Schlinge zu ziehen.

 

Im übrigen stellen sich, die oben zitierten Artikel natürlich die übliche manipulative  Propaganda dar bei der einvernehmliche und selbstbestimmte Sexualität als „Nötigung“ diffamiert und Darstellungen die diese sexuelle Selbstbestimmung dokumentieren als „Kinderpornographie“ dämonisiert wird. Auch sachliche Fehler, die bei einem seriösen Journalismus mit fachlichen Basiskenntnissen nicht vorkommen sollten werden leider gemacht um die demagogische Wirkung zu erhöhen. Da es sich um ein Verfahren vor einem Amtsgericht handelt kann eine Freiheitsstrafe, die 10 Jahren auch nur nahekommt ausgeschlossen werden. Beim Schöffengericht des Amtsgericht ist die „Strafgewalt“ auf maximal vier Jahre Knast eingeschränkt (Beim Einzelrichter am Amtsgericht liegt die Grenze bei zwei Jahren Gefängnisstrafe) Es kann also davon ausgegangen werden, dass auch die Staatsanwaltswschaft keine Freiheitsstrafe fordern wird, welche vier Jahre übersteigt. Wäre es anders hätte sie Anklage vor dem Landgericht (große Strafkammer) erhoben. Dies mag auch an der schwachen Beweislage hinsichtlich der kriminalisierten sexuellen Selbstbestimmung nach §§  176, 176a, 182, StGB  liegen  Die kommenden Termine für diese Justizposse, die letztlich nur stattfinden können weil in der BRD Grund- und Menschenrechte sowie ein Rechtsstaat längst aus staatpolitischer Motivation in die Tonne getreten wurden, finden  am 14.6.2017, 13.00 Uhr und am 5.7.2017, 14.30 Uhr statt. Frühestens am 5.7.2017 kann mit einem Urteil gerechnet werden. Abschließend sei noch erwähnt, dass unser superschlauer Diplom-Psychologe und „kreativer“  Therapeut nach wie vor im Internet seine „Dienstleistungen“ anbietet…Fortzsetzung folgt sobald neue Informationen vorliegen.

Siehe zu diesem Schauprozess hier auch:

Wenn einer eine Reise tut,

siehe auch hier:

Im Sumpf der AHS II – Der einkassierte Kassierer

32 Jahre im Maßregelvollzug als Folge einer Verurteilung zu 1 1/2 Jahren Freiheitsstrafe

Hexenprozess vor dem Berliner Landgericht – Justizopfer menschenrechtswidrig zu viereinhalb Jahren Knast verurteilt.

Ein kleines Beispiel für das Gesinnungssexualstrafrecht der BRD

Unrecht, Zeitgeist und Verblödung exemplarisch

und wieder Hexenjäger auf Raubzug…

u. a. m.

 

 

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