Hexenjagd als Minnijob

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 04 November 2017 ]

Abgesehen von der Tatsache, dass bereits schlecht bezahlte Lohnarbeiter von profitgierigen Unternehmen damit beschäftigt werden die Beute der hochbezahlten Hexenjäger mit Beamtenstatus auszuwerten um nach Darstellungen sexueller Selbstbestimmung “minderjähriger” Personen (“Kinder – und Jugendpornographie“) zu suchen, wäre es natürlich noch eine Steigerung des kapitalistischen Ausbeutungssystems jetzt auch noch Minnijobber als Hilfshexenjäger einzusetzen. Als nächtes zwingt man dann Hartz IV – Opfer als ein 1-Euro-Sklaven für die staatlichen Hexenjäger die zeitaufwendige “Drecksarbeit” zu machen? Über derartige Überlegungen und die exemplarischen Folgen für die eigentlichen Opfer dieser Menschenrechtsverletzungen mehr im folgenden Artikel.
Infolge der ebenso bis weit über Grenze des Wahns hinaus verschärften Gesetze (184b, 184c , 184d  und 184e StGB) sowie deren schwammiger Vieldeutigkeit ist es natürlich eine Herausforderung die kleinen Minjobber bei ihrer neuen Aufgabe als “kleine Helfer” bei mitunter schweren Menschenrechtsverletzungen des BRD-Staates fachlich soweit “auszubilden”, dass diese überhaupt beurteilen können welches Bild bzw. welches Video als “Kinder” bzw. “Jugendpornographie” einzustufen ist und welches nicht. Andereseits bietet genau dieser Verschärfungsgrad kombiniert mit der Vieldeutigkeit (“unnatürlich geschlechtsbetonte Körperhaltung“???) des verfassungswidrigen Gesetzestextes die Möglichkeit, dass sich auch der kleine manipulierte “Normalbürger” einmal richtig austoben kann, denn im Grunde kann jedes Bild eines Menschen, der mit mehr oder weniger viel Phantasie jünger als 18 Jahre sein könnte zur illegalen “Pornographie” erklärt werden, denn dazu bedarf es heute weder eindeutiger sexueller Handlungen noch Nacktheit. Wenn also ein 20jähriger, der optisch auch 17 sein könnte auf einem Bild eine Grimasse schneidet und eine alberne Körperhaltung einnimmt hat man schon  potenzielle”Jugendpornographie“. Natürlich hat sich auch die Systemmedien ihre eingeschränkten normkonformen Gedanken zu der neuen Billiglohn Arbeitsplatzbeschaffungsmaßnahme zur marktwirtschaftlichen Opttimierung der Hexenjagd im 21. Jahrhundert gemacht. Daraus ein paar Auszüge:

 

 

“Alles beginnt mit einer Stellenanzeige eines Unternehmens im Landkreis Augsburg: Eine Bürokraft für so genannte “IT-Forensik” wird gesucht – als Minijobber, teils in Heimarbeit. Eine der Voraussetzungen: Grundkenntnisse am Computer. Als Interessenten anfragen, fallen sie aus allen Wolken: Es geht um die Auswertung von Kinderpornos. Mehrere Interessenten melden daraufhin den Fall der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Die aber hatten die Firma selbst beauftragt. (…) Die Zusammenarbeit wird nach den Anzeigen auf Eis gelegt, aber viele Fragen bleiben offen – zunächst an die Firma selbst. Wie kam der Geschäftsführer auf die Idee, Minijobbern solch psychologisch belastende Arbeit auferlegen zu wollen, von der fachlichen Eignung ganz zu schweigen? Immerhin sollten die Erkenntnisse der Minijobber in ein Ermittlungsverfahren einfließen. Und wie wäre sichergestellt worden, dass das brisante Material auf den heimischen Rechnern sicher gewesen wäre? Firmen, die mit derlei Arbeit betraut werden, müssen eine mehrjährige Berufserfahrung im Bereich “Auswertung von Datenträgern” vorweisen und in der Lage sein, ihr Gutachten vor Gericht zu vertreten, so das Bayerische Innenministerium. (…) Mitarbeiter würden sicherheitsrechtlich überprüft. Die Behörden selbst wären oft mit den sichergestellten Datenmengen überlastet. Es kommt vor, dass Rechner mit einer Million kinderpornografischer Dateien sichergestellt werden. Zudem können spezialisierte Firmen bei der Auswertung teils mehr leisten als die Polizei. (…) Beim Bayerischen Innenministerium will man nun die Vergabe-Vorgaben unter die Lupe nehme. (…)”

 

Quelle/vollständiger Text: Bayerischer Rundfunk: Ermittlung in Heimarbeit – Minijobber sollten Kinderpornos sichten 

 

Hier zeigt sich einmal mehr der Irrsinn wenn infolge eines erfolgreich eingeführten Täter– und Gesinnungsstrafrechts Menschen für etwas bestraft und mehr oder weniger auch existenziell vernichtet werden, dass sie unabhängig vom Inhalt lediglich auf Bildern oder in Filmen gesehen haben und somit nur von ihren Grund- und Menschenrecht auf Informationsfreiheit (als Teil der Meinungsfreiheit) Gebrauch gemacht haben. Folgt man dieser ” juristischen Logik“, so wäre jemand, der eine Fimdokumentation über einen Krieg gesehen hat automatisch verabntwortlich für alles was er in dem Film gesehen hat und er wäre strafrechtlich ein “Kriegsverbrecher” und würde entsprechend bestraft werden. Es handelt sich hier somit klar und deutlich um “Gesetze”, die im denkbar größten Gegensatz zu Grund- und Menschenrechten stehen und eine offene Verhöhnung rechtsstaatlicher Prinzipien darstellen.  Wie sehr die mediale Gehirnwäsche bei diesem Thema das Dummvolk bereits “geistig” durchdrungen hat ziegt sich an dem Umstand, dass augenscheinlich einige Leser des Stellenangebots sofort von Hysterie und Moralpanik gepackt (kreischend mit Schaum vor dem Mund?) zu Polizei und Staatsanwaltschaft laufen und Strafanzeige erstatten wollen. Der rechte Sender aus dem finster-schwarzen Bayern stellt dann wie zu erwarten heuchlerisch die Frage, ob eine solche “Arbeit” nicht für die “armen Minni-Jobber-Würstchen psychologisch belastend” sei….nun ja sie könnten tatsächlich erkennen, dass sie durch die staatlich glenkte und von den Systemmedien verbreitete Propaganda umd Falschinformationen, Hysterie und Lügen handelt, auch wenn dies leider eher unwahrscheinlich ist, da der Verstand bei diesem Thema bei den meisten Menschen sehr wahrscheinlich hoffnungslos erfolgreich vernebelt wurde. Vielmehr würden die Mini-Hexenjäger in ihren “Gutachten” alles was ihnen vor die Flinte kommt zu “Kinder– bzw. Jugendpornographie” erklären. Was für die Einen einen neuen “Job” bedeutet ist für deren Opfer dann oftmals die Vernichtung der beruflichen Existenz wie das folgende kleine Beispiel einmal wieder zeigt:

 

“Amtsgericht Überlingen verhängt zehn Monate Haft auf Bewährung. Der Mann hatte rund 900 Bilder und Videos auf seinem Rechner. Weil er mehr als 900 kinderpornografische Bilder und Videos auf seinem Rechner hatte und sie mit anderen Usern im Internet austauschte, musste sich ein Mann aus einer Linzgaugemeinde vor dem Amtsgericht Überlingen verantworten. Amtsrichter Alexander von Kennel verurteilte den 52-Jährigen am Ende des Verfahrens zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten, die er auf Bewährung aussetzte. „Ich fühle mich nicht pädophil und hätte niemals Kinder im realen Leben angefasst“, erklärt der Angeklagte, während ihm Tränen die Wange hinunter laufen. Der Angeklagte unterrichtete als Lehrer viele Jahre an einer staatlichen Schule und behauptete, dass er nie den Wunsch verspürte, die Szenen aus den Filmen nachzustellen. Mit angewinkelten Ellbogen auf dem Holztisch abstützend, legte der Angeklagte immer wieder seine Stirn in beide Hände und starrte ins Nichts. „Es begann am Anfang harmlos in einem Schwulenchat und entwickelte sich dann weiter“, sagte der Angeklagte. Er sei durch seine hypersexuelle Veranlagung gezwungen gewesen immer perversere Themen anzuschauen, um weiterhin Lust zu verspüren. Zudem sei die Hemmschwelle gefallen, weil er jeden Abend mehrere Flaschen Bier getrunken hätte. „Es war ein vernebeltes Spiel mit dem Feuer“, erklärte er. „Im Nachhinein kann ich froh sein, dass ich erwischt wurde, weil ich nicht wusste wo und wann das endet.“ „Als wir die Wohnung des Angeklagten morgens um 6 Uhr durchsucht haben, hatte ich den Eindruck, dass er nicht begriffen hat, was er da gemacht hat“, erklärte der leitende Kriminalbeamte aus Friedrichshafen bei der Zeugenvernehmung. Er hätte damals nicht wirklich begriffen, dass die Kinder auf den Bildern und in den Filmen leiden. (…) Wenn man Ihnen klar macht, dass da echte Kinder abgebildet sind, dann merken viele erst, was da passiert“, sagte er.(…) Zudem hätten die Ermittlungen ergeben, dass der Angeklagte auch morgens die Bilder und Videos angeschaut hat. „Auch das Alkohol-Argument des Angeklagten ist deshalb hinfällig“, erklärte er. Zugunsten des Angeklagten sprach, dass er kooperativ im Ermittlungsverfahren gewesen sei, keine Vorstrafen habe und geständig gewesen sei. „Deshalb beantrage ich elf Monate Haft, die auf Bewährung ausgesetzt werden kann“, sagte der Staatsanwalt. „Das sind Kinderpornos der übelsten Sorte. Durch den Konsum und die Weitergabe der Dateien ermöglichen Sie nicht nur anderen Menschen diese Bilder zu sehen, sondern füttern die ganze Szene mit Material“, sagte Richter von Kennel lautstark bei seiner Urteilsverkündung. Die höchste Strafe des Angeklagten sei, dass er seine berufliche Existenz verloren hätte. Trotzdem reiche eine Geldstrafe, aufgrund der Vielzahl an Bildern und der schrecklichen Videos, hier definitiv nicht aus. „Der Angeklagte wird deshalb zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt und muss bis Ende 2018 2000 Euro an den Kinderschutzbund Friedrichshafen bezahlen“, verkündete Richter von Kennel. Er hoffe, dass der Angeklagte daraus gelernt habe und wünsche ihm endlich selbst erwachsen zu werden. (…) “

 

Quelle/volständiger Text: Südkurier: Lehrer wegen des Besitzes von Kinderpornografie verurteilt

 

Hier zeigt sich wieder einmal beispielhaft wie eine Hexenjagd bei unerwünschter Gesinnung abläuft und wie die “Hexe” schließlich auf dem “Scheiterhaufen verbrannt” wird.  Wieder einmal wird ein im Sinne der Menschenrechte unschuldiger Mensch erst ausgeraubt und dann vor ein Hexengericht gezerrt und immer wieder gedemütigt. Es geht einen (Rechts)staat übernichts nichts an was für Filme, Bilder oder Texte ein Mensch betrachtet oder auch liest, denn das ist Privatzsache und kann logischerweise niemanden Schaden zufügen. Das Motiv warum eine Person sich eine Information beschaft und nichts anderes sind auch Bilder und Filme darf strafrechtlich nicht relevant sein, denn auch dies ist Privatsache. Nach diesem hier angewandten Prinzip könnte man nahezu jeden Text, jedes Bild und/oder jeden Film als strafwürdige Information werten, wenn man den eine Gesinnung/Neigung unterstellt, die einem politischen System nicht in den ideologischen Kram passt. Eher zufällig zeigt sich hier die Tatsache, dass die heutige schubladenhafte Zuordnung sexueller Ausrichtungen in ihrer mehr oder minder unterstellten Ausschließlichkeit ein ideologisches Konstrukt sind. Denn spätestens seit Alfred Charles Kinsey  sollte auch wissenschaftlich verifiziert bekannt sein, das die sexuellen Neigungen des Menschen fließend und individuell sind. Es ist nun wirklich nichts Aussergewöhnliches sondern eine eher häufiger anzutreffende Tatsache, dass schwule Männer auch mehr oder minder strake Anteile haben können, die in Richtung “Ephebophilie” bzw. “Hebephilie” gehen. Ein Umstand der heutzutage verschämt/verheuchelt von der angepasst-verlogenen Lesben- und Schwulenlobby verschwiegen wird. Im Ergebnis ist somit der Anteil der homosexuellen Männer, die sich auch für Jungen “erwärmen” können deutlich größer als in der Öffentlichkeit behauptet wird.

Auch in diesem Hexenprozess findet man die üblichen Lügen, die man immer findet wenn die Wahrheit das Unrecht und den Vernichtungswillen der Justiz offenlegen würde. Verlogen wird von “einer Vielzahl an Bildern und schrecklichen Videos” schwadroniert um somit die Freiheitsstrafe zur Bewährung zu rechtfertigen. 900 Bilder/Videos sind in der Zeit schneller digitaler Verbindungen eine äußerst geringe Menge von was auch immer und das schreckliche an den Videos dürfte für die “Verteidiger” des Missbrauchsmythos im Justizdienst die Tatsache sein, dass diese ebenos die sexuelle Selbstbestimmungsfähigkeit wie auch die ungebremste Notgeilheit von Jungen im Kindes- und Jugendalter offenbaren. Dann haben natürlich die Vertreter der Braunhemden äh… Kriminalpolizei natürlich die Kinder/Jugendlichen bei der Auswertung der menschenrechtswidrig geraubten Datenträger ganz…ganz schlimm leiden sehen. Diese Lüge werden dann zukünftig diverse Minnijobber bzw. Hilfshexenjäger in ähnlichen Schauprozessen verbreiten dürfen…einmal auswendig gelernt braucht es nur immer weiderholt werden. Das schaffen sogar Hauptschulabbrecher. Wer sich selbstbestimmt vor einer Kamera sexuell betätigt wird schwerlich leiden und erst recht die unzähligen Jungen unterschiedlichen Alters, die  allein oder zu zweit, zu dritt usw.  freiwillig und durchaus “stolz”  auf ihre sexuelle Leistungsfähigkeit vor der Webcam agieren sind denkbar weit davon entfernt irgendein Leid zu empfinden. Dies passiert höchstens wenn sie zwangsviktimisiert werden oder sogar infolge bestehender Strafmündigkeit zu “Tätern” und “Opfern” in Personalunion werden. Der als Menschenrechtsverletzer gewissenlos handelnde Richter von Kennel macht den finanziellen Ruin (Anwalts- und Gerichtskosten u. a.) des Justizopfer dann komplett indem er den (Ex)-Lehrer auch noch per Bewährungsauflage zwingt 2000,- Euro an den dubiosen “Kindersch(m)utzbund” zu zahlen, die letztlich dann auch an Menschenrechtsverletzungen und Justizvergehen wie in diesem Beispiel gut verdienen und somit mitschuldig an erheblichen Grundrechtsverletzungen. Jedenfalls Marktwirtschaft/Kapitalismus funktionieren auch hier bestens auf Kosten von unschuldigen Menschen.  Natürlich nimmt die verbrecherische Strafjustiz mit Freuden in Kauf, dass das Justizopfer auch seine berufliche Existenz als Lehrer (vermutlich inklusuive Pensionsansprüche) verloren hat und vor einer komplett zerstörten Existenz steht obwohl er weder einem Kind, einem Jugendlichen oder sonst einem Menschen auch nur den geringsten Schaden zugefügt hat. Hätte der Kinder verprügelt oder Gelder untershlagen würde man ihn im Beamtenverhältnis sicher weiter beschäftigen, denn da die Freiheitsstrafe unter einem Jahr liegt wäre dies ohne weiteres möglich aber hier geht es ja um ideologischen Irrsinn und eine vermeintliche Gesinnung….

Für weitere thematisch relevante Informationen siehe hier u. a. auch:

 

Schwerer Schlag gegen sexuelle Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit

USA Verbrecherjustiz: Deutscher Magier Jan Rouven zieht Geständnis zurück

Hexenjäger – auf den Hund gekommen

26.01.2015 – Rechtsstaat endgültig BRDigt – Verschärftes Sexualstrafrecht in Kraft getreten

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Hexenprozesse, Justizverbrechen und ein Phantom im Dienste der Staatsraison

Welche Anforderungen muß ein Strafgesetz erfüllen?

Buchtipp: Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt…

Pornografie und Jugend – Jugend und Pornografie (Prof. Dr. habil. Kurt Starke

BRD-Sexualstrafrecht – ein vergifteter USA-Import

Und nach dem Raubzug folgt die Inquisition…

Missbrauchsmythos, Kinderschänderwahn und die Folgen…

Das Lügenmärchen von der „kindlichen Unschuld“ (I)

Das Lügenmärchen von der „kindlichen Unschuld“ (II)

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Hexenprozess in Delmenhorst – Eine Abschiedsrede und Pforzheimer Schauprozess – Vorzeitige Haftentlassung abgelehnt.

Und noch einmal – Hexenjäger auf Raubzug

Blick auf einen „schlimmen Menschen“ – Der Hexenjäger von Siegburg

 

 

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