Schweiz: Immer mehr Kinder und Jugendliche werden zu „Sexualstraftätern“….

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 02 August 2017 ]

…weil sie Pornos schauen, verbreiten und tauschen unter Verwendung der allgegenwärtigen digitalen und vernetzten Technik . Auch in dem rückständigen kapitalistischen Alpenländchen sollen Kinder und Jugendliche als „asexuelle unschuldige Wesen“ vor jeglichem Kontakt mit Sexualität und Pornographie bewahrt werden um einem gesellschaftlichen Bild zu entsprechen, welches mit der Realität nichts zu tun hat. Eine Folge des Unschuldsmythos als Teil einer politisch motivierten Zwangsnormierung führt jetzt zu dem Dilemma, dass immer mehr Kinder und Jugendliche zu „Tätern“ und „Opfern“ in Personalunion werden, denn sie kennen meistens die Gesetze nicht und verhalten sich entsprechend ihrer menschlichen Natur. Ein Verhalten, welches höchst unerwünscht ist wie der folgende Artikel zeigt.

Aus unserer deutschen Bananenrepublik kennen wir den Umstand, dass infolge einer ständigen Ausweitung menschenrechtswidriger Bestimmungen im Sexualstrafrecht und hier nicht zuletzt die Strafgesetzgebung in Sachen Pornographie extrem verschärft wurde insbesondere wenn es um Darstellungen geht, welche die sexuelle Selbstbestimmungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen dokumentieren (Kinder– und Jugendpornographie). Seit der Einführung des extrem absurden und verfassungswidrigen Straftabestandes der Jugendpornographie (§ 184c StGB) und der letzen völlig grotesken Verschärfung („Lex Edathy„) mit einer Erweiterung des Pornographiebegriffes bei „minderjährigen“ Personen auf reine Aktdarstellungen und auch auf Abbildungen mit bekleideten („posierenden“) jungen Menschen sowie der Neuformulierung und Erweiterung des § 184d StGB laufen auch in der BRD Jugendliche ab 14 Jahren Gefahr „Täter“ und „Opfer“ in einer Person zu sein, wenn sie von dem normativ vorgegebenen erwarteten Sozialverhalten in diesem Bereich abweichen. Wie schon aus anderen Beispielen bekann scheint das menschenrechtsverletzende Unrecht und auch die Gesetzeslage in der Schweiz noch deutlich extremer zu sein als in der bundesdeutschen Bananenrepublik. Dort  werden Jugendliche und auch Kinder bereitwillig angezeigt und strafrechtlich verfolgt, sobald bekannt wird, dass die pornographisches Material gesehen und ggf.auch weitergegben haben. Dazu zunächst ein paar zusammengefasste Auszüge aus der schweizer Systempresse:

 

 

„Porno-Urteile gegen Jugendliche nehmen massiv zu. Letztes Jahr waren es fünfmal so viele wie 2011. (…) Experten fordern Aufklärung und mildere Strafen. (…) Das Video war für einen Kollegen bestimmt. Doch aus Versehen schickte es der Bub in den Gruppenchat seiner Klasse. Alle Mitschüler erhielten den Porno. Kein hartes Material, ein einfacher Sexfilm. Trotzdem musste der Elfjährige kürzlich vor dem Jugendstaatsanwalt antraben. So wie ihm ergeht es immer mehr Minderjährigen. 224 wurden im letzten Jahr wegen Pornografie verurteilt. Das sind fast fünfmal so viele wie noch 2011. Auch die Zahl der Anzeigen stieg in den letzten fünf Jahren von 61 auf 286. Einer der Beschuldigten war noch keine zehn Jahre alt. «Sehr oft handelt es sich um Jugendliche, die pornografische Videos und Bilder aus dem Internet in Klassenchats untereinander verschicken», sagt Patrik Killer, leitender Jugendanwalt der Stadt Zürich. In vielen Fällen zeigt ein Kind das Material den Eltern, oder diese entdecken es selbst auf dem Smartphone. «Sie melden das der Schule, die dann Anzeige erstattet.» (…) Laut der Jugendanwaltschaften sei der Anstieg der Urteile damit zu begründen, dass heute fast jeder Jugendliche Zugang zu pornografischem Material habe. Einen Beleg dafür liefert die James-Studie: 99 Prozent aller Jugendlichen in der Schweiz besitzen ein Smartphone. 43 Prozent erhielten schon «erotische oder aufreizende Videos und Bilder». (…) Das Gesetz schreibt vor, dass Kinder unter 16 Jahren keine Sexfilme oder -bilder verschicken dürfen. «Damit will die Justiz Kinder schützen — sie sollen nicht so früh mit Pornografie in Kontakt kommen», sagt Killer zur Zeitung. Man könne sich aber fragen, ob Jugendliche damit nicht selbst kriminalisiert werden. (…) Harte Pornos, die etwa Gewalt oder Kinder zeigen, sind in der Schweiz grundsätzlich verboten. (…) Niklaus Ruckstuhl, Leiter der Fachgruppe Strafrecht beim Schweizerischen Anwaltsverband: «Man müsste Schutzbestimmungen einführen. Dass Jugendliche massiv milder bestraft werden, die ‹normale› Pornografie unter Gleichaltrigen teilen.» Sinnvoll seien erzieherische Massnahmen wie Kurse. (…) Denn nur den wenigsten ist bewusst, dass das Teilen von Pornografie illegal ist. Esther Elisabeth Schütz, Leiterin des Instituts für Sexualpädagogik in Uster. (…) Das berücksichtigt der Tessiner Jugendanwalt Reto Medici. «Ich suche das Gespräch mit dem Jugendlichen, aber auch mit den Eltern.» In den meisten Fällen reiche das aus, um Rückfälle zu verhindern. «Dann spreche ich einen Verweis aus. Eine Art Gelbe Karte ohne Eintrag im Strafregister.» Auch die Behörden im Aargau und Zürich verordnen in leichten Fällen Arbeitseinsätze oder Kurse anstatt Bussen oder Freiheitsstrafen. (…) «Die Jugendlichen sind oft unbedarft im Umgang mit den sozialen Medien und werden in diesen Dingen viel zu hart bestraft für eine Dummheit», sagt Geschäftsleiterin Monika Egli-Alge. (…)

 

Quellen/vollständige Texte:

 

Tagesanzeiger: Schutz vor Pornografie macht Teenager zu Kriminellen

20 Minuten.ch: 224 Junge wegen Pornografie verurteilt

 

Allein schon in der Überschrift des schweizer Systemblättchens „Tagesanzeiger“ zeigt die groteske Situation im Alpenländchen mit pathlogischem Sprachfehler. Jugendliche sollen vor etwas „geschützt“ werden, was  ihnen keinen Schaden zufügen kann sondern seit ewigen Zeiten Teil der menschlichen Kultur ist und da sie diesen Teil der Kultur („Pornographie“) kennenlernen wollen werden sie vom Staat. (der aus niederen politischen Beweggründen vorgibt sie „schützen“ zu wollen) Sie sollen unter Strafandrohung nicht sehen wie Menschen körperliche Liebe praktizieren bzw. überhaupt unbekleidet aussehen aber wenn sie sich die alltäglichen Gewaltdarstellungen in TV-Nachrichten und Filmen und Bildern in den frei verfügbaren Medien ansehen ist das offensichtlich völlig in Ordnung und hier bedarf es weder „Schutz“ noch „Strafe“, denn dieses Verhalten ist gesellschaftlich/politisch erwünscht. Anders als in der BRD scheint es im rückständigen kleinen Staat keinen Schutz von Kindern vor strafrechtlicher Verfolgung zu geben, so dass auch Menschen unter 14 Jahre die volle Härte der kriminellen Staatsgewalt zu spüren bekommen können. Ein Umstand der diesen kleinen raffgierigen Bankenstaat noch unzivilisierter erscheinen lässt als es für mich bisher den Anschein hatte.  Der Staat vergeht sich also gewissenlos an Kindern, die er vorgibt schützen zu wollen. Hier sollte diese Lüge dann eigentlich offensichtlich werden, denn Kinder und Jugendliche werden hier nur für das politische Ziel des Abbaus von Bürgerrechten instrumentailisert bzw. durch die Staatsgewalt politisch missbraucht.

Auch in der Schweiz verfährt man offenkundig nach dem gleichen Muster wie in der deutschen Bananenrepublik wenn es um die gezielte Zersetzung rechtsstaatlicher Prinzipien geht, denn auch das schweizer Regime hat hiefür das Sexualstrafrecht entdeckt um ein Täter– bzw. Gesinnungsstrafrecht zu etablieren und auszuweiten. Es ist auch in diesem Kontext mit einem Rechtsstaat und Menschenrechten unvereinbar wenn man Menschen, in diesem Falle Kinder und Jugendliche für etwas bestraft was sie gesehen haben also für die Aufnahme einer Information, welche sie ggf. auch weitergeben.  Gleichzeitig gelten sie infolge einer gerhirnkranken Ideologie dann auch als „Geschädigte“ und werden bestraft weil sie sich selbst „geschädigt“ haben soll.  Dies ist aber wiederum ein rein politisch-ideologisches Glaubens- und Phantasieprodukt.  Tatsächlich geht es hier auch wieder um eine Maßnahme zur Verhaltensanpassung an eine sozial geforderte Norm, die zwar widernatürlich und irrational aber eben auch sakrosankt ist und nicht hinterfragt werden darf. Deswegen möchte man auch „Kurse“ und „schulische Aufklärung“ anbieten um durch pädagogische Gehirnwäsche eine Verhaltensanpassung zu erreichen. Frau  ist in der Schwez unter anderem bekannt als Vertreterin der menschenrechtsverletzenden ideologischen Gehinrwäsche und chemischer Kastration als nach dem Muster des staatpolitisch-pseudowissenschaftlichen „Kein Täter werden“ – Netzwerkes.

Nun handelt es sich hier vornehmlich um die Betrachtung und Weitergabe von „normaler“ sprich legaler Pornographie, also mit älteren Darstellern die zweifelsfrei erwachsen sind. Natürlich liegt es nahe, dass Kinder und Jugendliche unter Umständen auch gerne entprechendes  Material mit Darstellern in ihrem Alter sehen würden oder dieses sogar völlig unbedarft mit mit ihrem Smartphone oder zuhause am PC selbst erstellen  und auch weitergeben.  Dann würden sie den Beweis ihrer sexuellen Selbstimmungsfähigkeit („Kinder“- und „Jugendpornographie“), die sie nach staatstragender ideologischer und strafrechtlicher Vorgabe nicht haben dürfen, selbst produzieren und sich weitaus umfangreicher „strafbar“ machen als „Täter“ und „Opfer“ in Personalunion als dies bei legaler Pornogrphie der Fall ist. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass auch dies keine seltene Realität ist und die Folgen entsprechend drastisch für die Kinder und Jugendlichen ausfallen. Es ist anzunehmen, dass hier dann sehr junge „Sexualstratäter“ durch einen verbrecherischen Staat bzw. Justiz produziert werden und auch auf Lebenszeit in einem Register für Sexualstratäter enden unter Umständen inklusive einer Gefängnisstrafe. Dies würde dann in dem Alpenstaat auch Kinder unter 14 Jahre betreffen. Somit gilt es in der Schweiz noch nachhaltiger als hierzulande, dass der Umgang mit Pornographie jeglicher Art und praktizierte sexuelle Selbstbestimung für die Betroffenen kein Kinderkram ist.

 

Siehe auf dieser Webseite unter anderem auch:

 

Gratis-Gehirnwäsche jetzt auch in der Schweiz

Kein Kinderkram…

Welche Anforderungen muß ein Strafgesetz erfüllen?

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Pubertätsmystik- extended- von Kurt Hartmann

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Pornografie und Jugend – Jugend und Pornografie (Prof. Dr. habil. Kurt Starke )

26.01.2015 – Rechtsstaat endgültig BRDigt – Verschärftes Sexualstrafrecht in Kraft getreten

Das Lügenmärchen von der „kindlichen Unschuld“ (II)

 

2 Antworten zu “Schweiz: Immer mehr Kinder und Jugendliche werden zu „Sexualstraftätern“….”

  1. Axel sagt:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Defense_of_infancy

    Strafmündigkeiten weltweit

    Extrem USA mit Sexualmündigkeit bei 16 bis 18 je nach Bundesstaat.

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