Eine “Reisetherapie” mit Folgen – Justizopfer im Gerichtssaal verhaftet

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 17 September 2017 ]

Hier nun die Fortsetzung der Justizposse auf der Schleimspur vor dem Amtsgericht in Bad Kreuznach bei welcher dem 43-jährigen T. M. aus Hargesheim der Hexenprozess gemacht wird, weil er Ende des Jahres 2005 in Thailand die bezahlten Liebesdienste eines seinerzeit ca. 13-jährigen professionellen Strichers in Anspruch nahm. Mit anderen Worten handelte es sich um freiwillige und einvernehmliche Sexualität, deren strafrechtliche Verfolgung infolge von verfassungswidrigen Unrechtsparagraphen, wie §§ 174, 176, 176a, 182, 184b, 184c , 184d  und 184e StGB eine schwere Menschenrechtsverletzung darstellt. Eine Verletzung grundlegender Menschenrechte fand nun gleich zu Beginn des vermeintlich letzten Prozesstages  statt als Richterin Brigitte Hill gegen den angeklagten T. M.  einen Haftbefehl verkündete wegen Verdunkelungsgefahr.  Alles weitere im folgenden Bericht.

Wie hier bereits ausführlich in mehreren Artikel berichtet gab es bei den Rahmenbedingungen dieser “Abenteuerreise” einige Besonderheiten. Organisiert wurde die Reise, wie berichtet, von dem äußerst zweifelhaften Diplom-Psychologen M. G. , der in Frankfurt am Main tätig ist. Der gewiefte Psychologe und ehemaliges Mitglied des AHS-Vorstandes verfolgte hier aber ein sehr spezielles “Geschäftsmodell”, bei der dem er Klienten mit juristisch und politisch unerwünschten Vorlieben für Jungen eine “Therapie” anbot um sie von ihrer “Präferenzstörung” zu “heilen”. Diese bestand z. b aus einer Reise nach Thailand, bei der der Klient der “Versuchung” wiederstehen sollte. Der Psychologe hatte natürlich alles vorher bereits vor Ort ausgetestet und wusste wo die Stricher usw. zu finden sind. Mit anderen Worten sind hier zwei “Gleichgesinnte” in den Urlaub der speziellen Art gefahren um gemeinsam ein wenig Spass zu haben, wobei aber nur einer die Kosten für diese “Sexualtherapie” zu tragen hatte. 4.000,- € stellte der Supertherapeut T. M. damals für diese “Reisetherapie” in Rechnung. Darin waren seine eigenen Reisekosten und vermutlich auch seine Ausgaben für Liebesdienste enthalten…wirklich clever dieser Therapeut. Allerdings läuft gegen ihn auch bereits ein Ermittlungsverfahren, welches sich auch weitere Reiseziele ausdehenn könnte, da der Herr Psychologe auch z. b. in Marokko und auf den Philippinen seine “Reisethherapien” angeboten haben könnte. Bei einer Wohnungsschändung bei dem  Herrn”Dipl. Psychologen” wurde unter anderem eine Kamera von den Braunhemden geraubt, welche Aufnahmen der Thailandreise zeigen und die sexuelle Selbstbestimmungsfähigkeit des jungen Sexarbeiters namens “Moss” dokumentieren. Da solche Dokumente in der BRD unerwünscht sind geht es in dem Hexenprozess auch um so genannte Kinder– und Jugendpornographie. Als Zeuge machte der superschlaue Psychologe natürlich vielfach von seinem Aussageverweigerungsrecht nach § 55 StPO Gebrauch, da er sich ja selbst belasten müsste bei wahrheitsgemäßer Aussage. Hinzu kam der Umstand, dass das wirkliche Alter des Strichjungen unklar war, da es keine eindeutigen Belege dafür gab und ein Gutachter sich gerade bei einem Asiaten nicht festlegen wollte. Die genauen Details des bisherigen Verlaufs dieser tragisch-komischen Justizposse können in den vorangegangenen Artikeln nachgelesen werden, die am Ende des Artikels als Verlinkungen zu finden sind.

An an einem früheren “Verhandlungstag” gab es das Angebot von Staatsanwaltschaft und Gericht für einen so genannten “Kuhhandel” oder “Deal” um den Hexenprozess schneller beenden zu können. Hiernach sollte der angeklagte T. M. eine Haftstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten akzeptieren. Diese hätte nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden können. Dieser “Deal” wurde vom Angeklagten und seinem Verteidiger abglehnt, da sie naheliegeneder Weise eine bewährungsfähige Freiheitsstrafe erreichen wollen, die 2 Jahre nicht übersteigen darf. Somit wurde für den nächsten Prozesstag den heute ca. 25-jährigen “Moss” einschließlich einer so genannten “Ziehmutter” (vermutlich eher Puffmutter) aus Thailand einfliegen zu lassen und beide aussagen zu lassen. Zudem wäre dann auch das wirkliche Alter des heute erwachsenen jungen Mannes klärbar. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es ja nur das “Urlaubsvideo” als Beweismittel für das damalige Alter von Moss. Dieser soll inzwischen selbst verheiratet sein und zwei Kinder haben. Dieser Umstand hällt ihn aber nicht davon ab gelegentlich immer noch auf dem schwulen Strich “anschaffen” zu gehen (gelernt ist eben gelernt) und sich auch mit Drogenhandel ein paar Baht dazuzuverdienen. Nun konnte er sich über eine (für ihn) kostenlose Urlaubsreise in den Südwesten der deutschen Bananenrepublik freuen und wurde tatsächlich pünkktlich zum Termin mit Puffmutti eingeflogen und alles waren gespannt auf seine Aussage. Das Justizopfer T. M. ging davon aus, dass er die Wahrheit sagen würde, dass die sexuellen Kontakte einvernehmlich und freiwillig waren. Zudem hoffte er darin Bestätigung durch den Zeugen “Moss” zu bekommen, dass die Initiantive für die sexuellen Dinge allein vom cleveren Psychologen M. G. ausgingen. Die Ermittlungsakten gegen den geschäftstüchtigen “Diplom-Psychologen” wurden inzwischen beigezogen und sind Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung bekannt. Diese offensichtlich umfangreichen Ermittlungen gegen den “Sexualtherapeuten” M. G. sind bisher nicht abgeschlossen. Vermutlich wartet man auch das Ergebnis dieses Hexenprozesses ab.   Der angeklagte T. M. solltze bitter enttäuscht werden von dem was dann wirklich vor dem Schöffengericht als Schmierenkomödie dargeboten wurde. Der erste Schock für ihn war sicherlich die schnelle Gewissheit nach dem Verhandlungstag umgehend in Untersuchungshaft überstellt zu werden.

Auch die Systempresse war an diesem Tag an dem ursprünglich auch die Plädoyers gehalten und das (so oder sosmenschenrechtsverletzende) Die Rheinzeitung berichtete in der üblichen unkritischen bis propagandistischen Form folgendes über diesen Prozesstag:

 

 

“Im Amtsgericht Bad Kreuznach wird ein 43-Jähriger aus dem Kreisgebiet verhaftet, weil er bei einem Thailandaufenthalt mehrmals ein Kind missbraucht haben soll. Am sechsten Verhandlungstag wird der Prozess zugleich ausgesetzt. Die Staatsanwaltschaft geht nach dem bisherigen Stand der Beweisaufnahme davon aus, dass der Angeklagte bei einer Verurteilung mit einer Freiheitsstrafe von mehr als vier Jahren rechnen muss. Deshalb wird der Prozess voraussichtlich vor dem Landgericht neu aufgerollt. Zu Beginn des Verhandlungstags eröffnete Richterin Brigitte Hill zunächst den Haftbefehl gegen den Angeklagten, der wegen Verdunkelungsgefahr erlassen worden war. Der 43-Jährige hatte nach Angaben einer Zeugin versucht, das mutmaßliche Opfer zu beeinflussen. Er soll dem heute etwa 24 Jahre alten Mann Geld geboten haben, wenn der seine Aussage gegen ihn zurückzieht. Es geht in dem Prozess um einen Thailandaufenthalt des 43-jährigen Angestellten im November 2005. Laut Anklage soll er den damals vermutlich erst zwölfjährigen Jungen in sieben Fällen sexuell missbraucht haben. Das Gericht hatte zum Verhandlungstag den jungen Mann aus Thailand geladen, der heute als Discjockey in einer Gaststätte arbeitet. Wie er berichtete, kam er mit acht Jahren in ein Heim, wo er etwa zwei Jahre lebte. Über einen Vermittler lernte er 2005 unter dem Decknamen Moss den Angeklagten kennen, der mit einem Psychologen aus seiner Therapiegruppe einen zweiwöchigen Aufenthalt in Bangkok gebucht hatte. „Wir haben sehr viel Zeit miteinander verbracht, er hat auch Ausflüge mit mir unternommen und es kam mehrmals zu sexuellen Übergriffen“, erklärte der Zeuge. Sein „Freund“ aus Deutschland soll außerdem mit anderen thailändischen Jungen Kontakt gehabt haben. Für Moss blieb dieser erste Kontakt die einzige sexuelle Begegnung mit Männern. Die Episode belastete ihn anschließend sehr. „Ich mag so etwas nicht und ich versuche die ganze Zeit, das zu vergessen“, so Moss. Er schäme sich heute noch vor seiner Freundin, die Angst vor Ansteckung entwickelte, als er ihr von den Übergriffen erzählte, erklärte Moss. (…) Ich war dann mittellos, habe als Tagelöhner gearbeitet und manchmal auch gebettelt“, bekräftigte Moss, der nach der Antragstellung nichts mehr von dem 43-Jährigen hörte. Das Amtsgericht hatte mit der Ladung des Zeugen aus Thailand versucht, weitere Hinweise auf das tatsächliche Geburtsdatum des jungen Mannes zu bekommen. Er konnte Amtsrichterin Hill auch einen Personalausweis und einen Reisepass vorlegen, in denen jeweils ausschließlich das Geburtsjahr 1993 ohne Angabe von Tag und Monat eingetragen ist. Kontakt zu seiner Mutter hat der Zeuge nicht. Während seines Aufenthalts im Jugendheim wurde er in einem Krankenhaus untersucht, um sein Lebensalter zu bestimmen. Die Angaben des Zeugen Moss erhärten die Beweislage gegen den 43-Jährigen, der bisher nur zugegeben hat, dass es zwischen ihm und dem Jungen zu Küssen und gegenseitigen Berührungen im Genitalbereich gekommen sei. chj

 

Quelle/vollständiger Text: Rheinzeitung: Bad KreuznachKindersex-Prozess: Mutmaßliches Opfer sagt aus – Angeklagter verhaftet

 

Schon die Überschrift macht wie üblich deutlich, dass hier kein sachlicher oder gar kritisch-informativer Artikel zu erwarten sondern nur Hofberichterstattung gewürzt mit Propagandasprache. Es ist schon erstaunlich welches schwulstige (weitgehende) Lügentheater hier aufgefört – genau wie es Gericht und Staatsanwaltschaft gerne hören und jetzt genau das “Missbrauchopfer” haben, das sie sich entsprechend der systemtragenden Missbrauchideolgie wünschen. Was für eine tragisch-elodramische Geschichte hier doch nahezu fimreig aufgefüht wird, die nur sehr eingeschränkt etwas mit der Wahrheit zu tun haben dürfte, denn bei Moss wird es dich damals wie heute um einen professionellen und abgebrühten Stricher handeln, denn alles andere ergibt  hier keinen Sinn. Allerdings hat der angeklagte T. M. tatsächlich einen sehr naiven und schweren Fehler begangen, die ihm jetzt die U-Haft eingebracht hat. Diese kann bis zu sechs Monaten andauern, wenn er nicht vorher nach einem Haftprüfungstermin bis zum Hexenprozessbeginn am Landgericht doch noch gegen Auflagen auf freien Fuß gesetzt werden sollte.  Er soll laut den hier übermittelten Informationen selbst mit nach Thailand telefoniert bzw. via “Skype” kommuniziert haben und hier über Puffmutti versucht haben, den jungen Mann zu einer wahrheitsgemäßen Aussage zu bewegen. So konnte die Staatsanwaltschaft “Zeugenbeeinflussung” vermuten und Verdunkelungsgefahr annnehmen und somit dann einen Haftbefehl beantragen. Bei Moss und “Ziehmutti” leuchten wahrscheinlich die Euro- bzw. Baht-Zeichen in den Augen und sie wussten genau was sie einem deutschen Gericht an Lügen und Halbwahrheiten auftischen müssen um später “Schmerzensgeld” vom Justizopfer zu erhalten. Die Behauptung des professionellen Strichers und vermutlichen Drogendealers “Moss”, dass die sexuellev Erfahrung mit dem Justizopfer T. M. seine einzigen schwulen  “Erfahrungen” waren und diese als von ihm ungewollte “Übergriffe” stattfanden ist hochgradig lächerlich. Was sollen es denn für Jungen gewesen sein mit dem der dem der “Mentor” und oberschlaue “Psychologe” M. G. denn Kontakt gehabt haben soll? Alles arme bettelnde “unschuldige” Heimkinder? Wohl kaum; es dürfte sich um “Kollegen” von “Moss” gehandelt haben, die ebenfalls gegen Liebeslohn freiwillig auf dem schwulen Strich ihre Dienste anboten.

Wahrheitsgemäß stellte sich allerdings heraus, dass “Moss” 1993 geboren wurde, wie es in seinem Pass stand. Allerdings ist dort kein Geburtsdatum sondern nur das Jahr eingetragen. Somit kann von einem damaligen Alter von 12 Jahren ausgegangen werden. Somit wird jetzt der verfassungswidrige irrationale Strafparagraph § 176, StGB (ggf. 176a)  Anwendung vor dem Landgericht finden. Zu der genauen Art der sexuellen Handlungen zwischen T. M. und dem Strichjungen “Moss” wurden seitens des falschen “Opferzeugen” noch keine Angaben gemacht. Bekannt wurde nur, dass es um sieben vermeintliche “Tathandlungen” gehen wird, die dann für die im Sinne der Menschenrechte kriminelle Staatsanwaltschaft einen Strafantrag von vermutlich deutlich über vier Jahre Knast rechtfertigen. Auch Sicherungsverwahrung (Inhaftierung mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zum Tode) kann jetzt nicht mehr ausgeschlossen werden. Die Verteidigung wird natürlich weiterhin um Schadenbegrenzung bemüht sein. Der weitere Verlauf dieses Hexenprozesses mit erneuter kostenlose Reise in unsere Bananenrepublik für ein “Opfer” welches keines ist (jedenfalls in sexueller Hinsicht nicht, denn Opfer von Armut und Kapitalismus ist Moss bestimmt wie viele andere Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Thailand und anderen armen und ausgebeuteten Ländern auch) wird interessant werden und sicher noch spannender wird der Prozess gegen den geschäftstüchtigen “Diplo.Psychologen” und “Sexualtherapeuten” M. G. aus Frankfurt/Main, denn hier muss man eventuelle ganze Busladungen von ehemaligen anschaffenden Jungen einfliegen um Zeugenaussagen zu erhalten? Derweil sitzt T. M. in U-Haft. Er wurde unmittelbar nach dem Hexenprozersstag in die JVA Rohrbach verbracht.

Für weitere Details und Informationen zu dieser Justizposse siehe auf dieser Webseite auch:

Die Reiseabenteuer eines „Therapeuten“ – Eine Tragikomödie

Wenn Zwei auf Reisen gehen,

Wenn einer eine Reise tut,

sowie auch hier:

Im Sumpf der AHS II – Der einkassierte Kassierer

32 Jahre im Maßregelvollzug als Folge einer Verurteilung zu 1 1/2 Jahren Freiheitsstrafe

Hexenprozess vor dem Berliner Landgericht – Justizopfer menschenrechtswidrig zu viereinhalb Jahren Knast verurteilt.

Ein kleines Beispiel für das Gesinnungssexualstrafrecht der BRD

Unrecht, Zeitgeist und Verblödung exemplarisch

und wieder Hexenjäger auf Raubzug…

Unerträgliche Heuchelei: Justizposse vor dem Hamburger Landgericht…

 

und,

 

K13-Online: Amtsgericht Bad-Kreuznach erlässt Haftbefehl gegen Boylover wegen Verdunkelungsgefahr: Richterin Brigitte Hill verweist den Fall an das Landgericht Bad-Kreuznach

 

 

 

Eine Antwort zu “Eine “Reisetherapie” mit Folgen – Justizopfer im Gerichtssaal verhaftet”

  1. Olga Kurz sagt:

    Eine Schmierenkomödie, die an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten ist. Dieser “Justiz” müßten unbedingt mal die Mittel gekürzt werden. Vielleicht lernt die dann mal, weniger groben Unfug zu treiben, sprich weniger “Recht” totzupflegen.

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