Tratsch und Intrigen im Fussballverein – Wenn die Missbrauchshysterie Kapriolen schlägt (Nachtrag)

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 21 November 2017 ]

Fussball ist ein primitiver Massensport mit dem sehr viel Profit generiert wird und somit ist es auch kaum verwunderlich, dass hier Mob und Pöbel in beachtlicher Zahl zusammentreffen und sich gegenseitig mit ihrer Dummheit “befruchten”. Gerade solche Leute sind meist durch die jahrzehntlange Propaganda erfolgreich politisch manipuliert. Das gilt naheliegenderweise auch für die Missbrauchhysterie, die jetzt in einer D-Jugendmanschaft eines Berliner Fussballvereins und schließlich vor dem Amtsgericht wahrlich Kapriolen des Irrsinns schlug. Hier trafen Tratsch, Intrigen, Hysterie von Eltern und unterdrückte Sexualität von Jungen zusammen und ergaben eine übelriechende Lügenbrühe. Mehr dazu im folgenden Bericht.

Die Anklage gegen zwei Jugendtrainers des BFC Dynamo Berlin beinhaltet neben “Beleidigung” und Nötigung auch gefährliche Körperverletzung und “sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen”nach § 174 StGB; einem jener vielen verfassungswidrigen Strafverfahren, der sich gegen die Praktizierung sexueller Selbstbestimmung richtet. Betrachtet man jedoch den Sachverhalt soweit er von der Systempresse zum Teil überraschend sachlich dargestellt wurde fragt man sich wo denn bitte die gefährliche Körperverletzung und erst recht der sogenannte “sexuelle Missbrauch” stattgefunden haben soll? Eigentlich geht es nur um Gerüchte, welche besagen, dass die beiden Jugendtrainer Dardan K. und Simon G. die 10 bis 11-jährigen Jungen “erniedrigend” behandelt haben sollen und dass es bei sehr enger Auslegung möglicherweise eine Verletzung der Aufsichtspflicht gegeben haben könnte. Die vermeintlichen Vorfälle sollen auf einem Hotelzimmer während eines mehrtägigen Abschlussturniers in Rostock stattgefunden haben. Dabei kam einem Spiel namens „Wahrheit, Pflicht und Konsum“ bzw. “Wahrheit oder Pflicht” eine entscheidende Rolle zu. Bei diesem harmlosen Kinderspiel werden Fragen gestellt und es müssen Aufgaben von den Teilnehmern erfüllt werden, wenn diese nicht die Wahrheit sagen wollen. Das Jungen in diesem Alter so einem Spiel eine albern-sexuelle Note verpassen sollte eigentlich niemanden verwundern. Nachfolgend nun die “Ereignisse” in der auszugsweisen Darstellung zweier Presseerzeugnise:

 

 

“Fußball-Nachwuchscoaches des BFC Dynamo Berlin sollen Spieler erniedrigt und sexuell missbraucht haben. Im Fokus steht ein Treffen auf einem Hotelzimmer. Was die Angeklagten zu den Vorwürfen sagen. Pausenlos wippt das Bein von Dardan K. auf und ab. Starr fixieren seine Pupillen die Tischplatte. Der 26-Jährige sitzt am Mittwoch in Saal 235 des Amtsgerichts Tiergarten. Neben ihm sein Verteidiger, ein Stuhl weiter Simon G., 26, Kumpel und Mitangeklagter. Mit gesenktem Blick lauschen sie den Worten der Anklägerin. Oberstaatsanwältin Dagmar Klusenwerth trägt die Vorwürfe gegen die ehemaligen Fußball-Jugendtrainer vor: sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen, Beleidigung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung. Es sind vor allem die Details der Anklage, die viele im Saal sprachlos machen. Zwischen Juli 2015 und Februar 2016 sollen Dardan K. und Simon G. als Trainer einer D-Jugend des BFC Dynamo Berlin einige Jungen im Alter von zehn und elf Jahren erniedrigt, verletzt und zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Das jedenfalls behaupten mehrere Eltern der betroffenen Nachwuchskicker. Die Beschuldigten, die vom Verein daraufhin entlassen wurden, bestreiten die Vorwürfe. Die Anklage stützt sich auf drei Vorfälle bei Partien und Trainingsreisen der Mannschaft. Besonders im Fokus stehen die Vorkommnisse vor 15 Monaten, in einem Hotelzimmer. Am 4. Juli 2015 reisten die Angeklagten mit ihrem Jugendteam zu einem mehrtägigen Abschlussturnier nach Rostock (…) Nach der Ankunft am Nachmittag gab es ein Treffen der beiden Trainer mit fünf Spielern des Teams in ihrem Doppelzimmer. Laut Anklage sollen Dardan K. und Simon G. mit den Kindern „Wahrheit, Pflicht und Konsum“ gespielt haben. Ein Spiel, bei dem es darum geht, intime Dinge von sich preiszugeben und von Mitspielern gestellte Aufgaben zu erfüllen. Dabei sollen die Angeklagten ihre Jugendkicker zu entwürdigenden Dingen aufgefordert haben. Klusenwerth nennt Beispiele: „Am Rücken des Angeklagten lecken.“ „Urin oder Wasser aus der Toilette trinken.“ „Sich eine Unterhose am Gesicht reiben.“ „An rostigen Heizungskörpern lecken.“ „Staub vom Fußboden essen.“ „An den Badelatschen des Angeklagten lecken.“ (…) Nach einer Kündigung aufgrund der Anschuldigungen habe er nun wieder eine Anstellung erhalten. K. räuspert sich, als die erste Frage zu den Vorwürfen kommt. Dann sagt er: „Was hier passiert, ist meiner Ansicht nach völliger Schwachsinn.“ Und weiter: „Niemals habe ich ein Kind angefasst. Um Gottes Willen!“ (…) Es stimme, dass er und Co-Trainer Simon G. sich am Nachmittag nach der Ankunft mit fünf Kindern, Jahrgang 2004, auf dem Zimmer befunden hätten. Dies sei der Wunsch der Kinder und Eltern gewesen, die im selben Hotel ihre Zimmer bezogen hätten (…) Der Fernseher sei gelaufen, und dann seien die Kinder auf die Idee gekommen, „Wahrheit, Pflicht oder Konsum“ zu spielen. (…) „Die Kinder haben sich untereinander die Fragen gestellt. (…) Er betont, dass die Trainer nicht selbst am Spiel teilgenommen hätten. Dennoch habe er einige Aufgaben mitbekommen: „Halt mal die Zunge an die Heizung“, hätte ein Spieler den anderen aufgefordert, „das war aber nur ein kurzes Zunge-Ranhalten und weg“, sagt K. Der Angeklagte bestätigt auch einen anderen Vorfall aus der Anklage. Ein Kind habe in Anspielung auf den eigenen Vornamens laut „Enis, Penis“ aus dem Zimmer rufen müssen. Die meisten Vorwürfe seien jedoch falsch. . Es habe in dem Hotelzimmer weder Staub auf dem Boden gegeben noch rostige Heizkörper. Und weiter: „Kein Spieler hat mich jemals angefasst (…) Trotzdem sei das Spiel schließlich eskaliert. „Enis hat Dennis aufgefordert, den Penis eines Spielers anzufassen. Da sagte ich: ‘Beendet das Spiel!’“ Er habe seine Spieler dann gefragt, was die schlimmste Aufgabe des Spiels gewesen sei. Dennis musste Wasser aus der Toilette trinken, hätten die Kinder erzählt (…) Danach sei das Spiel auch vorbei gewesen. (…) G. trägt Jeans, blaues Hemd und schwarze Schuhe. Beim Sprechen merkt man ihm die Nervosität stärker an als seinem Mitangeklagten zuvor. Inhaltlich sind die Aussagen ähnlich. In Rostock auf dem Hotelzimmer habe er „Fußballwetten auf dem Handy gemacht“, während die fünf Kinder das Spiel begannen. „Keiner von uns hat gesagt, ihr müsst das machen. Keiner von den Jungs hat uns berührt“, sagt der Angeklagte. Er habe mitbekommen, wie ein Spieler einen anderen aufgefordert habe, „den Badelatschen mit der Zunge zu lecken“, berichtet Simon G., „vielleicht hat er ihn mit der Zungenspitze berührt.“ (…) Und das mit dem Riechen an der Unterhose? „Da hat ein Kind eine saubere Unterhose aus der Tasche von einem von uns genommen und sie sich kurz an die Nase gehalten“, erklärt G (…) Laut den Angeklagten erhielten beide vor einigen Monaten einen Anruf des Jugendleiters von BFC Dynamo, der ihnen eine Rückkehr in den Klub angeboten haben soll, wenn der Prozess gelaufen sei. (…) Man hätte gern gehört, was Eltern der betroffenen Kinder vor Gericht zu berichten haben. Die Aussagen könnten helfen, sich ein klareres Bild von dem Fall zu machen, (…) Zwar war der Vater eines Spielers des Teams als Zeuge geladen, doch sein Sohn gehörte nicht zu den fünf Spielern aus dem Hotelzimmer. Zudem bekam der Zeuge vor Aufregung kaum ein Wort heraus und verhedderte sich in seinen Ausführungen mehrfach. Offensichtlich sieht auch Richter Ernst noch reichlich Klärungsbedarf. Er setzte zwei weitere Prozesstermine an.

(…)

Jürgen Kayser kann es auch heute „noch nicht begreifen“. Der Fußball-Jugendleiter des BFC Dynamo Berlin sitzt im Saal D 112 des Landgerichts und „weiß immer noch nicht, was in die beiden gefahren ist“. (…) Die beiden Trainer, sagt Kayser, als er als Zeuge vernommen wird, hätten ihm die sogenannten Spiele im Hotelzimmer bestätigt. Das reichte für ihn, um die beiden aus dem Verein zu werfen. „Sie haben nicht bestätigt, dass sie die Initiatoren der Spiele waren“, sagt Kayser. (…) „Die haben ihre Aufsichts- und Fürsorgepflicht verletzt.“ Allerdings gibt es für Kayser Ungereimtheiten bei diesem Fall. Warum hatte ein Jahr lang niemand über diese Vorfälle geredet, weder betroffene Kinder noch ihre Eltern? (…)Er weiß nur, dass lediglich einen Monat später die beiden Trainer dann angezeigt wurden.”

 

Quellen/vollständiger Text:

Welt.de: Prozess gegen Jugendtrainer „Ich soll ein Kinderschänder sein?“

Der Tagesspiegel: Missbrauchsprozess gegen Berliner Trainer “Weiß nicht, was in sie gefahren ist”

 

Ginge es tatsächlich um sogenannten “sexuellen Missbrauch von Kindern” bzw. “Schutzbefohlenen” wäre die Sache klar, denn es wäre eine weitere strafrechtliche Verfolgung selbstbestimmter und einvernehmlicher Sexualität infolge des entsprechenden grundgesetzwidrigen Unrechtsparagraphen aus dem 13. Abschnitt des StGB’s wie §§ 174, 176, 176a, 182, 184b, 184c und 184d StGB. Die Folge wäre die übliche Zwangsviktimisierung der beteiligten Jungen und die existenzielle Vernichtung mit langer Haftstrafe für die erwachsenen Justizopfer auf der Anklagebank. Doch hier ist offensichtlich nichts derartiges vorgefallen und trotzdem besteht die Gefahr, dass es am Ende Justizopfer geben könnte. Die eifrige auf Menschenrechtsverletzungen programmierte Staatsanwältin, Dagmar Klusenwerth, spricht von “sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen“, “Beleidigung“, gefährliche Körperverletzung und Nötigung. Doch was steckt hinter diesen Vorwürfen? Während eines Fussballtourniers in Rostock sollen die Jugendtrainer Dardan K. und Simon G. mit den Jungen ein Kinderspiel namens “„Wahrheit, Pflicht und Konsum“ gespielt haben und ihre Nachwuchsfussballer unter anderem aufgefordert haben „Am Rücken des Angeklagten lecken.“ „Urin oder Wasser aus der Toilette trinken.“ „Sich eine Unterhose am Gesicht reiben.“ „An rostigen Heizungskörpern lecken.“ „Staub vom Fußboden essen.“ „An den Badelatschen des Angeklagten lecken.“ Nach Aussage der Angeklagten waren es die Jungen, die selbst auf die Idee kamen dieses Spiel zu spielen und dies auch eigenständig ohne Beteiligung ihrer Trainer taten. Dabei kam es zu typischen Verhaltensweisen von Jungen dieser Altersstufe, die an sich nicht einmal erwähnenswert gewesen wären gäbe es eben nicht jene Hysterie, die bereits seit Jahrzehnten das gesellschaftliche Klima grundlegend und politisch gewollt vergiftet. Es war dann auch die überschäumede Moralhysterie einzelner Elternteile, die dieses absurde Verfahren in Gang setzte. Die Jungen gingen nach Bekanntwerden der leichten Ausuferung des Spiels zurück in ihre gesellschaftlich erzwungene Rolle des unschuldigen doofen Kindes und wälzten die Verantwortung auf ihre Trainer ab um eventuellen Strafen durch die Erziehungsberechtigten zu entgehen. Dabei wurden die Fakten dann wohl mit viel Phantasie verdreht ausgeschmückt und dramatisiert. Dabei sind solche alterstypischen verklemmt sexuell motivierten Zoten nur ein Zeichen der sozialen und sexuellen Unterdrückung von Jungen dieser Altergruppe, die dann versuchen bei solchen Gelegneheiten recht unbeholfen aus ihrer erzungenen Kind-Rolle auszubrechen. Sie fühlten sich halbwegs unbeobachtet, da sich ihre Trainer lieber mit anderen Dingen beschäftigten und kein Interessen an den “albernen Kinderspielen” ihrer “Schutzbefohlenen” hatten. Offensichtlich hat auch (fast) niemand diese Ereignisse sonderlich ernst genommen, denn ein Jahr lang sprch keiner der Beteiligten darüber auch nicht die “betroffenen” Kinder und deren Eltern. Am Ende stand dann diese lächerliche Justizposse, die selbst unter den gegebenen menschenrechtswidrigen strafrechtlichen Bedinungen nur einen Freispruch zur Folge haben sollte. Unabhängig des Ausgangs dieses Schauprozesses wurden die beiden Jugendtrainer natürlich sofort gefeuert um dem verheuchelten moralpanischen gesellschaftlichen Klima Rechnung zu tragen. Dass es überhaupt zu einer Anklage kommen konnte liegt natürlich an der Rechtslage, die den sogenannten “sexuellen Missbrauch” inzwischen so weit fassen, dass keinerlei als sexuell erkennbaren Handlung mehr bedarf um diesen “Straftatbestand” zu erfüllen. Es genügt einfach nur Gespräche zu führen, die mit viel bösartiger Phantasie als “Einwirken” in Richtung sexueller Aktivitäten gedeutet werden können oder Aufforderungen zu Handlungen jeglicher Art, die eine Anklagebehörde bzw. ein Gericht als sexuell erregend für den erwachsenen Auffordernden interpretiren möchte. Der reinen Willkür sind hier also politisch gewollt Tür und Tor geöffnet. Es bleibt abzuwarten wie dieses Justiztheater endet.

 

Siehe hier unter anderem auch:

 

Für Kuscheln dreieinhalb Jahre in den Knast – Hexenprozess in Stuttgart

Eine „Reisetherapie“ mit Folgen – Justizopfer im Gerichtssaal verhaftetDes Wahnsinns fette Beute…

Des Wahnsinns fette Beute…

Hexenprozess vor dem Berliner Landgericht – Justizopfer menschenrechtswidrig zu viereinhalb Jahren Knast verurteilt.

Schweiz: Fall Beat Meier – Wiederaufnahmeverfahren vom Obergericht Zürich abgelehnt

Und nach dem Raubzug folgt die Inquisition…

unerträgliche Heuchelei: Justizposse vor dem Hamburger Landgericht…

u.v.a.m.

 

und;

K13- Online: Hetzkampagne gegen zwei Fußball-Jugendtrainer des BFC Dynamo Berlin auf Facebook: User veröffentlichen Namen – Es war eine Qual, hier heute herzukommen

K13-Online: Absurder Prozess gegen zwei Jugendtrainer vor dem Berliner Amtsgericht: Die Kinder haben die Spiele eigenständig betrieben, so die beiden Trainer

 

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