Die spinnen die Dänen – Jugendliche werden Opfer einer Hexenjagd wegen “Verbreitung von Jugendpornographie”

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 10 März 2018 ]

Das kleine Land im äußersten Süden des skandinavischen Kulturkreises war lange Zeit ein Vorbild im Hinblick auf die Umsetzung von Menschenrechten und Grundfreiheiten der Bürger einschließlich sexueller und sozialer Selbstbestimmung. Unter anderem wurden sämtliche Formen einvernehmlich hergestellter Pornographie entkriminalisiert und legalisiert einschlich jener Produktionen mit Kindern und Jugendlichen als Darstellern. Diese waren zudem für jederman frei erhältlich, da man auf groteskten “Jugendschutz” und Altersgrenzen verzichtete. Bis weit in die 90er Jahre waren FKK-Filme und “Softpornos” an jeder Supermarktkasse erhältich und niemand hat sich daran gestört. Leider ticken die Uhren in Dänemark heute auch wieder anders bzw. rückwärts und der Zeitgeist aus verlogener Missbrauchshysterie und Moralpanik hat auch unseren nördlichen Nachbarn ergriffen. Auch die Strafgesetzgebung hat sich entsprechend den anderen EU-Staaten nach US-Diktat verändert und einvernehmliche generationsübergreifende Sexualität und erotische Darstellungen in Bild und Film mit Personen unter 18 Jahren sind menschenrechtswidrig kriminalisiert und ebenso wie in der deutschen Bananenrepublik führt dies zu Hexenjagden bei denen auch Jugendliche und junge Erwachsene zu Opfern einer kriminellen Staatsgewalt wie das folgende Beispiel zeigt.

In Unkenntis der menschenrechtswidrigen Strafgesetze und in dem Irrglauben über sie über Selbstbestimmungsrechte hinsichtlich ihrer Sexualität und ihrer Meinungss- und Informationsfreiheit zu verfügen geraten auch in Dänemark Jugendliche und junge Erwachsene in die Fänge gewissenloser staatlicher Hexenjäger und werden Opfer von Menschenrechtsverletzungen durch den im Sinne der Menschenrechte kriminellen dänischen Staat. Hier einige Auszüge aus dem SystemmediumSpiegel-Online“, welches wie üblich unkritische Hofberichterstattung betreibt:

 

 

In Dänemark ist die Verbreitung von Pornografie mit Minderjährigen verboten. Rund Tausend jungen Menschen droht nun eine Strafe, weil sie solche Inhalte über Facebooks Messenger geteilt haben. Mehr als Tausend Jugendlichen wird in Dänemark vorgeworfen, Kinderpornografie verbreitet zu haben. Sie werden beschuldigt, über Facebooks Messenger Videos vom Sex zweier Jugendlicher geteilt zu haben. (…) Gegen die rund 800 männlichen und 200 weiblichen Verdächtigen, größtenteils im Alter zwischen 15 und 20 Jahren, werde daher Anklage erhoben. Es ist der größte derartige Fall in Dänemark. Das dänische Gesetz verbietet das Teilen von pornografischen Videos und Fotos von unter 18-Jährigen. Im konkreten Fall geht es um neun- und 50-sekündige Videos aus dem Jahr 2015. Darin zu sehen sind zwei 15-Jährige, die auf einer Party von Freunden gefilmt wurden. (…) Die beiden Videos wurden bis zum Herbst 2017 im Messenger verbreitet, dann wurde Facebook offenbar auf die Clips aufmerksam. Zunächst informierte das Unternehmen das US-Kinderhilfswerk National Center for Missing and Exploited Children über das Material, von dort landete der Hinweis bei amerikanischen Behörden sowie der europäischen Polizeibehörde Europol. Durch Europol kam es dann zu den Ermittlungen in Dänemark, bei denen die Tausend Nutzer anhand von IP-Adressen, Telefonnummern und Namen identifiziert wurden. “Wir nehmen diesen Fall sehr ernst, da es ernste Folgen für die betroffenen Personen hat, wenn solche Aufnahmen verbreitet werden”, erklärte Ermittler Lau Thygesen von der Polizei im norddänischen Nordsjaelland. Den Jugendlichen drohen im Falle einer Verurteilung 20-tägige Bewährungsstrafen oder Geldbußen. Beides hätte einen Eintrag im Strafregister zur Folge, der erst nach zehn Jahren gelöscht würde. Eine Verurteilung könne für junge Menschen bedeuten, dass sie nicht mehr in einem Kindergarten arbeiten oder Fußballtrainer sein dürfen, erklärte die Polizei. Außerdem könne es zu Probleme kommen, wenn die Verurteilten in die USA einreisen wollten. “Nach unserer Auffassung wissen junge Leute gut, dass es große Konsequenzen für das Opfer haben kann, wenn man diese Art Material teilt”, hieß es von der Polizei. “Doch sie wissen vielleicht nicht, dass es auch strafbar ist und dass sie wegen der Verbreitung von Kinderpornografie verurteilt werden können.” (…) “Das wird mein Leben ruinieren,” die Aussage einer von den Ermittlungen betroffenen 19-Jährigen im dänischen Fernsehen. “Es ist der lächerlichste Fall der Welt. Ich konnte nicht wissen, dass die Leute im Video unter 18 Jahre alt waren.” (…)

 

Quelle/vollständiger Text: Spiegel-Online: Kinderpornografie per Messenger geteilt – Polizei ermittelt gegen Tausend junge Dänen

 

Offensichtlich haben hier  staatskriminelle inquisitorische Hexenjäger zu einer Massenjagd geblasen bei der ca. 800 jugendliche Opfer gnadenlos gejagd und zur Strecke gebracht werden sollen oder mit anderen Worten es handelt sich um eine 800-fache Menschenrechtsverletzung durch einen totalitären Schweinestaat. Diese rund 800 Jugendlichen und junge Erwachsene werden strafrechtlich verfolgt weil sie eine Information wahrgenommen und teilweise weitergegeben haben. Somit gibt es hier natürlich wieder weder Opfer noch Täter denn der einzige Täter, der mit hoher krimineller Energie agiert und ungefähr 800 Opfer produziert ist die Staatsgewalt in Form der  Ermittlungsbehörden und der Strafjustiz. Dabei haben die staatlichen Hexenjäger internationale Unterstützung erhalten, die auch eine deutliche Sprache hinsichtlich der Globaliserung von Moralpanik, Missbrauchhysterie und der daraus resulstierenden Menschenjagd und politischen Verfolgung von unschuldigen Menschen gepaart mit dem perfiden Willen diesen Opfern einer gewissenlosen Staatsgewalt so viel Schaden wie möglich zuzufügen. Worum geht es hier eigentlich? Tatsächlich um ein Video von lächerlichen 50 Sekunden auf dem zwei Jugendliche zu sehen sind, die in irgendeiner Form sexuell interagieren. Es ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass diese Aufnahme nicht ohne Zustimmung der Beteiligten enstanden ist und selbst wenn dies anders sein sollte ergäbe sich daraus in einem Rechtsstaat bestenfalls ein zivilrechtliches Problem. Leider tritt hier aber auch die grenzenlose Naivität und juristische wie politische Unwissenheit junger Menschen auch in Dänemark zutage. Denn es sollte jedem politisch informierten Menschen klar sein, dass gewinnorientierte kapitalistische Plattformen wie Facebook und ähnliche “soziale” Netzwerke, die defacto mächtige Großkonzerne sind natürlich national und international mit staatlichen Behörden einschließlich dubioser “Kinderschutzeinrichtungen” eng zusammenarbeiten und sich aktiv an jeder Hexenjagd beteiligen.  In erschreckender Weise zeigt sich hier mit welchem finanziellen Aufwand in Form von Stuergeldern hier menschenverachtende Menschenjagden international organisiert werden. Dieser Umstand zeigt die hohe politische Bedeutung dieses Themas für staatspolitische Zielsetzungen, die mit “Kinderschutz” sicher nichts zu tun haben sondern auf den internatioanlen Abbau von menschrechtlichen Verhältnissen  zielen zum Zwecke des Ausbaus eines globalen moralheuchlerischen Brutalkapitalismus. Die Folgen einer Verurteilung als (virtuell-ideolgischer) “Sexualstraftäter” werden aufgezählt ohne dabei die verursachenden Gesetze auch nur ansatzweise kritisch zu hinterfragen. Die Akteure  solcher Filmchen werden aber entsprechend der ideolgisch-unlogischen Vorgaben von oben weiter als “Opfer” bezeichnet und es wird von diffusen “Folgen” lamentiert, die natürlich nicht benannt werden können. Auch hier sind die Justizopfer wieder die einzigen Opfer und die Staatsgewalt der einzige Täter.

 

Siehe hier auch unter anderem:

 

Schweiz: Immer mehr Kinder und Jugendliche werden zu “Sexualstraftätern”….

Kein Kinderkram…

Gratis-Gehirnwäsche jetzt auch in der Schweiz

Nichts ist unbeliebter als die Wahrheit

Welche Anforderungen muß ein Strafgesetz erfüllen?

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Pubertätsmystik- extended- von Kurt Hartmann

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Pornografie und Jugend – Jugend und Pornografie (Prof. Dr. habil. Kurt Starke )

 

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