Verfasst am 02 März 2017 von Leonard Forneus    

Pforzheimer Schauprozess – Aus dem Tagebuch eines politischen Gefangenen in der BRD (IV)

Pforzheimer Schauprozess - Aus dem Tagebuch eines politischen Gefangenen in der BRD (IV)

Hier nun eine neue Fortsetzung mit Auszügen des Tagebuchs des politischen Gefangenen Dieter G. (K13-Online). Das vollständigeTagebuch kann auf der K13-Webseite nachgelesen werden. Die entsprechenden Verlinkungen einschließlich der frühreren Beiträge dieser Artikelreihe finden sich hier am Ende des Artikels.



Verfasst am 23 Februar 2017 von Leonard Forneus    

Schweiz: Politischer Gefangener in Sicherungsverwahrung wegen Manga-Comics verurteilt (Nachtrag)

Schweiz: Politischer Gefangener in Sicherungsverwahrung wegen Manga-Comics verurteilt (Nachtrag)

Wie schon in dem einen oder anderen Berichten hier erwähnt gibt es Staaten in Europa bzw. der sogenannten „westlichen Welt“, deren menschenrechtswidrige Sexualstrafgesetze einschließlich der Strafjustizpraxis die deutsche Bananenrepublik noch übertrefffen. Dazu zählt mit Sicherheit ein kleiner Alpenstaat namens Schweiz, der hinsichtlich dieses Themas und auch der Praxis der „Verwahrung“ (Sicherungsverwahrung in der BRD) durchaus die Bezeichnung Verbrecherstaat verdient. Der dort nicht unbekannte Beat Meier sitzt als Justizopfer inzwischen seit knapp 24 im Knast davon 18 Jahre in der „Verwahrung“. Es spricht einiges dafür, dass er seinerzeit (im Sinne der Gesetze) unschuldig verurteilt wurde und selbst wenn die „Vorwürfe“ stimmen sollten, kann man von Selbstbestimmung und Einvernehmlichkeit ausgehen. Von seinen vermeintlichen „Opfern“ wird er komplett entlastet; ein Umstand der die Eidgenossenjustiz augenscheinlich nicht interessiert, denn diese will an diesem alten Mann ein gnadenloses Exempel statuieren und geht dabei mitunter auf äußerst bösartige Weise sehr „phantasievoll“ vor. Wie bereits vor einem Jahr hier berichtet „fand“ man in seiner Kerkerzelle „Kinderpornographie“ und machte ihm abermals den Prozess. Nun gibt es ein Urteil und die Schweizer Systempresse hetzt dazu.



Verfasst am 16 Februar 2017 von Leonard Forneus     6 Kommentare

Das Lügenmärchen von der „kindlichen Unschuld“ (II)

Das Lügenmärchen von der "kindlichen Unschuld" (II)

An sich sind Märchen eher harmloser Natur, denn sie haben keinen Einfluss auf das reale Leben und bilden erst recht keine Begündung für Strafgesetzte und üblicherweise wird auch niemand für „Krank“ oder „Gestört“ erklärt weil er sich weigert ein offensichtliches Märchen als Realität anzuerkennen. Völlig ander sieht es aus wenn es um das Märchen von der „kindlichen Reinheit und Unschuld“ geht. Hier hat sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts von einem völlig irrational-romantisches Kindheitsbild etabliert, welches nach einer emanzipatorischen beinahe-Aufweichung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrunderts heute auf eine verzerrt-wahnhafte Spitze getrieben wurde. Letztlich wurde dieser Irrsinn in immer strengere Strafgesetzes gegossen, hierzulande unter anderem §§ 174, 176, 176a, 182, 184b, 184c und 184d StGB. Hier folgt jetzt der zweite Teil des Artikels zum ideolgischen Mythos des kindlichen „Unschuldsengels“ als offensichtlich unüberwindliche Mauer, die den Blick auf die Realität versperrt.



Verfasst am 14 Februar 2017 von Leonard Forneus    

Pforzheimer Schauprozess – Aus dem Tagebuch eines politischen Gefangenen in der BRD (III)

Pforzheimer Schauprozess - Aus dem Tagebuch eines politischen Gefangenen in der BRD (III)

Hier nun eine weitere Fortsetzung mit Auszügen des Tagebuchs des politischen Gefangenen Dieter G. (K13-Online). Das vollständigeTagebuch kann auf der K13-Webseite nachgelesen werden. Die entsprechenden Verlinkungen einschließlich der frühreren Beiträge dieser Artikelreihe finden sich hier am Ende des Artikels.



Verfasst am 09 Februar 2017 von Leonard Forneus    

Hexenprozess vor dem Berliner Landgericht – Aktualisierung

Hexenprozess vor dem Berliner Landgericht - Aktualisierung

In Sachen des im vorangegangenen Artikel behandelten Schauprozesses am Berliner Landgericht infolge lange zurückliegender einverständlicher Sexualkontakte und freiwilliger Prostition von „minderjährigen“ Jungen haben sich nach dem ersten „Verhandlungstag“ neue Tatsachen ergeben. Der Angeklagte Harald W. konnte das Gericht ohne Verurteilung verlassen. Das Verfahren gegen ihn wurde eingestellt, da er bereits als Justizopfer für die privaten selbstbestimmten Sexualkontakte verurteilt wurde und seine menschenrechtswidrige Strafe von drei Jahren und sechs Monaten Haft vollständig „verbüßt“ hatte. Eines der vermeintlichen „Opfer“ bestätigte als Zeuge die Freiwilligkeit der sexuellen Kontakte einschließlich der Prostition.



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